Aktienfokus
Viscom startet über Ausgabepreis

Der Hersteller von Prüfsystemen Viscom ist am Mittwoch erfolgreich an der Börse gestartet. Der erste Kurs auf Xetra lag bei 20,40 Euro und damit über dem Ausgabepreis von 18,50 Euro.

dpa-afx FRANKFURT. Der Hersteller von Prüfsystemen Viscom ist am Mittwoch erfolgreich an der Börse gestartet. Der erste Kurs auf Xetra lag bei 20,40 Euro und damit über dem Ausgabepreis von 18,50 Euro. Diesen hatte das Unternehmen am Vorabend exakt am oberen Ende der Preisspanne von 17,20 bis 18,50 Euro festgesetzt. Am Nachmittag kosteten die Aktien 19,60 Euro. Die großen Aktienindizes entwickelten sich uneinheitlich. Der Dax gab bis zum Nachmittag leicht nach, während der TecDax zulegte.

"Das war ein erfolgreich verlaufener Börsengang", sagte ein Händler. Viscom habe alles richtig gemacht. Auch das Unternehmen äußerte sich positiv. "Wir sind sehr zufrieden mit dem Börsengang", sagte der Viscom-Chef Martin Heuser in einer ersten Reaktion. "Wir haben unsere Zielvorstellung von zehn Prozent über dem Ausgabepreis genau erreicht", sagte Heuser mit Blick auf die Erstnotiz bei 20,40 Euro. Institutionelle Investoren hätten großes Interesse gezeigt. "Die Roadshow ist ausgesprochen gut verlaufen."

Besorgt wegen des verschobenen Börsengangs von Air Berlin war Heuser nach eigenen Angaben nicht. Es sei allerdings schon ein kleiner Ruck durch die Börsenlandschaft gegangen. Die institutionellen Anleger habe dies aber weniger beeinflusst.

Mit dem Erlös aus dem Börsengang will Viscom seinen Vertrieb in Asien und Amerika stärken und im Bereich der industriellen Computertomografie weiter wachsen. Das Platzierungsvolumen inklusive Mehrzuteilungsoption liegt bei bis zu 2,9 Mill. Aktien. Das Emissionsvolumen beträgt bis zu 54 Mill. Euro. Im Streubesitz befinden sich den Angaben zufolge 32,2 Prozent der Aktien. Mit 2,3 Mill. Aktien stammt dabei der Großteil der Platzierung aus einer Kapitalerhöhung. Bis zu 600 000 Aktien geben die beiden Firmengründer und Vorstandsmitglieder Heuser und Volker Pape als Altaktionäre ab. Darin enthalten ist eine Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) in Höhe von maximal 350 000 Aktien. Konsortialbanken sind equinet und die Nord/LB.

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