Analyse
Deutsche Bank senkt Pro Sieben Sat Eins auf „Sell“

Die Deutsche Bank hat die Aktie von Pro Sieben Sat Eins von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 10,00 auf 4,00 Euro mehr als halbiert. Der Chance/Risiko-Ausblick sei unattraktiv, schrieb Analyst Paul Reynolds in einer Studie vom Montag.

dpa-afx LONDON. Die Deutsche Bank hat die Aktie von Pro Sieben Sat Eins von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 10,00 auf 4,00 Euro mehr als halbiert. Der Chance/Risiko-Ausblick sei unattraktiv, schrieb Analyst Paul Reynolds in einer Studie vom Montag. Die Chance auf eine Verbesserung des Deutschen TV-Marktes im zweiten Halbjahr sieht der Experte schwinden. Er senkte seine Prognosen für Werbeausgaben für 2008 um sechs Prozent und erwartet einen anhaltenden Negativtrend im Jahr 2009.

Zudem benachteilige die sich verschlechternde Kapitalstruktur insbesondere die Aktionäre der Vorzüge. Hinzu kämen Unsicherheiten im Management und eine stärkere Konkurrenz für die Sendergruppe. So müsse beispielsweise RTL nur die Schrauben beim Programm etwas anziehen, um die Situation für Prosieben weiter zu verschlimmern. Wenn sich die wirtschaftlichen Unsicherheiten über die Zeit reduzierten und die Bewertungsmultiplikatoren im TV-Geschäft wieder in Gang kommen, gebe es eine Chance auf eine Erholung des Aktienkurses. Derzeit sei aber jegliches Aufwärtspotenzial in weite Ferne gerückt.

Mit der Einstufung "Sell" sagt die Deutsche Bank der Aktie für die kommenden zwölf Monate einen Gesamtverlust von mindestens zehn Prozent voraus.

Analysierendes Institut Deutsche Bank.

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