Analyse
Commerzbank bestätigt Einstufungen für Autotitel nach US-Absatzzahlen

Die Commerzbank hat die Empfehlungen für die deutschen Autotitel nach Vorlage der US-Absatzzahlen für Januar unverändert belassen. Analyst Gregor Claussen stuft Daimler-Aktien weiterhin mit "Hold" und einem Kursziel auf 25,00 Euro ein.

dpa-afx FRANKFURT. Die Commerzbank hat die Empfehlungen für die deutschen Autotitel nach Vorlage der US-Absatzzahlen für Januar unverändert belassen. Analyst Gregor Claussen stuft Daimler-Aktien weiterhin mit "Hold" und einem Kursziel auf 25,00 Euro ein. Die Empfehlung für BMW beließ er auf "Reduce" mit dem Kursziel 19,50 Euro, die Stämme von Volkswagen (VW) blieben auf "Sell" mit dem Kursziel 70,00 Euro. Porsche beließ der Analyst auf "Add" und das Kursziel bei 60,00 Euro.

Der Abschwung im weltweit größten Automarkt USA sei noch nicht zu Ende, schrieb Claussen in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Die zeigten beispüielsweise die Daimler-Zahlen. Claussen geht davon aus, dass die Absatzkrise noch andauern wird. Im Jahr 2009 dürfte der Absatz etwa 30 Prozent unter dem eines "normalen" Jahres mit rund 17 Mill. verkaufter Autos liegen, so seine Prognose. Im Jahr 2009 dürfte der Absatz etwa 30 Prozent unter dem eines "normalen" Jahres mit rund 17 Mill. verkaufter Autos liegen. Die Auswirkungen auf die Porsche-Aktien sollten aber begrenzt sein, da der Sportwagenhersteller bereits vorläufige weltweite Absatzzahlen genannt hatte.

Mit der Einstufung "Add" gehen die Analysten der Commerzbank davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden sechs Monaten um fünf bis 15 Prozent besser als der Index entwickeln wird. Mit der Einstufung "Hold" gehen die Analysten der Commerzbank davon aus, dass die Aktie in den kommenden sechs Monaten in einer Spanne von zehn Prozentpunkten um den Index schwanken wird.

Mit der Einstufung "Reduce" gehen die Analysten der Commerzbank davon aus, dass die Aktie den Index in den kommenden sechs Monaten um fünf bis 15 Prozent unterbieten wird. Mit der Einstufung "Sell" gehen die Analysten der Commerzbank davon aus, dass die Aktie sich in den kommenden sechs Monaten um mindestens 15 Prozent schwächer als der Index entwickeln wird./s

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