Aktienfokus
Autowerte im Minus

Die Aktien des Autosektors haben am Freitag nur kurz positiv auf die veröffentlichten Absatzzahlen für März reagiert. Händlern zufolge ist die Stimmung für die Autowerte jedoch durch den seit einiger Zeit recht starken Euro belastet, der um 1,22 Dollar pendele.

dpa-afx FRANKFURT. Die Aktien des Autosektors haben am Freitag nur kurz positiv auf die veröffentlichten Absatzzahlen für März reagiert. Händlern zufolge ist die Stimmung für die Autowerte jedoch durch den seit einiger Zeit recht starken Euro belastet, der um 1,22 Dollar pendele.

BMW reduzierten zunächst ihre Verluste, während Daimler-Chrysler ins Plus drehten. Bis 12.25 Uhr jedoch bewegten sich BMW wieder deutlich ins Minus und gaben um 1,10 Prozent auf 44,79 Euro nach, während Daimler-Chrysler 0,48 Prozent auf 47,72 Euro verloren. Der Dax tendierte zugleich nahezu unverändert mit minus 0,03 Prozent auf 6 029,70 Punkte. Die Absatzzahlen von VW waren bereits vor einigen Tagen veröffentlicht worden. Die Aktie tendierte knapp behauptet mit minus 0,30 Prozent auf 63,83 Euro.

"Vor allem die Absatzzahlen bei Mercedes waren sehr gut. Aber dass die Aktie nicht nachhaltiger darauf anspringt, dürfte am Euro und der gestrigen Abstufung durch die Credit Suisse liegen", sagte ein Händler. Darüber verblasse auch die Hochstufung durch die DrKW an diesem Tag. Ein weiterer Börsianer verwies mit Blick auf die verhaltene Reaktion auf die positiven Absatzzahlen zudem auf die schwierigen Lohnverhandlungen in der Metallindustrie.

BMW erzielte im März nach eigenen Angaben einen Absatzrekord. Der Absatz der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce im März sei im Vergleich zum Vorjahr um 13,5 Prozent gestiegen. In den ersten drei Monaten habe die Zahl der Auslieferungen um 13,9 Prozent zugelegt.

Daimler-Chrysler steigerte im März in seiner wichtigsten Sparte Mercedes Car Group den weltweiten Absatz erneut deutlich und ist damit gut ins Geschäftsjahr gestartet. Insgesamt sei der Absatz um 17,4 Prozent gestiegen. Die Marke Mercedes-Benz verbuchte sogar ein Plus von 21,4 Prozent. Der Absatz der Kleinwagensparte Smart ging hingegen um 11,3 Prozent zurück.

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