Analyse
Deutsche Bank hebt Premiere auf „Buy“

Die Deutsche Bank hat Aktien von Premiere nach einem Wechsel an der Unternehmensspitze von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 12,00 auf 16,00 Euro erhöht. Der Austausch des Premiere-Chefs durch einen Vertreter des US-Großaktionärs News Corp.

dpa-afx LONDON. Die Deutsche Bank hat Aktien von Premiere nach einem Wechsel an der Unternehmensspitze von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 12,00 auf 16,00 Euro erhöht. Der Austausch des Premiere-Chefs durch einen Vertreter des US-Großaktionärs News Corp. , Mark Williams, erhöhe die Chance auf eine Trendwende in der finanziellen Entwicklung des Bezahlfernsehsenders, schrieb Analyst Paul Reynolds in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie. Die Benennung des neuen Vorstandschefs sei eine wichtige Entwicklung für den Sender. Sie steigere die Chancen für weitere Investitionen von News Corp. in Premiere.

Man habe lange argumentiert, dass die News Corp eines Tages für Premiere bieten könnte, hieß es weiter. Wenn die Amerikaner ihren eigenen Mann in der Verantwortung für den Bezahlfernsehsender hätten, könnten sie dessen Bücher weiter prüfen, die operative Entwicklung vorantreiben und - was vielleicht am wichtigsten sei - das Gebot von Premiere für die Fußball-Bundesliga-Rechte kontrollieren. Eine Übernahme von Premiere würde nach Einschätzung von Reynolds auf keinen Widerstand der europäischen Wettbewerbsbehörden stoßen, da diese bereits eine Beteiligung von 25 Prozent erlaubt hätten.

Mit der Einstufung "Buy" sagt die Deutsche Bank der Aktie für die kommenden zwölf Monate einen Gesamtertrag von mindestens zehn Prozent voraus.

Analysierendes Institut Deutsche Bank.

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