Analyse
Credit Suisse startet europäischen Chemiesektor mit „Underweight“

Credit Suisse hat den europäischen Chemiesektor mit "Underweight" gestartet. Investitionen im Chemie-Sektor seien mit seinen historisch hohen Bewertungen und dem ungewissen Nachfrage-Ausblick zunehmend riskant, hieß es in einer Studie vom Donnerstag.

dpa-afx LONDON. Credit Suisse hat den europäischen Chemiesektor mit "Underweight" gestartet. Investitionen im Chemie-Sektor seien mit seinen historisch hohen Bewertungen und dem ungewissen Nachfrage-Ausblick zunehmend riskant, hieß es in einer Studie vom Donnerstag. Attraktiv seien defensive Unternehmen mit angemessener Bewertung und Ausrichtung auf Schwellenländer und auf interessante End-Märkte.

Unter den deutschen Werten wurde Linde wurde mit "Outperform" und einem Kursziel von 102 Euro bewertet. BASF erhielt die Bewertung "Neutral" bei einem Kursziel von 113 Euro. Lanxess starteten die Analysten mit "Neutral" und einem Kursziel von 40 Euro.

Aktien von Akzo Nobel und Rhodia hoben die Analysten als "Top Pick" mit der Bewertung "Outperform" besonders hervor. Bei Akzo Nobel mache die Übernahme von Imperial Chemical Industries (ICI) sowohl finanziell als auch strategisch Sinn, die erreichten Synergien dürften den Wert für die Aktionäre weiter vorantreiben. Die Analysten setzten ein Kursziel von 72 Euro. Rhodia habe sich nach einer schwierigen Phase gut entwickelt. Die verbleibenden Geschäftssparten seien Nischenbereiche mit hohen Margen.

Mit der Sektoreinstufung "Underweight" rechnet die Credit Suisse mit einer im Vergleich zum Gesamtmarkt relativ schlechteren Entwicklung der Branche auf Sicht von zwölf Monaten./gr

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