Analyse
Axa rechnet mit moderater Abkühlung der Weltwirtschaft in 2007

Die Fondsgesellschaft Axa Investment Managers blickt mit "verhaltenem Optimismus" auf das globale Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr. Für 2007 sei eine leichte Abschwächung der Weltwirtschaft zu erwarten, teilte Axa am Mittwoch in Frankfurt mit.

dpa-afx FRANKFURT. Die Fondsgesellschaft Axa Investment Managers blickt mit "verhaltenem Optimismus" auf das globale Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr. Für 2007 sei eine leichte Abschwächung der Weltwirtschaft zu erwarten, teilte Axa am Mittwoch in Frankfurt mit. Für die USA geht die Gesellschaft von einer moderaten Wachstumsabschwächung aus. Auch in der Eurozone sei infolge der globalen Wachstumsverlangsamung und einer restriktiven Haushaltspolitik mit einer einer schwächeren Konjunktur zum Jahresbeginn zu rechnen. Gleichwohl deuteten die Rahmenbedingungen auf eine lediglich moderate Verlangsamung im Euroraum hin.

Die nur leichte Abschwächung des Weltwirtschaftswachstums sei insbesondere auf positive monetäre Rahmenbedingungen in den meisten großen Ländern zurückzuführen. Dies gelte vor allem für die niedrigen Langfristzinsen. Daneben sei von Bedeutung, dass sich der aktuelle Konjunkturzyklus durch eine sehr robuste Finanzlage der Unternehmen auszeichne. Auch die Tatsache, dass es kaum Anzeichen für übermäßige Investitionen und Lagerbestände gebe, deute auf eine nur moderate zyklische Anpassung hin.

Empfehlung FÜR Aktien - Untergewichtung BEI Renten

Die erwartete moderate Verlangsamung des globalen Wachstums werde sich weiterhin positiv auf die Aktienkurse auswirken. Insbesondere in der Eurozone bleibe deren Bewertung weiterhin attraktiv. Daher sei zum Jahresbeginn 2007 eine Übergewichtung bei Aktien zu empfehlen, vor allem bei kontinentaleuropäischen Unternehmen. Gleichwohl sei zum Jahresbeginn 2007 eine defensive Ausrichtung bei Aktienwerten zu empfehlen, insbesondere aufgrund weiterhin bestehender Unsicherheiten beim Wirtschaftswachstum. Daher sei es sinnvoll, einen Anteil amerikanischer Werte beizubehalten.

Für Staatsanleihen empfiehlt die Fondsgesellschaft hingegen eine Untergewichtung, obgleich die Rahmenbedingungen prinzipiell positiv zu bewerten seien. Allerdings deute das inzwischen erreichte Niveau bei den langfristigen Zinsen auf eine Verringerung der Wirtschaftsaktivität hin. Auch bei Rohstoffen sei eine "vorsichtigen Bewertung" angebracht, insbesondere aufgrund der zu erwartenden Konjunktureintrübung sowie ansteigender Rohstoffpreise.

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