Aktien
Allianz nach Karlsruher Urteil knapp behauptet

Allianz-Aktien haben sich am Dienstag nach einem Karlsruher Urteil zum Verbraucherschutz bei Lebensversicherungen knapp behauptet. Die Titel verbuchten zuletzt ein Minus von 0,24 Prozent auf 102,67 Euro. Zwischenzeitlich waren sie bis auf 102,27 Euro gefallen.

dpa-afx FRANKFURT. Allianz-Aktien haben sich am Dienstag nach einem Karlsruher Urteil zum Verbraucherschutz bei Lebensversicherungen knapp behauptet. Die Titel verbuchten zuletzt ein Minus von 0,24 Prozent auf 102,67 Euro. Zwischenzeitlich waren sie bis auf 102,27 Euro gefallen. Das Bundesverfassungsgericht hat den Verbraucherschutz bei Lebensversicherungen gestärkt, die zur Altersvorsorge abgeschlossen werden. Der Dax gab unterdessen 0,11 Prozent auf 4 837,40 Zähler nach.

Nach einem Grundsatzurteil vom Dienstag müssen die Kunden bei der Ausschüttung am Vertragsende angemessen an den Vermögenswerten der Versicherungsunternehmen beteiligt werden, die durch ihre Prämien geschaffen worden sind. Der Gesetzgeber muss bis Ende 2007 eine entsprechende Regelung erlassen.

"Das hört sich gut an, ist aber meiner Meinung nach nicht realisierbar", sagte ein Händler. "Es ist nicht nachvollziehbar, wie hoch der Überschuss tatsächlich ist, und durch schlichte Umbuchungen oder Abschreibungen kann die Forderung aus Karlsruhe ganz einfach umgangen werden." So sei das ist das Urteil "zu schwammig".

Auch auf Seiten der Analysten wird das Urteil nicht als wenig kursrelevante Meldung eingeschätzt: Die Auswirkungen für die Versicherer dürften nach Ansicht von HVB-Analyst Lucio Di Geronimo eher gering sein.

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