Aktienfokus: Fielmann etwas schwächer

Aktienfokus
Fielmann etwas schwächer

Aktien von Fielmann sind am Donnerstag nach Vorlage Zahlen nach anfänglichen Kursgewinnen ins Minus gedreht. Die Titel gaben um 10.00 Uhr in einem etwas besseren Marktumfeld 0,34 Prozent auf 65,31 Euro ab. Der MDax stieg dagegen zeitgleich um 0,39 Prozent auf 8 323,69 Punkte.

dpa-afx FRANKFURT. Aktien von Fielmann sind am Donnerstag nach Vorlage Zahlen nach anfänglichen Kursgewinnen ins Minus gedreht. Die Titel gaben um 10.00 Uhr in einem etwas besseren Marktumfeld 0,34 Prozent auf 65,31 Euro ab. Der MDax stieg dagegen zeitgleich um 0,39 Prozent auf 8 323,69 Punkte. Die Zahlen der Optikerkette stießen in ersten Reaktionen am Markt auf ein positives bis leicht verhaltenes Echo. Betont wurden allgemein die guten Zukunftserwartungen. Nach Meinung eines Analysten fiel das Zahlenwerk weitgehend im Rahmen der Erwartungen aus. Während Umsatz und Vorsteuergewinn die Prognosen träfen, sei der Überschuss einen Hauch besser. Der Ausblick dagegen klinge "sehr optimistisch", sagte der Marktbeobachter am Morgen. Der Chart sehe allerdings ausgereizt aus - daher die Abwärtsbewegung der Aktien.

Etwas zurückhaltender äußerte sich ein Händler. Die Zahlen seien mehr oder weniger wie erwartet ausgefallen. Der Ausblick liege im Rahmen der Marktprognosen. Die vorgeschlagene Dividende übertreffe allerdings die Erwartungen leicht - ein Aspekt, den auch andere Händler hervorhoben.

Die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) bestätigte die Aktien auf "Marketperformer". Der Umsatz und Nettoüberschuss der Optikerkette habe die Erwartungen genau getroffen, hieß es in einem Kommentar. Beim Vorsteuergewinn seien die Hanseaten allerdings darunter geblieben. Das Kursziel beließ LRP bei 63 Euro.

Der Fielmann-Gewinn vor Steuern (EBT) ist nach Unternehmensangabem im Jahr 2005 um 13 Prozent auf rund 86 Mill. Euro gestiegen. Der Überschuss hat um 17 Prozent auf etwa 57 Mill. Euro zugelegt. Beim Konzernumsatz verbuchten die Hamburger ein Plus von zehn Prozent auf 733 Mill. Euro. Die von dpa-AFX befragten Analysten hatten einen Konzernumsatz von 739 Mill. Euro, ein EBT von 89 Mill. Euro und einen Jahresüberschuss von 57 Mill. Euro erwartet.

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