Analyse
Deutsche Bank hebt BASF-Ziel von 54 auf 58 Euro

Die Deutsche Bank hat das Kurziel für die Papiere der BASF von 54 auf 58 Euro angehoben und die Empfehlung "Buy" bestätigt.

dpa-afx LONDON. Die Deutsche Bank hat das Kurziel für die Papiere der BASF von 54 auf 58 Euro angehoben und die Empfehlung "Buy" bestätigt. Das neue Ziel resultiere aus dem Erhöhung des langfristigen Ölpreises im Bewertungsmodell von 80 auf 100 Dollar je Barrel, schrieb Analyst Tim Jones in einer Studie vom Freitag. Er habe auch seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie (EPS) um drei bis sechs Prozent angehoben. Damit liege er fünf bis sieben Prozent über der Markterwartung. Die Studie berücksichtigt bereits den am Freitag ausgeführten Aktiensplit im Verhältnis zwei zu 1.

Die Bewertung des Unternehmens sei angesichts der Tatsache kompliziert, dass 48 Prozent des Gewinns vor Zinsen und Steuern (Ebit) von der Öl- und Gassparte erwirtschaftet würden und da sich die Entwicklung des Ölpreises nur schwer vorhersagen lasse. Deshalb habe er Berechnungen basierend auf langfristigen Ölpreisen zwischen 60 und 200 Dollar vorgenommen, die zeigten, dass jeder Anstieg des langfristigen Ölpreises um zehn Dollar zu einer Steigerung des Kursziels um 2,00 Euro je Aktie führe. Risiken für den Aktienkurs seien eine Abschwächung des Wirtschaftswachstums, Währungsschwankungen, größere Übernahmen und ein Rückgang des Ölpreises.

Mit der Einstufung "Buy" sagt die Deutsche Bank der Aktie für die kommenden zwölf Monate einen Gesamtertrag von mindestens zehn Prozent voraus.

Analysierendes Institut Deutsche Bank.

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