Aktienfokus
Börsendebüt von YOC AG geglückt

Der Börsengang der Berliner Mobilfunk-Dienstleisters YOC AG ist geglückt. Die Aktien des Börsenneulings starteten mit einer Erstnotiz von 19,00 Euro genau 1 Euro über dem Ausgabepreis. Zuletzt kosteten die Papiere in Frankfurt 18,65 Euro.

dpa-afx FRANKFURT. Der Börsengang der Berliner Mobilfunk-Dienstleisters YOC AG ist geglückt. Die Aktien des Börsenneulings starteten mit einer Erstnotiz von 19,00 Euro genau 1 Euro über dem Ausgabepreis. Zuletzt kosteten die Papiere in Frankfurt 18,65 Euro. YOC fließen aus dem Erlös des Börsengangs 10,4 Mill. Euro zu, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

"Wir sind sehr zufrieden mit dem Börsengang", sagte Mitgründer und Vorstand Dirk Kraus zum Verlauf des Börsengangs. Das Marktumfeld sei in den vergangenen zwei Wochen zwar sehr schwierig gewesen. "Das hat der Nachfrage aber keinen Abbruch getan." Nach Angaben von Kraus sei das Angebot überzeichnet gewesen. Um wieviel das Angebot überzeichnet war konnte er auf Nachfrage nicht sagen.

Am Markt hielten sich die Reaktionen in Grenzen. "Der Börsengang war nicht sehr berauschend", sagte etwa ein Händler mit Blick auf den relativ geringen Umsatz am ersten Handelstag. Hinsichtlich des Kurses komme der Aktie zum Börsenstart das freundliche Marktumfeld zugute.

Mit dem Erlös will das Unternehmen seine Expansionspläne finanzieren. "Das Kapital werden wir in weiteres Wachtum investieren", sagte Kraus. "Dabei wollen wir uns auch neuen Märkten widmen." So wolle YOC als nächsten Schritt ein Büro in Polen eröffnen. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen laut Kraus ein Büro in London und Madrid eröffnet. Auch Übernahmen schloss der Unternehmenslenker nicht aus. Im Ausland erzielt YOC derzeit nach Angaben von Kraus einen Anteil am Umsatz von 20 Prozent.

Insgesamt wurden 1,037 Mill. Aktien an der Frankfurter Börse platziert, davon 135 200 im Rahmen der Mehrzuteilungsoption. Rund 97,5 Prozent der Papiere wurden institutionellen Anlegern zugeteilt, der Rest ging an Privatanleger. Die Erstnotiz erfolgte im Freiverkehrssegment Entry Strandard. Die Investmentbank Sal. Oppenheim begleitet den Börsengang als Konsortialbank.

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