Aktienfokus
Fluggesellschaften europaweit im Minus

Die Aktien von Fluggesellschaften sind am Mittwoch europaweit unter Druck geraten, nachdem die Weltgesundheitsorganisation WHO eine Übertragung der Vogelgrippe von Mensch zu Mensch nicht mehr ausschließen will.

dpa-afx FRANKFURT. Die Aktien von Fluggesellschaften sind am Mittwoch europaweit unter Druck geraten, nachdem die Weltgesundheitsorganisation WHO eine Übertragung der Vogelgrippe von Mensch zu Mensch nicht mehr ausschließen will. In Frankfurt verloren Lufthansa bis gegen 11.40 Uhr 2,00 Prozent auf 13,22 Euro. Der Dax gab unterdessen 1,46 Prozent auf 5 595,62 Punkte nach.

Airfrance verloren 3,73 Prozent auf 16,54 Euro, British Airways gaben 0,37 Prozent auf 336,75 Pence nach. Ryanair Holdings verbilligten sich um 1,37 Prozent auf 6,50 Euro.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schließt nach dem gehäuften Auftreten des Vogelgrippe-Virus in einer indonesischen Familie eine eingeschränkte Übertragung des Virus H5n1 von Mensch zu Mensch nicht aus. Bisher fänden sich jedoch keine Beweise, dass sich das Virus in eine leicht zu übertragende Form verändert habe, teilte die WHO am Dienstag auf ihrer Internetseite mit. Bisher hat Indonesien 32 Todesfälle in Zusammenhang mit der Grippe zu beklagen.

Alle Erkrankungsfälle in der Familie können mit einem der Familienmitglieder in Verbindung gebracht werden, teilt die Organisation weiter mit. Der am 22. Mai gestorbene Patient sei der sechste mit der Erkrankung in Verbindung gebrachte Todesfall in der Familie.

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