Am Markt kursieren Übernahmespekulationen
Profis schätzen solide Pharmawerte

Analysten trauen europäischen Pharmawerten weitere Kurssteigerungen zu. Denn diese Aktien erwirtschaften in der Regel unabhängig von Konjunkturzyklen stabile Gewinne, was derzeit ein großes Plus ist. Denn viele Volkswirte befürchten, dass sich die Weltwirtschaft nicht so deutlich erholt wie erwartet. Zum anderen hat es seit Jahresbeginn schon zahlreiche Fusionen gegeben, was Investoren zu Spekulationen auf weitere Zusammenschlüsse veranlasst hat.

HB NEW YORK. „In einem Umfeld steigender Zinsen und schwächeren Wachstums muss man nach Unternehmen suchen, die den stabilsten Cash-Flow bieten“, sagt Klaus Röpke, Vermögensverwalter bei Nordea Investment Management in Kopenhagen. Und er fügt hinzu: „Für die Pharmawerte gibt es noch Spielraum nach oben.“

Der Branchenindex des Kursbarometers Stoxx 600 ist im laufenden Quartal bereits um rund sechs Prozent gestiegen – doppelt so stark wie sein US-Pendant, der Standard & Poor's 500 Health Care Index. Der europäische Pharmaindex weist damit die zweitbeste Wertentwicklung der 18 Branchen auf.

Spitzenreiter in diesem Quartal war der zweitgrößte belgische Arzneimittelhersteller UCB. Dessen Kurs stieg um rund ein Viertel. Das Unternehmen hatte vor kurzem die Übernahme der britischen Biotechnologiefirma Celltech für 1,53 Mrd. Pfund (2,3 Mrd. Euro) besiegelt. Damit kommt UCB in Besitz eines Arthritis-Mittels im experimentellen Stadium, dem ein Umsatzpotenzial von einer Milliarde Euro zugetraut wird.

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