Aktien können vom 2. bis 9. Mai gezeichnet werden
Halloren-Kugel rollt an die Börse

Von diesem Mittwoch an können sich Anleger Aktien der Halloren Schokoladenfabrik AG (Halle) reservieren lassen. Die nach eigene Angaben älteste deutsche Schokoladenfabrik will am 11. Mai an die Börse gehen.

HB HALLE/FRANKFURT/M. Die Preisspanne für den geplanten Börsengang liege zwischen 6,50 und 8,50 Euro pro Aktie, teilte das Unternehmen am Montag mit. Halloren will bis zu 2,2 Mill. Aktien anbieten, von denen bis zu 1,5 Mill. aus einer Kapitalerhöhung stammen.

„Mit dem Emissionserlös wollen wir in unser weiteres Wachstum vor allem über Handelsmarken und in den alten Bundesländern finanzieren. Hier sehen wir noch deutliches Potenzial für die Zukunft“, sagte Klaus Lellé, Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft. Auch der Zukauf geeigneter Unternehmen sei geplant.

Die Notierung ist für das Freiverkehrssegment Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse geplant. Der Entry Standard soll kleinen und mittelgroßen Unternehmen einen kostengünstigen Zugang zum Kapitalmarkt eröffnen.

Halloren hat eine 200 Jahre alte Firmengeschichte. Das Unternehmen beschäftigt 330 Menschen. 2006 war der Umsatz um acht Prozent auf 25,9 Mill. Euro gestiegen. Bekanntestes Produkt ist die Praline „Original Halloren Kugel“. Großaktionär mit 90 Prozent Anteil ist Aufsichtsratschef Paul Morzynski.

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