Aktienfokus
Premiere kräftig unter Druck; Bilanz 'extrem negativ'- Händler

Die Aktien des Bezahlsenders Premiere sind am Donnerstag nach Veröffentlichung von Geschäftszahlen für das erste Quartal kräftig unter Druck geraten. Die Papiere rutschten im Vormittagshandel 6,50 Prozent auf 11,50 Euro.

dpa-afx FRANKFURT. Die Aktien des Bezahlsenders Premiere sind am Donnerstag nach Veröffentlichung von Geschäftszahlen für das erste Quartal kräftig unter Druck geraten. Die Papiere rutschten im Vormittagshandel 6,50 Prozent auf 11,50 Euro. Zur gleichen Zeit legte der Index der Nebenwerte 0,12 Prozent auf 9 111,45 Punkte zu. Zeitweise waren die Aktien des Bezahlsendes im Vormittagshandel bis auf 11,16 Euro abgerutscht.

Beim Ergebnis vor Steuern (Ebit) ist nach Unternehmen nach eigenen Angaben zum Jahresbeginn in die roten Zahlen gerutscht. Nach einem Überschuss von 3,7 Mill. Euro im Vorjahr meldete Premiere für das erste Quartal einen Fehlbetrag von 12,2 Mill. Euro. Händler sprachen nach der Bilanzvorlage übereinstimmend von einer "extrem negativen" Quartalsbilanz.

Auch der Nettoverlust sei mit 18,3 Mill. Euro überraschend hoch ausgefallen, schreiben die Analysten der Hypovereinsbank in einer am Donnerstag veröffentlichten Analyse. Das Management von Premiere habe 2006 als ein "Jahr des Übergangs, der Investitionen und der Innovationen" bezeichnet. Nach dieser Aussage rechnet die Hypovereinsbank erst wieder im kommenden Jahr mit schwarzen Zahlen beim Bezahlsender.

Aber die Hypovereinsbank ist auch für das Jahr 2007 nicht positiv zu Premiere gestimmt. Die Analysten vermissen eine neue Strategie. Das einfache Senken der Preise für die Produkte des Bezahlsenders sei "einfach nicht genug", hieß es.

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