Analyse
Bear Stearns senkt Gewinnprognose für Intel

Bear Stearns hat die Prognose für den Gewinn des weltgrößten Chipherstellers Intel im laufenden und im kommenden Jahr gesenkt.

dpa-afx NEW YORK. Bear Stearns hat die Prognose für den Gewinn des weltgrößten Chipherstellers Intel im laufenden und im kommenden Jahr gesenkt. Wie aus einer am Donnerstag vorgelegten Studie hervorgeht, meint Analyst Gurinder Kalva allerdings, dass niedrigere Gewinnerwartungen bereits in den Kurs der Aktie eingepreist sind. "Wir halten das Abwärtspotenzial der Aktie auf dem aktuellen Niveau für begrenzt", schrieb er und behielt seine Anlageempfehlung "Outperform" bei.

Die Bank hat einen Gewinn pro Aktie (EPS) von 15 Cent bei 8,55 Mrd. Dollar Umsatz angesetzt. Deshalb sollten Anleger vor dem Aufbau neuer Positionen die Telefonkonferenz nach Bekanntgabe der Geschäftszahlen des ersten Quartals am kommenden Mittwoch (19. April) abwarten, auf der Intel zum laufenden Geschäft Stellung nehmen wird.

Für 2006 senkte der Aktienexperte seine EPS-Prognose von 1,02 auf 0,82 Dollar, für 2007 von 1,27 auf 1,06 Dollar. Sobald die Anleger davon überzeugt seien, dass die Bruttomarge im vierten Quartal besser ausfallen werde als im dritten und sich abzeichne, dass Intel mit seiner neuen Architektur die Marktanteilsverluste aufhalten kann, sollte sich die Aktie besser entwickeln als der Markt.

Mit der Einstufung "Outperform" sagt Bear Stearns der Aktie für die kommenden zwölf Monaten eine im Vergleich zu anderen von den Analysten betreuten Werten überdurchschnittliche Kursentwicklung voraus.

Analysierendes Institut Bear Stearns.

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