Analyse
Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 22.05.2006

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 22.05.2006

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 22.05.2006

BASF AG

London - Goldman Sachs hat die Prognose für den Gewinn pro Aktie der BASF AG im laufenden Jahr nach unerwartet guten Quartalszahlen erhöht. Wie aus einer am Montag vorgelegten Studie hervorgeht, rechnen die Aktienexperten nun mit 5,79 Euro. Zuvor hatten sie 5,33 Euro angesetzt. Für 2007 erhöhten sie ihre Prognose von 4,88 auf 5,19 Euro. Die Anlageempehlung "In-Line/Cautious" wurde beibehalten. Den fairen Wert des Chemiewerts sehen die Analysten bei 65 Euro.

Beiersdorf AG

London - Für die UBS bleibt Beiersdorf die unattraktivste Aktie im europäischen Kosmetik- und Pflegesegment. Wie aus einer am Montag vorgelegte Studie hervorgeht, halten die Aktienexperten der Bank die Bewertung der Aktie für nicht besonders attraktiv, "vor allem angesichts der aus unserer Sicht übermäßig ambitionierten Jahresziele von mehr als acht Prozent organischem Wachstum und einer Steigerung der operativen Marge um 80 Basispunkte". Die Anlageempfehlung "Neutral 2" und das Kursziel von 115 Euro wurden bestätigt.

BNP Paribas

London - Die Deutsche Bank hat ihr Kursziel für Aktien von BNP Paribas von 85 auf 86 Euro erhöht und die Einstufung "Buy" bestätigt. Die französische Bank habe im ersten Quartal die Erwartungen übertroffen, heißt es in einer Studie vom Montag. Allerdings sollten die Marktteilnehmer angesichts der nun schwierigeren Marktbedingungen zögern, diese Zahlen auf das Gesamtjahr hochzurechnen.

Deutsche Boerse AG

Hamburg - Für den Fall einer Übernahmeschlacht um die Fünfländerbörse Euronext hält M.M. Warburg eine Kapitalerhöhung der Deutschen Börse für möglich. Wie aus einer am Montag vorgelegten Einschätzungen der Privatbank hervorgeht, hat der Börsenbetreiber seine Barbestände in den vergangenen Monaten bereits für den Aktienrückkauf und Dividendenerhöhungen vewendet. Die Anlageempfehlung "Halten" und das Kursziel von 101 Euro wurden beibehalten.

Deutsche Boerse AG

MÜNchen - Merck Finck hat Aktien der Deutschen Börse mit "Sell" bestätigt. Das Übernahmeangebot des US-Börsenbetreibers Nyse Group für die Fünfländerbörse Euronext habe die Wahrscheinlichkeit verringert, dass diese sich für ein Angebot des deutschen Börsenbetreibers aussprechen werde, heißt es in einer Studie vom Montag.

Deutsche Boerse AG

Frankfurt - Equinet hat Aktien der Deutschen Börse mit "Reduce" und einem Kursziel von 102 Euro bestätigt. Es bleibe abzuwarten, ob der deutsche Börsenbetreiber ein Gegenangebot zur Offerte der US-Börse Nyse Group für die Fünfländerbörse Euronext abgeben werde, heißt es in einer Studie vom Montag. Dies könnte die Bewertung von Euornext noch weiter nach oben treiben. Sollte es zu einem Bieterkampf kommen und die Deutsche Börse diesen gewinnen, würde dies ihren Börsenwert deutlich verwässern.

Deutsche Boerse AG

Mainz - Die Landesbank Rheinland-Pfalz hat Aktien der Deutschen Börse nch der Nyse-Offerte für die Euronext mit "Underperformer" und einem Kursziel von 93 Euro bestätigt. Der US-Wettbewerber Nyse habe bessere Chancen als der deutsche Börsenbetreiber, die Fünfländerbörse Euronext zu übernehmen, heißt es in einer Studie vom Donnerstag.

Euronext

Paris - Die Analysten von Cheuvreux haben die Aktie der Euronext von "Underperform" auf "Outperform" hochgestuft. Die negative Haltung sei ein Fehler gewesen, heißt es in einer Studie vom Montag. Das Nyse-Angebot dürfte vom Markt und den Euronext-Management bevorzugt werden. Der Übernahmekampf gehe nun erst los.

Premiere AG

Frankfurt - Morgan Stanley hat die Aktien des Bezahlsenders Premiere nach Bekanntgabe der Bundesliga-Kooperation mit der Deutschen Telekom von "Underweight" auf "Equal-Weight" heraufgestuft. Das Kursziel erhöhten die Analysten am Montag in eine Studie von 10,00 auf 12,50 Euro. Premiere hatte am vergangenen Freitag von der Telekom eine Sublizenz für die Spiele der Ersten und Zweiten Bundesliga erhalten. Die Spiele sollen künftig als Internet-Fernsehen (Iptv) über das neue Vdsl-Hochgeschwindigkeitsnetz der Telekom ausgestrahlt werden. Unklar ist bislang aber, wie viele Premiere-Kunden das neue Angebot nutzen können.

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