Analyse
Deutsche Bank senkt Premiere von „Buy“ auf „Hold“

Die Deutsche Bank hat Premiere nach einer Entscheidung der Deutschen Fußball Liga (DFL) von "Buy" auf "Hold" abgestuft. Das Kursziel für die Aktien des Bezahlfernsehsenders wurde in einer Studie vom Mittwoch von 22,50 auf 16,50 Euro gesenkt.

dpa-afx LONDON. Die Deutsche Bank hat Premiere nach einer Entscheidung der Deutschen Fußball Liga (DFL) von "Buy" auf "Hold" abgestuft. Das Kursziel für die Aktien des Bezahlfernsehsenders wurde in einer Studie vom Mittwoch von 22,50 auf 16,50 Euro gesenkt. Zu hohe Erwartungen verstärkten die Unsicherheit um Premiere, schreibt Analyst Kai Korschelt.

Die Entscheidung der DFL, von 2009 an die Firma Sirius des einstigen Medienmoguls Leo Kirch als Zwischenhändler für die Medienrechte an der Fußball-Bundesliga einzusetzen, sei überraschend. Bisher ist der Analyst von weniger Wettbewerb für Premiere ausgegangen. Nun habe sich das Risiko einer Überbezahlung der Bundesliga-Rechte durch Premiere signifikant erhöht. Es ergebe sich ein schlechtes Chance-Risiko-Verhältnis für Premiere-Aktien.

Mit der Einstufung "Hold" sagt die Deutsche Bank der Aktie für die kommenden zwölf Monate einen Gesamtertrag von bis zu zehn Prozent oder einen Gesamtverlust von bis zu zehn Prozent voraus.

Analysierendes Institut Deutsche Bank.

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