Analyse
Analysten-Einstufungen vom 20.10.2008

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 20.10.2008

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 20.10.2008

Accor

London - Die Citigroup hat das Kursziel für Accor nach Zahlen von 50,00 auf 45,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Es sei enttäuschend, dass die Prognosen für das Gesamtjahr zurückgenommenen worden seien, schrieb Analyst Leslie Zarka in einer Studie vom Montag. Die Zahlen für die ersten neun Monate hätten aber im Rahmen der Erwartungen gelegen.

Applied Materials

NEW York - Goldman Sachs hat die Aktien von Applied Materials von "Sell" auf "Buy" gehoben und die Titel auf die "Conviction Buy List" gesetzt. Nach den jüngsten Kursrückgängen sei die Bewertung zu niedrig, um ignoriert zu werden, schrieben die Analysten in einer Studie vom Montag. Das Kursgewinnverhältnis betrage nun 15, nach einem KGV von 21 zu Jahresbeginn. Noch wichtiger sei aber die Hochstufung des gesamten Sektor von "Neutral" auf "Attractive".

BASF

London - Merrill Lynch hat BASF von "Buy" auf "Underperform" abgestuft und das Kursziel von 44 auf 26 Euro gesenkt (aktueller Kurs: 24,69 Euro). Deutliche Anzeichen von Nachfrageschwäche in wichtigen Endmärkten wie der Auto- oder der Bauindustrie sowie die Befürchtung eines schwächeren Wachstums in China seien Warnsignale für Volumen- und Preistrends in der chemischen Industrie, schrieb Analyst Fraser Hill in einer Branchenstudie vom Montag. Den Sektor stufte der Experte von "Overweight" auf "Underweight" ab.

BASF

London - Goldman Sachs hat das Kursziel für BASF von 46 auf 26 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der Wirtschaft drohe im nächsten Jahr eine harte Landung, schrieb Analyst Richard Logan in einer Branchenstudie vom Montag. Allerdings sei dieses Szenario in den derzeitigen Aktienkursen bereits enthalten.

Bayer

London - Goldman Sachs hat das Kursziel für Bayer von 64 auf 53 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Zudem wurde die Aktie auf der "Conviction Buy List" belassen. Aktuell notieren Bayer bei 41,46 Euro. Der Wirtschaft drohe im nächsten Jahr eine harte Landung, schrieb Analyst Richard Logan in einer Branchenstudie vom Montag. Bayer zähle aber unter den europäischen Chemiewerten dank der starken Ausrichtung auf die Bereiche Gesundheit (Healthcare) und Pflanzenschutzmittel zu den robustesten Werten.

BMW

London - Die UBS hat das Kursziel für die Titel von BMW von 35 auf 30 Euro reduziert, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Das neue Kursziel resultiere aus verminderten Absatzerwartungen für die Autohersteller aufgrund von weniger verfügbaren Krediten, schrieb Analyst Philippe Houchois in einer Branchenstudie vom Montag. Das Wachstum in den Schwellenländern dürfte 2009 zum Erliegen kommen. Auch dürften die meisten Autobauer im kommenden Jahr ihre Dividende kürzen und ihre Gewinnziele mit Veröffentlichung der Quartalszahlen verschieben.

BP

London - Die Deutsche Bank hat ihr Kursziel für BP-Aktien deutlich von 705 auf 545 Pence gesenkt, das "Buy"-Votum aber beibehalten. Grund für das reduzierte Ziel seien die niedrigeren Erwartungen für das Wirtschaftswachstum 2009, schrieb Analyst Lucas Herrmann in einer Branchenstudie vom Montag. Die Aktienkurse von Ölunternehmen sollten aber angetrieben von starken Bilanzen, robusten Ausschüttungsquoten und beträchtlichen operativen Cashflows Unterstützung bei einer Dividendenrendite finden, die sich mit Ausnahme bei der BG Group der Sieben-Prozent-Marke nähere. Dies gelte besonders für BP und Eni sowie deren Konkurrenten Royal Dutch Shell und Total.

Commerzbank

London - Merrill Lynch hat das Kursziel für die Papiere der Commerzbank von 15,80 auf 12,60 Euro reduziert, die Empfehlung jedoch auf "Buy" belassen. Seine nach unten korrigierten Kursziele für europäische Bankenwerte resultierten aus dem höheren Kapitalbedarf für den gesamten Sektor, schrieb Analyst Stuart Graham in einer Branchenstudie vom Montag.

Daimler

London - Die UBS hat die Aktien von Daimler von "Sell" auf "Neutral" hochgestuft, das Kursziel aber von 38 auf 30 Euro reduziert. Analyst Philippe Houchois wertete in einer Branchenstudie vom Montag sowohl die angekündigte Umstrukturierung der nordamerikanischen LKW-Sparte als auch die Unterbrechung des Aktienrückkaufprogramms als positiv. Die Unterbrechung diene der Sicherung der Barmittel-Bestände und sollte die Aktivitäten in der Finanzdienstleistungs-Sparte stützen. Wie bei allen Autoherstellern habe er aber seine Absatzerwartungen aufgrund von weniger verfügbaren Krediten reduziert, so der Experte.

Deutsche Bank

London - Die Citigroup hat das Kursziel für die Deutsche Bank von 50,00 auf 30,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Grund für die Kurszielsenkung seien die Risiken aus weiteren Kapitalerhöhungen, schrieb Analyst Jeremy Sigee in einer Studie vom Montag. Für das laufende Jahr sei nicht mit einer Dividendenzahlung zu rechnen. Im nächsten Jahr seien dann 2,25 Euro zu erwarten.

Deutsche Boerse

Hamburg - M.M. Warburg hat die Aktie der Deutschenbörse nach dem Rücktritt von Aufsichtsratschef Kurt Viermetz auf "Hold" und einem Kursziel von 84 Euro belassen (aktueller Kurs: 53,31 Euro). Nach Ansicht von Analyst Andreas Pläsier hat der Druck der Großaktionäre TCI und Atticus sowie Viermetz" umstrittene Rolle als Aufsichtsratschef der Hypo Real Estate (HRE) dazu geführt, dass Viermetz nun auch sein Amt im Kontrollgremium der Börse aufgibt, wie der Experte in einer Studie am Montag schrieb.

Deutsche Boerse

Frankfurt - Sal. Oppenheim hat Aktien der Deutschen Börse nach dem Rücktritt von Aufsichtsratschef Kurt Viermetz auf "Neutral" und den fairen Wert bei 83 Euro belassen. Mit diesem Schritt wolle der Börsenbetreiber die Entscheidung über einen Nachfolger in den eigenen Händen behalten, schrieb Analyst Reginald Veit in einer Studie vom Montag. Dennoch sollten Spekulationen um den Einfluss der Großaktionäre wie TCI und Atticus den Aktienkurs in nächster Zeit stützen.

Deutsche Postbank

London - Merrill Lynch hat die Papiere der Postbank von "Neutral" auf "Underperform" abgestuft und das Kursziel von 33,40 auf 20,10 Euro reduziert. Seine nach unten korrigierten Kursziele für europäische Bankenwerte resultierten aus dem höheren Kapitalbedarf für den gesamten Sektor, schrieb Analyst Stuart Graham in einer Branchenstudie vom Montag.

Elringklinger

Frankfurt - Equinet hat die Titel von Elringklinger trotz der Gewinnwarnung auf "Buy" und das Kursziel vorerst noch auf 25 Euro belassen. Auch nach der Gewinnwarnung und seinen daraufhin reduzierten Schätzungen bleibe der Automobilzulieferer deutlich unterbewertet, schrieb Analyst Tim Schuldt in einer Studie vom Montag. Der neue Unternehmensausblick erscheine ihm als Worst-Case-Szenario. Das Kursziel wird der Analyst jedoch in Kürze senken.

Elringklinger

Frankfurt - Cheuvreux hat Elringklinger nach einer Senkung der Unternehmensziele von "Selected List" auf "Outperform" abgestuft und das Kursziel von 28 auf 14 Euro je Aktie halbiert. Nach der Gewinnwarnung für das laufende Jahr senkte Analyst Alexander Neuberger in einer Studie vom Montag seine Schätzung für den Gewinn je Aktie (EPS) um bis zu 35 Prozent. Da die Aktie jedoch auch auf Basis der reduzierten Gewinnprognose unterbewertet erscheine, böten die aktuellen Kurse eine Kaufgelegenheit.

ENI

London - Die Deutsche Bank hat ihr Kursziel für die Aktien von Eni von 25 auf 21 Euro gesenkt, das "Buy"-Votum aber bestätigt. Grund für das reduzierte Ziel seien die niedrigeren Erwartungen für das Wirtschaftswachstum 2009, schrieb Analyst Lucas Herrmann in einer Branchenstudie vom Montag. Die Aktienkurse von Ölunternehmen sollten aber angetrieben von starken Bilanzen, robusten Ausschüttungsquoten und beträchtlichen operativen Cashflows Unterstützung bei einer Dividendenrendite finden, die sich mit Ausnahme bei der BG Group der Sieben-Prozent-Marke nähere. Dies gelte neben Eni besonders für BP, Total und Royal Dutch Shell.

Ericsson

Frankfurt - Sal. Oppenheim hat LM Ericsson nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Buy" mit einem fairen Wert von 70 schwedischen Kronen (SEK) belassen. Die Ergebnisse hätten sowohl seine als auch die Markterwartungen übertroffen, schrieb Analyst Nicolas von Stackelberg in einer Studie vom Montag. Es sei klug von Ericsson, von einem stagnierenden Markt 2009 auszugehen. Das Unternehmen bleibe das am besten positionierte im Markt für Telekominfrastruktur.

Ericsson

Helsinki - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für die Ericsson-Aktie in einer ersten Reaktion auf Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 60 schwedischen Kronen (SEK) belassen (aktueller Kurs: 61,20 SEK). Der Telekom-Zulieferer habe mit seinen Quartalszahlen die Erwartungen deutlich übertroffen, schrieb Analyst Jussi Uskola am Montag. Dabei seien die positiven Ergebnisse überwiegend der Netzwerk-Sparte zu verdanken.

Ericsson

London - Jpmorgan hat die Einstufung für Ericsson nach Zahlen auf "Underweight" mit einem Kursziel von 50 schwedischen Kronen belassen. Die Quartalsergebnisse der Tochtergesellschaft Sony Ericsson seien besser ausgefallen als erwartet, schrieb Analyst Rod Hall in einer Studie vom Montag. Allerdings verschlechtere sich das Konsumklima weiterhin und die Folgen der Kreditkrise würden erst in Zukunft auf dem Mobilfunkmarkt zu spüren sein.

Ericsson

London - Die Citigroup hat die Einstufung für Ericsson nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 68 schwedischen Kronen belassen. Die Quartalsergebnisse der Tochtergesellschaft Sony Ericsson seien besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Sherief Bakr in einer Studie vom Montag. Die strenge Kostenkontrolle und höhere Absatzvolumina hätten positiv überrascht.

GFK

Frankfurt - Dresdner Kleinwort (Dkib) hat GfK von "Buy" auf "Reduce" abgestuft und das Kursziel von 31 auf 16 Euro fast halbiert. Aufgrund der durch die Finanzkrise ausgelösten Sparmaßnahmen von Unternehmen senkte Analyst Georg Remshagen in einer am Montag vorgelegten Studie seine Schätzungen für das Marktforschungsinstitut. Für 2009 und 2010 geht der Experte nun von rund fünf Prozent weniger Umsatz, einem rund neun Prozent geringeren Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) und einem um 19 Prozent niedrigeren Gewinn je Aktie (EPS) aus.

GFK

London - Merrill Lynch hat die Papiere der GfK mit "Buy" und einem Kursziel von 25 Euro in die Beobachtung aufgenommen. Analyst Claus Roller lobte in einer Studie vom Montag den defensiven Charakter und den starken Cash-Flow des Marktforschungsunternehmens. Die GfK habe auf den Rückgang im Healthcare-Segment mit der Zusammenlegung von Call-Centern und der Reduzierung von Kapazitäten reagiert. Ähnliches erwarte er auch für den Automobilbereich.

Givaudan

London - Goldman Sachs hat das Kursziel für Givaudan von 780 auf 550 Schweizer Franken gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Der Wirtschaft drohe im nächsten Jahr eine harte Landung, schrieb Analyst Richard Logan in einer Branchenstudie vom Montag. Allerdings sei dieses Szenario in den derzeitigen Aktienkursen bereits enthalten. Logan schraubte seine Gewinnprognosen für 2009 und 2010 nach unten.

Lanxess

London - Merrill Lynch hat Lanxess von "Neutral" auf "Underperform" zurückgestuft und das Kursziel von 26,00 auf 15,00 Euro gesenkt. Klare Anzeichen von Nachfrageschwäche in wichtigen Endmärkten, wie der Automobilindustrie oder der Bauindustrie, sowie Aussichten auf schwächeres chinesisches Wachstum seien Warnsignale für Volumen- und Preistrends in der chemischen Industrie, schrieb Analyst Fraser Hill in einer Branchenstudie vom Montag. Die durchschnittlichen Analystenschätzungen für die Branche seien etwa 15 Prozent zu hoch. Die Kursziele müssten daher angesichts der Lage deutlich gesenkt werden. Den Sektor stufte der Experte von "Overweight" auf "Underweight" ab.

Linde

London - Goldman Sachs hat Linde von "Buy" auf "Neutral" zurückgestuft und das Kursziel von 105 auf 66 Euro gesenkt. Der Wirtschaft drohe im nächsten Jahr eine harte Landung, schrieb Analyst Richard Logan in einer Branchenstudie vom Montag. Allerdings sei dieses Szenario in den derzeitigen Aktienkursen bereits enthalten. Logan schraubte seine Gewinnprognosen für europäische Chemieunternehmen für 2009 und 2010 nach unten.

Linde

London - Merrill Lynch hat das Kursziel für Linde von 97,00 auf 66,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Klare Anzeichen von Nachfrageschwäche in wichtigen Endmärkten, wie der Automobilindustrie oder der Bauindustrie, sowie Aussichten auf schwächeres chinesisches Wachstum seien Warnsignale für Volumen- und Preistrends in der chemischen Industrie, schrieb Analyst Fraser Hill in einer Branchenstudie vom Montag. Die durchschnittlichen Analystenschätzungen für die Branche seien etwa 15 Prozent zu hoch. Die Kursziele müssten daher angesichts der Lage deutlich gesenkt werden. Den Sektor stufte der Experte von "Overweight" auf "Underweight" ab.

MAN

London - Dresdner Kleinwort (Dkib) hat MAN von "Add" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel bei 75 Euro belassen. Trotz deutlicher Kürzungen der Gewinnschätzungen für Nutzfahrzeug-Titel sehe die MAN-Aktie weiterhin attraktiv aus, schrieb Analyst Alastair Bishop in einer am Montag vorgelegten Studie. Rund 40 Prozent der Marktkapitalisierung seien durch Barmittel und Scania-Aktien gesichert.

Novartis

ZÜRich - Sal. Oppenheim hat Novartis nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Neutral" und den fairen Wert bei 68 Schweizer Franken belassen. Die Ergebnisse seien insgesamt wie erwartet ausgefallen und das Wachstum im Pharmabereich habe sich wie angenommen beschleunigt, schrieb Analyst Martin Vögtli in einer Studie vom Montag. Seine Schätzungen ließ er daher weitgehend unverändert. Auch die angekündigten Managementwechsel seien keine große Überraschung gewesen.

Porsche

London - Die UBS hat das Kursziel für die Titel von Porsche von 90 auf 48 Euro reduziert und die Einstufung auf "Sell" belassen. Das neue Kursziel resultiere aus verminderten Absatzerwartungen für die Autohersteller aufgrund von weniger verfügbaren Krediten, schrieb Analyst Philippe Houchois in einer Branchenstudie vom Montag. Das Wachstum in den Schwellenländern dürfte 2009 zum Erliegen kommen. Auch dürften die meisten Autobauer im kommenden Jahr ihre Dividende kürzen und ihre Gewinnziele mit Veröffentlichung der Quartalszahlen verschieben.

Premiere

London - Jpmorgan hat das Kursziel für Premiere von 16,20 auf 6,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. Die Zielsenkung resultiere aus der Gewinnwarnung und dem Kurseinbruch danach, schrieb Analyst Mark O"Donnell in einer Studie vom Montag. Es seien aber bislang keine ernsthaften Konkurrenten im Bieterkampf um die Fußballrechte in Erscheinung getreten. Allerdings bestehe ein ernsthaftes Risiko für die Kursentwicklung, sollten die Fußballrechte nicht erworben werden können.

Renault

London - Die UBS hat das Kursziel für die Titel von Renault von 75 auf 45 Euro reduziert, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Das neue Kursziel resultiere aus verminderten Absatzerwartungen für die Autohersteller aufgrund von weniger verfügbaren Krediten, schrieb Analyst Philippe Houchois in einer Branchenstudie vom Montag. Das Wachstum in den Schwellenländern dürfte 2009 zum Erliegen kommen. Auch dürften die meisten Autobauer im kommenden Jahr ihre Dividende kürzen und ihre Gewinnziele mit Veröffentlichung der Quartalszahlen verschieben. Eine Stabilisierung der Kreditmärkte könnte jedoch zu Aufwärtskorrekturen führen.

Repsol

London - Die Deutsche Bank hat Repsol-Aktien von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 25 auf 16 Euro zurückgenommen. Wegen der niedrigeren Wachstumserwartungen 2009 dürfte die Nachfrage für Rohöl nicht steigen, schrieb Analyst Lucas Herrmann in einer Studie vom Montag. Allerdings sollten die Aktienkurse von Ölunternehmen angetrieben von starken Bilanzen, robusten Ausschüttungsquoten und beträchtlichen operativen Cashflows Unterstützung bei einer Dividendenrendite finden, die sich mit Ausnahme bei der BG Group der Sieben-Prozent-Marke nähere.

Symrise

DÜSseldorf - Das Bankhaus Lampe hat vor Quartalszahlen das Kursziel für Symrise von 13 auf 11 Euro gesenkt, die Empfehlung aber auf "Halten" belassen. Wie Analystin Leslie Iltgen in einer Studie vom Montag schrieb, habe sie aufgrund nachlassender Nachfrage im Scent & Care-Segment, gestiegener Rohstoffpreise und höherer Energie- und Transportkosten die Schätzungen für das dritte Quartal nach unten angepasst. Auch für 2009 rechnet sie mit anhaltendem Margendruck. Chancen für weiteres Wachstum sieht sie in den Emerging Markets und im Ausbau des Anteils bei "AND"-Produkten sowie durch kleinere und gezielte Akquisitionen.

Total

London - Die Deutsche Bank hat ihr Kursziel für Total-Aktien von 69 auf 50 Euro gesenkt, das "Buy"-Votum aber beibehalten. Grund für das reduzierte Ziel seien die niedrigeren Erwartungen für das Wirtschaftswachstum 2009, schrieb Analyst Lucas Herrmann in einer Branchenstudie vom Montag. Die Aktienkurse von Ölunternehmen sollten aber angetrieben von starken Bilanzen, robusten Ausschüttungsquoten und beträchtlichen operativen Cashflows Unterstützung bei einer Dividendenrendite finden, die sich mit Ausnahme bei der BG Group der Sieben-Prozent-Marke nähere. Dies gelte neben Total besonders für BP, Eni und Royal Dutch Shell.

Wacker Chemie

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Aktie von Wacker Chemie von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 90 auf 95 Euro erhöht. Analyst Robert Schramm begründete die neue Bewertung in einer Studie vom Montag mit der Ausweitung der Polysilizium-Produktion. Das auf dem Silizium-Rohstoff basierende Geschäftsmodell funktioniere noch immer problemlos.

Yara International

London - Die Citigroup hat das Kursziel für den Düngemittelproduzenten Yara International von 375 auf 150 norwegische Kronen gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Der Düngemittelmarkt sei eingefroren, da es Händlern und Landwirten nicht möglich sei, weitere Kredite für die gestiegenen Düngemittelpreise zu erhalten, schrieb Analystin Sophie Jourdier in einer Studie vom Montag. Allerdings würden die Bedingungen mittelfristig so nicht bleiben, denn die Weltnahrungsvorräte seien auf einem geringen Niveau. Eine schlechte Ernte könnte bereits zu Problemen führen.

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