Aktienfokus
Merck vorbörslich schwach

Aktien von Merck haben am Freitag vorbörslich deutlich unter Druck gestanden. Bei Lang & Schwarz fielen die Titel auf 69,50 zu 71,50 Euro. Am Vortag verbuchten die Aktien noch einen Gewinn von 1,20 Prozent auf 74,13 Euro. Der Gesamtmarkt wird behauptet erwartet.

dpa-afx FRANKFURT. Aktien von Merck haben am Freitag vorbörslich deutlich unter Druck gestanden. Bei Lang & Schwarz fielen die Titel auf 69,50 zu 71,50 Euro. Am Vortag verbuchten die Aktien noch einen Gewinn von 1,20 Prozent auf 74,13 Euro. Der Gesamtmarkt wird behauptet erwartet.

Der Pharmakonzern hat die Entwicklung seines Parkinson-Arzneimittels Sarizotan nach Ergebnissen der Phase III eingestellt."Sarizotan war neben Erbitux einer der wichtigsten Hoffnungsträger für Merck", sagte ein Händler in einer ersten Reaktion. Zudem sei die Testphase schon sehr weit fortgeschritten gewesen.

"Das ist eine sehr schlechte Nachricht", fasste der Börsianer die Meldung zusammen - auch ein Analyst zeigte sich negativ überrascht. Mit der Aufgabe der Sarizotan-Entwicklung falle ein Hauptargument aus der Pipeline von Merck heraus. Die Studien hätten die Ergebnisse früherer Testphasen nicht bestätigt und seien enttäuschen gewesen, teilte das Unternehmen am Morgen mit. Für 2006 würden allerdings die Prognosen nicht geändert, zu 2007 machte Merck noch keine Angaben.

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