Analyse
Bank of America erhöht Wachstumsprognose für 2006 auf 2,2%

Die Bank of America hat ihre Wachstumsprognose für Deutschland nach den jüngsten Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt für das Jahr 2006 angehoben.

dpa-afx FRANKFURT. Die Bank of America hat ihre Wachstumsprognose für Deutschland nach den jüngsten Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt für das Jahr 2006 angehoben. Deutschland scheine vom "kranken Mann Europas" zum "Wunderkind" geworden zu sein, schreibt Holger Schmieding, Europa-Chefvolkswirt der Bank of America, in einer am Montag veröffentlichten Studie. Nach dem robusten Wachstum im zweiten Quartal und der Aufwärtsrevision für die vorangegangen beiden Quartalen erwarte er jetzt ein Wachstum von 2,2 Prozent im laufenden Jahr. Zuvor waren die Volkswirte der Bank of America noch von 1,8 Prozent ausgegangen.

Die Erholung in der Bauwirtschaft nach einem ungewöhnlich kalten Winter als auch die Folgen der Fußball-Weltmeisterschaft hätten das Wachstum im zweiten Quartal gestützt, schreibt Schmieding. Im zweiten Quartal war die deutsche Wirtschaft um 0,9 Prozent gewachsen, nachdem sie im ersten Quartal um 0,7 Prozent zugelegt hatte. Da diese Sondereffekte wegfallen dürften sei mit einer Abschwächung des Wachstum in den kommenden Quartalen zu rechnen.

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit dürfte die Auswirkungen der Anhebung der Mehrwertsteuererhöhung im kommenden Jahr auf die Konjunktur abfedern, heißt es in der Studie. Für 2007 erwartet die Bank of America weiterhin ein Wirtschaftswachstum von 1,4 Prozent.

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