Aktienfokus
Deutsche Börse sehr fest

Die Aktie der Deutschen Börse hat am Freitag kräftig zugelegt und einen Teil ihrer Verluste der vorangegangenen Tage wieder wettgemacht.

dpa-afx FRANKFURT. Die Aktie der Deutschen Börse hat am Freitag kräftig zugelegt und einen Teil ihrer Verluste der vorangegangenen Tage wieder wettgemacht. Insbesondere halfen eine Hochstufung durch die UBS und der Eindruck zahlreicher Investoren, dass der Aktienkurs des Frankfurter Marktbetreibers nun wieder eine gute Einstiegsmöglichkeit biete. Einem aktuellen Presseartikel wurde an diesem Tag mit Blick auf den Kurs keine größere Bedeutung beigemessen.

Bis 11.05 Uhr legte die Aktie um 2,98 Prozent auf 110,70 Euro zu, während der Dax um 0,15 Prozent auf 5 674,67 Punkte stieg.

"Die Aktie der Börse ist ungerechtfertigter Weise mit dem Gesamtmarkt unter Druck gekommen", sagte ein Analyst. Nachdem das Papier inzwischen wieder kräftig nachgegeben habe, sei es für viele Investoren wieder attraktiv. Mit Blick auf einen Pressebericht in der "Financial Times Deutschland" (Freitagausgabe), dass der US-Hedge-Fonds Atticus Capital und weitere Anteilseigner der New Yorker Börse Nyse ein Ultimatum für ein Übernahmeangebot für die Fünfländer-Börse Euronext gesetzt hätten, maß er keine besondere Bedeutung bei.

"Zurzeit ist das Geplänkel sehr groß, aber man sollte auf die Fakten schauen", sagte er. Dabei verwies er auf die anstehende Hauptversammlung der Euronext und den Abstimmungspunkt "Fusion mit der Deutschen Börse". Selbst wenn diese nicht bindend sei, so könnten die Aktionäre bei positivem Ausgang der Abstimmung den Druck verstärken und gegebenenfalls das Management absetzen. Er geht eher davon aus, dass ein Zusammenschluss mit der Nyse in einem zweiten Schritt, also nach einer Fusion mit der Deutschen Börse erfolgen könnte.

Die UBS stufte unterdessen die Aktie der Deutschen Börse von "Neutral" auf "Buy 2" hoch und hob das Kursziel von 109,60 auf 128,00 Euro. Das Papier sei die bevorzugte Aktie der UBS unter den europäischen Börsenbetreibern. Bislang seien Übernahme-Aktivitäten nicht in die Bewertung eingeflossen. Allerdings sei eine "null-prozentige Wahrscheinlichkeit für M & A-Aktivitäten" zu gering, hieß es in der Studie am Freitag.

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