Aktienfokus: France Telecom brechen um 7,38% ein

Aktienfokus
France Telecom brechen um 7,38% ein

France Telecom sind am Donnerstag in Paris im frühen Handel nach einer Umsatzwarnung vom Vortag kräftig eingebrochen. Die Papiere verloren unter hohen Umsätzen bis 9.50 Uhr 7,38 Prozent auf 20,07 Euro und waren damit mit Abstand schwächster Wert im CAC-40-Index .

dpa-afx PARIS. France Telecom sind am Donnerstag in Paris im frühen Handel nach einer Umsatzwarnung vom Vortag kräftig eingebrochen. Die Papiere verloren unter hohen Umsätzen bis 9.50 Uhr 7,38 Prozent auf 20,07 Euro und waren damit mit Abstand schwächster Wert im CAC-40-Index . Der Index selbst gab zur selben Zeit 0,18 Prozent auf 4 881,52 Punkte ab. Kurz nach Börseneröffnung war der Aktienkurs bis auf 19,76 Euro gefallen.

Der Telekomkonzern hatte am Mittwoch nach Börsenschluss seine Umsatzprognose für 2005 wegen des höheren Konkurrenzdrucks von plus drei auf plus zwei bis drei Prozent gesenkt. Für 2006 peilt France Telecom ein Proforma-Umsatzwachstum von etwa zwei Prozent an. Außerdem plant das Unternehmen, neue Dienstleistungen anzubieten und weitere Investitionen zu tätigen. Dadurch werde die Bruttomarge "um ein bis zwei Punkte" sinken, hieß es. Die Prognose für den Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) sowie den organischen Cashflow für 2005 bekräftigte der Konzern.

Analysten äußerten sich enttäuscht. So senkte Morgan Stanley die Einstufung von "Overweight" auf "Equalweight" und reduzierte das Kursziel von 26,50 auf 23,00 Euro. In der Zukunft seien weitere schlechtere Nachrichten möglich, hieß es in einer Analyse. Das Vertrauen in das Unternehmen werde für einige Monate niedrig bleiben.

Goldman Sachs stufte die Papiere von France Telecom von "Outperform" auf "In-Line" herab. Bis zur Bekanntgabe der Jahreszahlen am 14. Februar dürfte das Unternehmen die Prognosesenkungen nicht weiter erklären. Zudem habe das Management im Oktober die damalige Umsatzvorhersage von plus drei bis fünf Prozent bekräftigt, obwohl zum selben Zeitpunkt die Wachstumserwartungen gesenkt wurden. Die Unsicherheit in Verbindung mit der mangelnden Vertrauenswürdigkeit des Managements dürften den Experten zufolge noch mindestens bis Mitte Februar auf den Aktien lasten.

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