„Die Ausweitung der Geldmenge dämpft die Märkte“

Goldman Sachs
„Die Ausweitung der Geldmenge dämpft die Märkte“

Die lockere Geldpolitik und neue Bankenregeln bergen große Gefahren für Anleger. Davon ist Goldman-Sachs-President Gary Cohn überzeugt. Im Interview mit der Digitalzeitung Handelsblatt Live erläutert er seine Sorgen.
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Gary Cohn, der President der US-Investmentbank Goldman Sachs, fürchtet, dass die Regulierungsoffensive nach der Finanzkrise zu gefährlichen Nebenwirkungen führen wird. „Die Regeln werden die Art, wie wir unser Geschäft betreiben und wie Banken Kapital einsetzen fundamental verändern. Die Liquidität nimmt ab, und das wird unsere Kunden treffen, die Endnutzer und die Verbraucher“, sagte er im Interview mit der Digitalzeitung Handelsblatt Live (Freitagsausgabe). Cohn warnt, dass sich das wahre Ausmaß der negativen Folgen der Regulierung erst zeigen wird, wenn die Notenbanken ihre ultralockere Geldpolitik zurückfahren.

„Die Ausweitung der Geldmenge dämpft die Ausschläge an den Märkten. Wir haben also noch gar nicht gesehen, wie sich die Volatilität in einer normalen Situation entwickelt. In zwei, drei oder vier Jahren werden wir uns fragen, warum sind die Märkte so viel schwankungsanfälliger als früher“, warnt der Investmentbanker.

 

Den Zugriff auf den gesamten Text des Interviews und Handelsblatt-Live erhalten Sie hier über diesen Link.

 

Kommentare zu "„Die Ausweitung der Geldmenge dämpft die Märkte“"

Alle Kommentare
  • Lieber Goldman,

    erklär uns die Welt.

  • Herr Cohn hat vergessen zu erwähnen, daß sein Institut maßgeblich für die Exzesse am Finanzmarkt verantwortlich ist, die zu diesen - nur halbherzigen - Regulierungen geführt haben. Ein typischer Fall des Vertauschens von Ursache und Wirkung, um die eigene Firmenphilosophie zu rechtfertigen !

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