Analyse: Deutsche Bank hebt Ziele für Fresenius und FMC auf 67 und 129 Euro

Analyse
Deutsche Bank hebt Ziele für Fresenius und FMC auf 67 und 129 Euro

Die Deutsche Bank hat das Kursziel für die Aktien von Fresenius nach Zahlen von 60,70 auf 67,00 Euro angehoben.

dpa-afx FRANKFURT. Die Deutsche Bank hat das Kursziel für die Aktien von Fresenius nach Zahlen von 60,70 auf 67,00 Euro angehoben. Ebenfalls nach der Vorlage von Geschäftszahlen erhöhte das Kreditinstitut das Ziel für die Titel der Tochtergesellschaft Fresenius Medical Care (FMC) von 122,20 auf 129,00 Euro. Analyst Holger Blum bestätigte beide Titel in einer Studie vom Freitag mit "Buy".

Den Gesundheitskonzern Fresenius sieht der Experte auf dem richtigen Weg. Im vierten Quartal habe das Unternehmen in allen Geschäftsbereichen neue Rekorde aufgestellt, und der Ausblick des Managements für den Zeitraum zwischen 2007 und 2010 sei "ermutigend". Im günstigsten Fall dürfte sich der Aktienkurs von Fresenius in den nächsten zwei bis drei Jahren verdoppeln, hieß es weiter. Positive Impulse könnten etwa von der Tochter FMC oder aus dem Biotechnologiesektor kommen. Nach Auffassung des Deutsche Bank-Analysten seien Kursrückgänge bei den Titeln des Gesundheitskonzerns Kaufgelegenheiten.

Bei dem Dialysespezialisten FMC fielen die Schlussquartals-Ergebnisse besser als erwartet aus, schrieb der Experte weiter. Holger Blum passte seine Gewinnschätzungen nach oben an und hält weitere Verbesserungen im Laufe des Jahres für möglich. Bis 2010 könnte der Gewinn pro Aktie auf etwa 10,60 Euro steigen. Nicht eingerechnet seien dabei positive Impuls von einer möglichen Verlängerung des amerikanischen Krankenversicherungsprogramms Medicare Secondary Payer (MSP) oder einer Initiative für ein neues Nierenmedikament.

Trotz des guten Ausblicks sieht Blum auch Risiken für die weitere Entwicklung der Aktien von Fresenuis und FMC. Dazu zählten etwa eine mögliche Schwäche der US-Wirtschaft, weitere Gesundheitsreformen oder ein steigender Wettbewerbsdruck. Dieser könnte zunehmen, wenn die US-Gesundheitsbehörde FDA das Exportverbot für den schwedische Konkurrent Gambro aufhebt.

Mit der Einstufung "Buy" sagt die Deutsche Bank der Aktie für die kommenden zwölf Monate einen Gesamtertrag von mindestens zehn Prozent voraus.

Analysierendes Institut Deutsche Bank.

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