Analyse
Citigroup bestätigt Solarworld, Q-Cells und Wacker Chemie mit „Buy“

Die Citigroup hat die Aktien von Solarworld , Q-Cells und Wacker Chemie nach Entscheidungen zu Einspeisungstarifen und Subventionen in Spanien und in den USA mit "Buy" bestätigt. Die Ziele des spanischen Staates zum Ausbau der Solarenergie hätten im Rahmen der Erwartungen gelegen.

dpa-afx LONDON. Die Citigroup hat die Aktien von Solarworld , Q-Cells und Wacker Chemie nach Entscheidungen zu Einspeisungstarifen und Subventionen in Spanien und in den USA mit "Buy" bestätigt. Die Ziele des spanischen Staates zum Ausbau der Solarenergie hätten im Rahmen der Erwartungen gelegen. "Der Tarif selbst liegt mit 0,32 bis 0,34 Euro je Kilowattstunde etwas höher als erwartet", schrieben die Analysten in einer Branchenstudie am Dienstag.

In den USA besteht den Experten zufolge breite Einigkeit über die Notwendigkeit einer Verlängerung des vergünstigten Steuersatzes für Solarenergie. Eine Distanzierung davon sei hauptsächlich durch die Frage verursacht, wie das zu finanzieren sei. "Es wird erwartet, dass das Repräsentantenhaus heute eine veränderte Version des Senatsentwurfs der vergangenen Woche verabschieden und an den Senat zurückschicken wird." Der Senat dürfte nach Einschätzung der Analysten aber erst nach der anstehenden Präsidentschaftswahl aktiv werden.

Das Kurziel für die Q-Cells-Aktie wurde mit 80 Euro bestätigt. Die Citigroup-Analysten schrieben dazu: "Für 2009 hat Q-Cells bereits 90 Prozent seiner Produktion vertraglich abgesichert. Zwei Drittel davon mit festem Preis oder variabel in einer begrenzten Bandbreite." Solarworld habe feste langfristige Wafer-Verträge und sei "mit einer zunehmenden Präsenz in den USA und Asien" für 2009 wohl gut aufgestellt. Sie bestätigten das Ziel der Aktie daher mit 43 Euro.

Das Kursziel von 220 Euro für Wacker Chemie begründete die Citigroup damit, dass das Unternehmen langfristige Polysilicon-Verträge für seine gesamte Kapazität bis einschließlich 2012 habe und daher von einer sinkenden Nachfrage im nächsten Jahr nicht betroffen sei. Helfen sollte zudem eine wahrscheinlich anhaltende Verknappung von Polysilicon ins Jahr 2009 hinein sowie auch die Umsätze durch die Sparte Siltronics.

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