Aktien
Allianz etwas schwächer - Gewinnmitnahmen, Dresdner Bank

Die Aktie des Versicherers Allianz hat sich am Freitag im Handelsverlauf etwas schwächer entwickelt und damit frühe Gewinne vollständig aufgezehrt. Der Kurs sank gegen 10.30 Uhr um 0,93 Prozent auf 108,83 Euro, während der Dax 0,09 Prozent auf 4 949,62 Punkte nur minimal nachgab.

dpa-afx FRANKFURT. Die Aktie des Versicherers Allianz hat sich am Freitag im Handelsverlauf etwas schwächer entwickelt und damit frühe Gewinne vollständig aufgezehrt. Der Kurs sank gegen 10.30 Uhr um 0,93 Prozent auf 108,83 Euro, während der Dax 0,09 Prozent auf 4 949,62 Punkte nur minimal nachgab.

Händler erklärten den schwächeren Kursverlauf vornehmlich mit einsetzenden Gewinnmitnahmen nach der zuletzt guten Entwicklung nach der Bilanzvorlage am Dienstagabend. Von den detaillierten Quartalszahlen, die am Morgen planmäßig vorgelegt wurden, gingen keine weiteren, positiven Überraschungen aus - was nun als eher belastender Faktor auf den Kurs einwirke, hieß es. Auch hätten die Aussagen zur Finanztochter Dresdner Bank nicht überzeugt. Ein anderer Händler verwies auf die Börsenweisheit "Sell on good news". Die Allianz-Aktie hatte am Morgen bei 110,78 Euro einen Jahreshöchstand markiert, drehte am späten Vormittag aber ins Minus.

Analysten stuften die am Freitag vorgelegten Details als ebenso stark ein wie die bisher bekannten Kennziffern. HVB-Experte Lucio Di Geronimo kündigte nach der hohen Qualität der Zahlen eine Erhöhung der Gewinnschätzung sowie des Kursziels an. Er bestätigte seine "Buy"-Einstufung für die Aktie.

Der Finanzkonzern Allianz blickt nach einem starken ersten Halbjahr in allen Sparten zuversichtlich auf den weiteren Jahresverlauf und will die eigenen operativen Prognosen übertreffen. "Der bisherige Geschäftsverlauf stimmt mich zuversichtlich, dass wir unsere Ziele für 2005 nicht nur erfüllen, sondern sogar übertreffen", sagte Allianz-Chef Michael Diekmann am Freitag in München. In den ersten sechs Monaten sei der Überschuss auf vergleichbarer Basis um 48,3 Prozent auf 2,58 Mrd. Euro geklettert. Dabei verzeichneten alle Sparten deutlich anziehende Gewinne. Der Gesamtumsatz der Gruppe legte um 5,1 Prozent auf 52,0 Mrd. Euro zu.

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