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Commerzbank könnte Milliarden-Erlös aus KEB-Verkauf in Korea verbuchen

Der Commerzbank könnten einen Mrd.-Erlös und einen satten Buchgewinn aus dem geplanten Verkauf der Korea Exchange Bank (KEB) verbuchen.

dpa-afx SEOUL/FRANKFURT. Der Commerzbank könnten einen Mrd.-Erlös und einen satten Buchgewinn aus dem geplanten Verkauf der Korea Exchange Bank (KEB) verbuchen. Mit dem Mandat für den Verkauf des fünftgrößten koreanischen Kreditinstituts sei die Citigroup beauftragt worden, teilte der KEB-Mehrheitseigentümer Lone Star bereits am Donnerstag mit. Der US-Finanzinvestor Lone Star hält an der KEB 50,5 Prozent und der koreanische Staat über Töchter 22 Prozent, während die Commerzbank mit 14,6 Prozent beteiligt ist. Der Rest ist Streubesitz.

Die Kookmin Bank und die Hana Financial Group haben bereits Interesse an der Bank signalisiert. Hingegen hatte die Hsbc Spekulationen zurückgewiesen, sie sei an der Übernahme eines KEB-Anteils interessiert.

Zum Kurs vom Freitag hat die Bank eine Marktkapitalisierung von 9,8 Billionen Won (8,4 Mrd. Euro) erreicht. Der Commerzbank-Anteil wäre damit 1,22 Mrd. Euro wert.

Im August 2003 übernahm Lone Star die Mehrheit an KEB. Zuvor hatte sich die Commerzbank im Juli 2003 für 250 Mill. Euro an der KEB beteiligt. Anschließend reduzierte die Commerzbank ihren Anteil auf 14,6 Prozent und erlöste 120 Mill. Euro. Nach einem Bericht der "Börsen-Zeitung" (Freitagausgabe) hätten sich offenbar damals die Frankfurter dazu verpflichtet, in Absprache mit Lone Star zu verkaufen. Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller habe bereits im November erklärt, er rechne mit einer Veräußerung der Anteile im ersten Halbjahr 2006.

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