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„Alte“ Fonds bieten nicht mehr Rendite als „junge“ Fonds

Fonds mit einer Historie von mindestens drei Jahren zeigen keine bessere Wertentwicklung als "jüngere" Fonds. Dies ist das Ergebnis einer am Donnerstag vorgelegten Studie der Fonds-Ratinggesellschaft Lipper.

dpa-afx LONDON. Fonds mit einer Historie von mindestens drei Jahren zeigen keine bessere Wertentwicklung als "jüngere" Fonds. Dies ist das Ergebnis einer am Donnerstag vorgelegten Studie der Fonds-Ratinggesellschaft Lipper. Zudem geben es keinen Hinweis darauf, dass "alte" Fonds weniger riskant seien als "junge" Fonds mit einer Historie von weniger als drei Jahren, schrieb Analyst Dunny Moonesawmy. Im Gegenteil deuteten die empirischen Daten auf eine etwas höhere durchschnittliche Rendite neu aufgelegten Fonds bei geringerem Risiko.

Viele institutionelle Investoren - insbesondere Dachfondsmanager - tendieren laut Moonesawmy zu Fonds mit einer Historie von mindestens drei Jahren. Insofern ließen sie jüngere Fonds oft links liegen. Die Analyse von Lipper zeige nun, dass ein Ausschluss neuer Fonds oder eine Nichtbeachtung von Fonds mit einer kurzen Historie nicht immer die beste Alternative sei.

Untersucht wurden allen aktiv gemanagten und für Privatanleger aufgelegten Fonds, die in der Lipper-Datenbank enthalten sind und zu folgenden Kategorien gehören: Aktien Eurozone, Aktien Global, Euro-Mischfonds und Euro-Anleihen. Zudem mussten die Fondsgesellschaften ihren Sitz in bestimmten europäischen Ländern haben. Lipper zufolge ist die Datenauswahl groß genug, um belastbare Ergebnisse zu erzielen.

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