Amazon gegen Google Wer durchbricht die Schallmauer von 1000 US-Dollar?

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Eine Personalie als Fingerzeig
Das sind die reichsten Menschen der Welt
18. Platz: Francoise Bettencourt-Meyers
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Nachdem Liliane Bettencourt im September 2017 starb, erbte ihre Tochter das L’Oréal-Vermögen. 42,2 Milliarden Dollar machen Francoise Bettencourt-Meyers zur zweitreichsten Frau der Welt.

Die „Forbes“-Zahlen sind nur Schätzungen, die aber auf einem der weltweit aufwendigsten Schätzverfahren basieren und in der Branche als weitgehend zuverlässig gelten.

17. Platz: Ma Huateng
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Der 46-jährige Chinese entwickelte den in Asien populären Messenger „Tencent QQ”. Damit erreicht er nicht nur fast eine Milliarde Nutzer, sondern erwirtschaftete auch ein Privatvermögen von 45,3 Milliarden Dollar. Im März 2017 waren es noch 20 Milliarden US-Dollar weniger.

16. bis 14. Platz: Alice, Jim und Robson Walton
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Walmart, die größte Supermarktkette der Welt, macht auch die Erben reich: Jim Walton (links) bringt es 2018 auf 46,4 Milliarden Dollar und überholt im Vergleich zum Vorjahr seine beiden Geschwister Sam Walton (Platz 15: 46,2 Milliarden Dollar) und Alice Walton (Platz 16: 46 Milliarden Dollar).

13. Platz: Sergey Brin
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Google-Mitgründer Sergey Brin ist Präsident der Dachgesellschaft Alphabet und gilt als Kritiker der Einwanderungspolitik von US-Präsident Trump. Das Vermögen des gebürtigen Russen, der im Alter von fünf Jahren mit seinen Eltern in die USA auswanderte, beläuft sich auf satte 47,5 Milliarden Dollar. Ein Vielfaches mehr, als der derzeitige US-Präsident besitzt (3,1 Milliarden Dollar laut „Forbes“).

12. Platz: Larry Page
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Nachdem sie sich an der Stanford University kennen gelernt hatten, gründete Page gemeinsam mit Sergey Brin Google. Heute ist der 44-Jährige Vorstandschef der Google-Muttergesellschaft Alphabet und belegt mit einem Vermögen von 48,8 Milliarden Dollar (2017: 40,7 Milliarden Dollar) den zwölften Platz.

11. Platz: Michael Bloomberg
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Der Gründer des gleichnamigen Medienkonzerns und ehemalige Bürgermeister von New York konnte sein Vermögen im vergangenen Jahr auf nunmehr 50 Milliarden Dollar leicht steigern.

10. Platz: Larry Ellison
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Das Vermögen des Oracle-Gründers hat turbulente Zeiten hinter sich. Im Jahr 2000 belief es sich auf 58 Milliarden Dollar. Während der Dotcom-Krise ein Jahr später verlor er jedoch mehr als die Hälfte seines Kapitals. 2018 ist er wieder bei 58,5 Milliarden Dollar angekommen.

  • Video-Inhalte

Mit Amazon Prime Video hat der US-Handelsriese eine erfolgreiche Video-Plattform an den Start gebracht. Google ist mit Youtube seit Jahren im Video-Inhaltemarkt etabliert. Auch wenn beide Portale kaum vergleichbar sind: „Letztlich kämpfen Amazon und Google damit um die gleichen Kunden“, sagt Golinski. „Entweder ich nutze meine Zeit, um Videos bei Amazon Prime oder bei Youtube zu schauen“.

Amazon hat zudem vor einigen Jahren das Live-Streamingportal Twitch gekauft. Das ist besonders bei Gamern beliebt, die ihre Videospiele an Tausende Fans live übertragen. Als Reaktion darauf führte Youtube ebenfalls eine Livestreaming-Funktion ein. Doch mittlerweile können Twitch-Zuschauer das Videospiel, das sie ansehen, direkt bei Amazon bestellen – ein zusätzlicher Vertriebsweg.

  • Digitale Heimassistenten

Das Duell der beiden Tech-Giganten wird nun auch in den Wohnzimmern der Kunden ausgetragen: Beide Firmen produzieren digitale Heimassistenten, Google Home und Amazon Echo. Die Lautsprecherbox reagiert auf Sprachbefehle und kann zum Beispiel den Interneteinkauf auf Zuruf erledigen.

„Das ist ein rasant wachsender Zukunftsmarkt“, sagt Golinski – und die könnte für Google zum Problem werden: „Sprachbasierte Computerassistenten machen den Bildschirm überflüssig, womit auch der Werbeplatz wegfällt.“ Ein Angriff auf Googles ureigenes Kerngeschäft. Und die Internet-Pioniere aus dem Silicon Valley haben einen weiteren Nachteil: „Amazon hat mit der Vermarktung von Echo früher angefangen und eine höhere Verbreitung“, sagt Golinski. Google sei zudem kein klassischer Hardware-Hersteller.

In allen drei Bereichen scheint Amazon leicht die vorne zu legen. Wie hart der Wettbewerb zwischen beiden Konzernen geführt wird, illustriert auch eine Personalie: Google gelang es, den Entwickler von Kindle-Tablets und Amazon Echo, David Foster abzuwerben. Er sollte der Hardware-Sparte von Google auf die Sprünge helfen: Doch nach nicht einmal sechs Monaten schmiss Foster bei Google hin. Auch das könnte ein Fingerzeig für Aktionäre sein.

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4 Kommentare zu "Amazon gegen Google: Wer durchbricht die Schallmauer von 1000 US-Dollar?"

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  • Die amerikanischen Flagschiffe schwimmen immer obenauf in der deutschen Medienlandschaft, egal was sie machen. Bei deutschen "Bösewichten" zeigt der Daumen jahrelang nach unten.
    Nicht wundern, wenn sich so allmählich ausländische Investoren in diese Boote setzen.

  • der kurs, ohne berücksichtigung der aktienzahl, ist in etwa so interessant wie diese news. ich geh morgen auch an die börse. mit 2 aktien. wert pro aktie 1500,-€. ma schauen wann google mich einholt

  • Ja, wie schon immer, so werden auch weiterhin die Unternehmen siegen, die auf Zukunfts-Technologien zurück greifen. K.I. und Quanten-Computer bei google und Amazon nutzt immer mehr die neuen Technologien für ihre logistische Abwicklung.

    Für mich sind beide Unternehmen einfach super aufgestellt, wie auch Alibaba.


  • Wenn das eine wichtige Nachricht sein soll, dann frage ich mich, was denn wirklich wichtig in dieser Welt ist!?!

    Dafür, dass eine Aktie eines Tages die 1.000 USD Marke knacken kann, können wir uns nichts kaufen.

    Eine intakte Umwelt dagegen (ohne lebensfeindliche Monsanto- und dergleichen Drexx-Produkten) würde unser Überleben für einige Jahrzehnte verlängern ...

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