Aktienfokus
Deutsche Börse vorbörslich schwach

Aktien der Deutschen Börse haben am Montag nach Bekanntgabe eines Gebots der US-Börse Nyse Group für die Fünf-Länder-Börse Euronext kräftig unter Druck gestanden. Bei Lang & Schwarz wurden die Titel in einer Spanne von 107,50 zu 108,30 Euro gehandelt.

dpa-afx FRANKFURT. Aktien der Deutschen Börse haben am Montag nach Bekanntgabe eines Gebots der US-Börse Nyse Group für die Fünf-Länder-Börse Euronext kräftig unter Druck gestanden. Bei Lang & Schwarz wurden die Titel in einer Spanne von 107,50 zu 108,30 Euro gehandelt. Der Xetra-Schluss hatte am Freitag bei 110,74 Euro gelegen. Der Leitindex Dax wird mit leichten Kursgewinnen erwartet.

Händlern zufolge wird es nun mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Bieterstreit kommen. Zur Begründung verweisen sie auf einem Artikel der "Financial Times Deutschland", demzufolge der deutsche Börsenbetreiber ein Gegenangebot in Höhe von rund 90 Euro plane. Die Nyse hatte zuvor ein Angebot in Höhe von 0,980 eigenen Anteilen und 21,32 Euro in bar je Euronext-Anteil gemacht. Dieses liege aber unter dem aktuellen Aktienkurs der Euronext.

"Die in der 'FTD' genannten 90 Euro von der Deutschen Börse dürften zu wenig sein", sagte ein Marktteilnehmer. Zudem werde ein Gegenangebot des deutschen Börsenbetreibers feindlich bewertet, da die Euronext wohl eine Fusion mit der Nyse favorisiere. "Der Aktienkurs wird daher wohl deutlich unter Druck geraten, ein Kursverlust bis auf 104 Euro ist durchaus möglich", so der Händler weiter.

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