Aktienfokus
Stada vorbörslich schwach

Stada-Aktien haben am Dienstag nach einer angekündigten Preissenkung vorbörslich nachgegeben. Nach den Konkurrenten Sandoz und Hexal senkt auch der Generika-Hersteller seine Preise teils deutlich.

dpa-afx FRANKFURT. Stada-Aktien haben am Dienstag nach einer angekündigten Preissenkung vorbörslich nachgegeben. Nach den Konkurrenten Sandoz und Hexal senkt auch der Generika-Hersteller seine Preise teils deutlich. Die Papiere wurden bei Lang & Schwarz in einer Spanne von 30,50 bis 31,50 Euro gehandelt. Am Vortag waren die Aktien 2,47 Prozent niedriger bei 32,00 Euro aus dem Handel gegangen. Der Markt wird knapp behauptet erwartet.

"Die Nachricht von Stada ist sehr negativ", sagte ein Händler in einer ersten Einschätzung. "Stada kürzt seine Preise um mehr als 50 Prozent, hält aber dennoch an seiner Prognose fest - ich weiss nicht, wie das funktionieren soll."

Einem weiteren Börsianer zufolge waren diese Nachrichten erwartet worden. Es sei positiv zu bewerten, dass Stada trotz der Preissenkungen an seiner Ergebnisprognose für 2006 festhalte. Der Markt sei davon aber bereits ausgegangen, insofern sollte dies nicht all zu sehr auf den Kurs wirken.

Das Tochterunternehmen Stadapharm senke die Generika-Preise zum 1. Juli mit einem Gesamtvolumen auf Jahresbasis von 32 Mill. Euro, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Dienstag mit. Trotz der Preissenkungen hält Stada an den Ergebniszielen für 2006 fest. In diesem Jahr streben die Bad Vilbeler ein robustes operatives Konzernwachstum an, wobei der Ertrag überproportional zum Umsatz ansteigen soll.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%