Aktienemission
Immobilienfirma Mondura peilt Börsengang an

Der Immobilienfirma Mondura bereitet sich Finanzkreisen zufolge mit Hochdruck auf einen Börsengang vor.

HB FRANKFURT. „Es wird derzeit intensiv daran gearbeitet, den Schritt an den Kapitalmarkt noch in diesem Jahr zu schaffen“, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person am Dienstag. Das Börsendebüt im stark regulierten Prime Standard der Frankfurter Börse solle im Dezember über die Bühne gehen. Dabei will die in Frankenthal ansässige Mondura Liegenschaften AG einen niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag bei Investoren einsammeln.

Die Organisation der Aktienemission wird den Kreisen zufolge die Deutsche Bank zusammen mit Citigroup vornehmen. Als Berater fungiere zudem das Bankhaus Metzler. Aktien von Immobiliengesellschaften stehen derzeit bei Anlegern hoch im Kurs. So legten die Papiere des Immobilienkonzerns Gagfah seit ihrem Börsendebüt Mitte Oktober rund 20 Prozent zu. Vor allem ausländische Investoren sehen Wachstumspotenzial in dem im Umbruch befindlichen deutschen Wohnimmobilienmarkt.

Mondura kauft Wohnungspakete auf und verkauft dann daraus einzelne Objekte an Mieter oder Kapitalanleger weiter. Im vergangenen Jahr setzte die Gesellschaft, die 2300 Wohnungen in ihrem Bestand hat, etwa 57 Millionen Euro um. Größter Anteilseigener ist mit 49 Prozent der britische Beteiligungsfonds Europa Capital.

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