Aktien im Fokus

Icahn schichtet Ebay-Anteil in Paypal-Aktien um

Immer wieder hatte sich Investor Carl Icahn für eine Abspaltung des Bezahldienstes Paypal von Mutterkonzern Ebay stark gemacht. Nach dem Börsengang im Juli ist Icahn nun bei Ebay aus- und bei Paypal eingestiegen.
Im Juli ging Paypal an die Börse. Nun schichtete Großinvestor Carl Icahn seine Ebay Anteile in solche des Online-Bezahldienstes um. Quelle: ap
Aktien im Fokus

Im Juli ging Paypal an die Börse. Nun schichtete Großinvestor Carl Icahn seine Ebay Anteile in solche des Online-Bezahldienstes um.

(Foto: ap)

New YorkDer US-Großinvestor Carl Icahn hat seine Ebay-Aktien verkauft und sich stattdessen in gleicher Größenordnung an der ehemaligen Konzerntochter Paypal beteiligt. Der wegen seiner harten Gangart umstrittene New Yorker Milliardär hält nun 46,3 Millionen Anteilscheine und damit etwa 3,8 Prozent an dem Online-Bezahldienst, wie aus einer Pflichtmitteilung seines Hedgefonds an die US-Börsenaufsicht vom Montag (Ortszeit) hervorgeht.

Paypal war nach der Trennung von Ebay im Juli als eigenständiges Unternehmen an der Börse gestartet. Zuvor hatte Icahn, der für seine aggressive Einmischung in Management-Belange bekannt ist, Druck für die Abtrennung der wachstumsstarken Bezahltochter gemacht.

Die Deutschen mit den meisten Milliarden
Platz 15: Reinhold Würth
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Reinhold Würth ist Unternehmer und Gründer des Baden-Württemberger Schraubenkonzerns Würth. Als er 1954 die Schraubenhandlung seines Vaters übernahm, war Reinhold Würth gerade einmal 19 Jahre alt. Seine Firma - ein Zwei-Mann-Unternehmen. Inzwischen ist die Würth-Gruppe ein weltweit führender Konzern im Vertrieb von Befestigungs- und Montagematerial, zu dessen Kunden vorwiegend Bauunternehmen zählen. Seine Firma hat Würth reich gemacht. Seit Vermögen wird auf 6,7 Milliarden Dollar geschätzt.

Quelle: Forbes

Platz 14: Maria Elisabeth Schaeffler
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Sie ist eine der reichsten Frauen in Deutschland. Gemeinsam mit ihrem Sohn Georg ist Maria Elisabeth Schaeffler Inhaberin der Schaeffler-Gruppe, einem der größten Automobilzulieferern in Deutschland. Ihr Vermögen: 6,7 Milliarden Dollar.

Platz 13: Dietmar Hopp
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Der SAP-Gründer und Sponsor des Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim, Dietmar Hopp, soll 7,2 Milliarden Dollar besitzen. Der 74-Jährige scheint auch am Gemeinwohl interessiert zu sein. Die von ihm in den 1990er-Jahren gegründete Stiftung fördert gemeinnützige Projekte. Das Stiftungskapital besteht aus SAP-Aktien aus Hopps Privatbesitz.

Platz 12: August von Finck
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Eigentlich wollte August von Finck als Karriere nur den Landsitz seiner Familie verwalten. Doch sein Vater, der Bankier August von Finck Senior, setzte durch, dass sein Sohn zum Bankkaufmann ausgebildet wurde. Er absolvierte sie in dem familieneigenen Bankhaus Merck Fink & Co. In den 1980er-Jahren saß er im Vorstand des Privatbankhauses. Nach dessen Verkauf betätigte sich Finck als Investor, unter anderem erwarb er eine große Beteiligung an Hochtief. Sein Vermögen wird heute auf 7,7 Milliarden Dollar geschätzt.

Platz 11: Klaus Tschira
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Ein weiterer SAP-Gründer, der es unter die Top 15 der reichsten Deutschen geschafft hat. Bis 2007 saß Klaus Tschira im Aufsichtsrat des Unternehmens. Inzwischen hat er sich aus den Geschäften zurückgezogen. Mit seiner Stiftung fördert er Forschung in den Naturwissenschaften und der Mathematik. Vermögen: 8,6 Milliarden Dollar.

Platz 10: Hasso Plattner
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Der IT-Konzern SAP hat seine Gründer reich gemacht. Hasso Plattner gehört mit einem Vermögen von 9,1 Milliarden Dollar zu den zehn reichsten Deutschen. Der Milliardär hat viele Hobbys. Bekannt ist er für seine Leidenschaft für das Segeln und für das Sammeln von Kunst. Mit seinem Risikokapital-Fonds Inkubator fördert Plattner außerdem junge Gründer.

Platz 9: Klaus-Michael Kühne
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Der Hamburger Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne soll ein Vermögen von 11,9 Milliarden Dollar besitzen. Zu verdanken hat er es dem international aufgestellten Unternehmen seines Großvaters. Dieser gründete Kühne + Nagel 1890 als eine Seehafenspedition. Inzwischen macht das Unternehmen mehr als 20 Milliarden Euro Umsatz und ist längst nicht nur in den Seehäfen verankert.

Dem Quartalsbericht seines Fonds zufolge hält der Investor zudem 1,36 Millionen Aktien des Versicherungsriesen AIG. Ende Oktober hatte Icahn öffentlich die Aufspaltung des Konzerns gefordert.

  • dpa
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