Aktien im Fokus Fusionsfantasie beflügelt Banco BPI

Die Caixabank verhandelt offenbar mit einer Großaktionärin über den Kauf ihres Anteils an der Banco BPI. Der Deal würde ein Übernahmeangebot wahrscheinlich machen. Die Aktien des portugiesischen Geldhauses legen zu.
BPI-Großaktionärin Isabel Dos Santos hatte im vergangenen Jahr eine Caixabank-Offerte abgelehnt. Quelle: Reuters
BPI in Lissabon

BPI-Großaktionärin Isabel Dos Santos hatte im vergangenen Jahr eine Caixabank-Offerte abgelehnt.

(Foto: Reuters)

FrankfurtIn der Hoffnung auf ein nahendes Übernahmeangebot sind Anleger am Mittwoch bei Banco BPI eingestiegen. Die Aktien des portugiesischen Geldhauses stiegen in Lissabon um bis zu 12,2 Prozent auf 1,20 Euro.

Der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge verhandelt die spanische Caixabank mit der BPI-Großaktionärin Isabel Dos Santos über den Kauf ihres Anteils von rund 21 Prozent. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.

Welche Länder am meisten in Aktien investieren
Aktienspekulation
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Die ING Bank hat in einer Studie zusammengetragen, welche Haushalte in der Eurozone am meisten in Aktien investieren. Die Analysten haben dafür aus den 19 Euro-Ländern zwölf Länder ausgewählt. Nicht dabei sind die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie Luxemburg, Irland, Malta und Zypern.

Platz 12: Griechenland (Akropolis in Athen)
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Am wenigsten in Aktien investieren die Griechen: Die Haushalte haben im Jahr 2014 gerade einmal sechs Prozent ihres verfügbaren Einkommens in Wertpapiere investiert. Dafür haben sie ordentlich Geld auf der Bank geparkt: Die Quote beträgt hier 103 Prozent. Wer also im Jahr 10.000 Euro zur Verfügung hat, hat durchschnittlich 10600 Euro auf dem Konto.

Bei der kurzfristigen Verschuldung liegen die Haushalte übrigens mit zwölf Prozent klar an der Spitze – bei der langfristigen befinden sie sich im oberen Mittelfeld.

Platz 11: Slowakei (Bratislava Burg in Bratislava)
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Die slowakischen Haushalte investieren durchschnittlich zwei Prozentpunkte mehr – also acht Prozent – in Aktien als die griechischen. Die Slowaken sind zudem sowohl kurzfristig (4%) als auch langfristig (35%) vergleichsweise wenig verschuldet. Auch die Quote für Geld auf Bankkonten ist niedrig: 60 Prozent ihres verfügbaren Einkommens haben die Haushalte hier geparkt.

Platz 10: Slowenien (Ljubljanica-Fluss in Ljubljana)
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Slowenien weist fast die gleichen Daten auf: Mit elf Prozent ihres verfügbaren Einkommens investieren die Haushalte hier nur drei Prozentpunkte mehr in Aktien als in der Slowakei. Auch bei den Bankkonten (52%) sowie kurzfristigen (3%) und langfristigen Schulden (41%) ähneln sie dem Land mit dem ähnlich klingenden Namen.

Platz 9: Portugal (Torre de Belem in Portugal)
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Portugals Sparer setzen am meisten auf Bankkonten: 114 Prozent ihres verfügbaren Einkommens haben die Haushalte hier im Schnitt angelegt. Bei Aktien sind es hingegen nur 14 Prozent. Während die kurzfristige Verschuldung mit vier Prozent im Mittelfeld des Rankings liegt, weisen die langfristigen Verbindlichkeiten eine Quote von 98 Prozent auf – noch höher liegt diese nur...

Platz 8: Niederlande (Mühlen bei Kinderdijk)
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...bei den Niederländern: Satte 163 Prozent ihres verfügbaren Einkommens betragen hier im Schnitt die langfristigen Verbindlichkeiten; und auch kurzfristig haben sich die Niederländer mit sechs Prozent überdurchschnittlich hoch verschuldet. Bei den Aktieninvestments liegt die Quote bei 21 Prozent, bei den Bankkonten bei 90.

Platz 7: Frankreich (Eiffelturm in Paris)
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Auch in Frankreich wird verhältnismäßig wenig auf Wertpapiere gegeben. Die Haushalte hier haben 28 Prozent ihres verfügbaren Einkommens in Aktien angelegt. Sie sind zudem am wenigsten kurzfristig verschuldet (2%) und liegen mit ihren langfristigen Verbindlichkeiten (67%) im Mittelfeld. Auf den Bankkonten lagern sie mit 73 Prozent mehr als Slowenen und Slowaken, befinden sich aber im unteren Tabellendrittel.

Mit diesem Deal würde der Anteil des spanischen Geldhauses am portugiesischen Konkurrenten auf 44 Prozent steigen und die Wahrscheinlichkeit eines Angebots an die restlichen Aktionäre erhöhen. Dos Santos, Tochter des angolanischen Präsidenten Jose Edoardo Dos Santos, hatte im vergangenen Jahr eine Caixabank-Offerte abgelehnt.

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