Aktuelle Neuemissionen
IPO-Kandidat CWI bietet Aktien zu 8,50 bis 9,50 Euro an

Die in der kommenden Woche an die Börse gehende Immobiliengesellschaft CWI Real Estate bietet ihre Aktien in einer Preisspanne von je 8,50 bis 9,50 Euro zum Kauf an. Mit den aus der Börsennotiz zufließenden rund zehn Mill. Euro will CWI das Immobilienportfolio erweitern.

HB FRANKFURT. „Wir möchten über einen Zeitraum von einem Jahr ein Wohnungsportfolio von 70 Mill. Euro eingekauft haben“, kündigte Vorstandssprecher Albrecht Spindler am Dienstag in Frankfurt an. Gegenwärtig umfasst das Handelsportfolio etwa 360 Wohneinheiten mit einer durchschnittlichen Größe von 60 Quadratmetern. Die in Bayreuth ansässige CWI ist auf den Handel von Wohnimmobilien spezialisiert, die sie von Zwangsverwaltern, Banken oder Großinvestoren übernimmt. Dabei kauft der Börsenkandidat die Immobilien teilweise um bis zu 50 Prozent unter dem Verkehrswert ein und verkauft die Objekte dann an Privatpersonen weiter. Die Immobilien, die sich überwiegend in Städten mit mehr als 100 000 Einwohnern befänden, finanziere CWI zu etwa 15 Prozent aus Eigenkapital, den Rest über Bankkredite.

Nach Worten von Spindler will die bisher überwiegend in Berlin, Leipzig und Dresden aktive Firma ihren Investitionsschwerpunkt auf Westdeutschland mit den Großstädten Hamburg, Frankfurt, Köln und München ausdehnen. In diesem Zusammenhang will Spindler die Zahl regionaler Vertriebspartner bis Ende des Jahres auf zwölf von acht erhöhen. Im vergangenen Jahr erzielte CWI bei einer Gesamtleistung von 11,6 Mill. Euro einen Überschuss von 1,2 Mill. Euro.

Der Börsenaspirant bietet von Mittwoch bis Freitag bis zu 1,355 Mill. Aktien zum Kauf an. Das Emissionsvolumen beläuft sich damit auf bis zu 12,8 Mill. Euro, wovon der Großteil auf das Firmenkonto fließt. Die Erstnotiz im schwach regulierten Wachstumssegment Entry Standard der Frankfurter Börse ist für den 12. September geplant. Die WestLB organisiert die Transaktion. Bei Platzierung aller angebotenen Aktien beläuft sich der Streubesitz auf 37,9 Prozent. Nach dem Börsengang reduziert sich der Anteil der beiden Gründer und Vorstände Spindler und Karl Hagen auf jeweils 25,1 Prozent. Derzeit halten die Familien der Manager zusammen mehr als 80 Prozent an CWI.

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