Aktienfokus
UBS schwach

Die Aktien der UBS sind am Donnerstag trotz Vorlage eines Rekordergebnisses für das erste Quartal in die Verlustzone gerutscht. Nach ebenfalls guten Zahlen anderer Branchenvertreter hätten die Aktien zuletzt bereits deutlich zugelegt und es komme jetzt zu Gewinnmitnahmen, hieß es von Händlern.

dpa-afx ZÜRICH. Die Aktien der UBS sind am Donnerstag trotz Vorlage eines Rekordergebnisses für das erste Quartal in die Verlustzone gerutscht. Nach ebenfalls guten Zahlen anderer Branchenvertreter hätten die Aktien zuletzt bereits deutlich zugelegt und es komme jetzt zu Gewinnmitnahmen, hieß es von Händlern.

Die Papiere der größten Schweizer Bank verloren bis 12.00 Uhr 1,45 Prozent auf 142,40 Franken. Der Schweizer Leitindex SMI sank gleichzeitig um 0,52 Prozent auf 7 923,24 Zähler.

Claudia Meier von der Bank Vontobel lobte den Quartalsbericht als "hervorragend". Bei einem Anstieg der Erträge im Financial Business von 26% erhöhten sich die Kosten nur um 25%, was die gute Kostenkotrolle der UBS untermauere, so Meier. Der Ausblick sei ebenfalls positiv ausgefallen, weshalb die Schätzungen voraussichtlich um rund fünf Prozent erhöht würden.

Julius Bär hob insbesondere den Zufluss an neu zu verwaltenden Geldern in Höhe von 48 Mrd. Franken hervor. Die Ertragsentwicklung im Investmentbanking sei ebenfalls stark, hieß es in einer ersten Einschätzung. Die Züricher Kantonalbank bestätigte indes ihre Einschätzung mit "Übergewichten".

Die UBS hat den Gewinn zwischen Januar und März stärker als erwartet gesteigert und auf Rekordhöhe getrieben. Der Überschuss ist im ersten Quartal laut Unternehmensangaben um ein Drittel auf 3,5 Mrd. Franken (rund 2,2 Mrd Euro) geklettert. Von AFX News befragte Experten hatten mit einem Anstieg auf rund drei Mrd. Franken gerechnet. Der Zufluss an neu zu verwaltenden Geldern sei von 35,2 Mrd. Franken im Vorjahresquartal auf 48 Mrd. Franken gestiegen.

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