Analyse
Deutsche Börse könnte Fusion mit Euronext noch gelingen

Von der heutigen Sitzung des Aufsichtsrats der Deutschen Börse erwartet die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) neue Maßnahmen zur Verhinderung einer Fusion der Euronext mit der New Yorker Börse Nyse .

dpa-afx FRANKFURT. Von der heutigen Sitzung des Aufsichtsrats der Deutschen Börse erwartet die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) neue Maßnahmen zur Verhinderung einer Fusion der Euronext mit der New Yorker Börse Nyse . Es sei derzeit nicht auszuschließen, dass der Deutschen Börse ihrerseits noch eine Fusion gelinge, hieß es in einer Studie vom Montag. In diesem Fall sei mit einer sehr positiven Reaktion des Aktienkurses zu rechnen, schreiben die Analysten weiter. Derzeit werde aber die Einschätzung "Underperformer" mit einem Kursziel von 93 Euro beibehalten.

Bereits im Vorfeld der Aufsichtsratssitzung sei zu hören gewesen, dass sich die Deutsche Börse in einem Brief direkt an die Euronext-Aktionäre wenden könnte, hieß es weiter. Darin sollten die Vorteile eines Zusammenschlusses mit den Frankfurtern detailliert erläutert werden. Die Experten könnten sich zudem eine Erhöhung der Bar-Komponente des Angebots vorstellen, um es attraktiver zu machen. Auch weitere Zugeständnisse an Paris, wie beispielsweise größeren Einfluss in einem fusionierten Unternehmen als bisher, seien möglich.

Gemäß der Einstufung "Underperformer" geht die LRP davon aus, dass sich die Aktie mehr als fünf Prozentpunkte unter der Benchmark entwickeln wird.

Analysierendes Institut LRP Research - Landesbank Rheinland-Pfalz.

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