Analyse
Analyse State Street: US-Anlagen institutioneller Investoren nahe Rekordtief

Die weltweit größten institutionellen Investoren wenden sich laut einer Studie von State Street derzeit von den USA ab.

dpa-afx FRANKFURT. Die weltweit größten institutionellen Investoren wenden sich laut einer Studie von State Street derzeit von den USA ab. "Falls Investoren etwas anstimmen würden, wäre es dieser Tage ein lautes 'Nay USA', was sich in etwa als 'Bloß nicht Amerika' übersetzen lässt, heißt es in einer Studie am Dienstag. Sie seien Anlagen in den USA überdrüssig geworden.

Diese Erkenntnis ziehe sich momentan kontinuierlich durch alle Vermögensklassen. "Messungen und Auswertungen von State Street Global Markets ergeben extrem niedrige Zuflüsse in US-Anlagen, nahe an einem Rekord-Tief", schreiben die Experten.

In den Währungsmärkten zeige sich dieses Verhalten eindrücklich: In der zweiten Woche in Folge haben spekulative Investoren, also zumeist Hedge-Fonds, den Dollar verkauft und institutionelle Investoren außerdem US-Staatsanleihen abgestoßen. Es gebe keinerlei Anzeichen dafür, dass schon ein Ende dieses Verkaufstrends in Sicht ist. An den Währungsmärkten mache sich also eine deutliche Dollar-Schwäche bemerkbar.

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