Analyse
dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 01.12.2009

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 01.12.2009

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 01.12.2009

Bechtle

DÜSseldorf - Die WestLB hat Bechtle von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft. Das Kursziel liege bei 22,00 Euro, schrieb Analyst Wolfgang Fickus in einer Studie am Dienstag. Er sei überzeugt, dass der deutsche Markt für IT-Hardware und-Dienstleistungen seine Talsohle durchschritten habe. Darüber hinaus verbessere sich durch das neue Geschäft mit der Übernahme von IT-Aufgaben für Unternehmen und die Öffentliche Hand die Qualität der Einnahmen. Vor diesem Hintergrund habe er seine Gewinnprognose für 2010 um 22 Prozent angehoben.

Bilfinger Berger

Frankfurt - Die Commerzbank hat Bilfinger Berger nach einer Investorenveranstaltung von "Add" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 40,00 auf 62,00 (Kurs: 51,03) Euro angehoben. Die Konzentration auf das Dienstleistungsgeschäft habe eine Neubewertung ausgelöst, die weiteres Potenzial besitze, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie am Dienstag. Außerdem seien im aktuellen Kurs weder die beeindruckende Stabilität der Gewinne selbst in der Talsohle enthalten, noch der in seinen erhöhten Schätzungen sichtbare Spielraum für die Konsensschätzungen oder der geplante Börsengang (IPO) des Australiengeschäfts. Die Bewertung der Aktien sei entsprechend günstig.

Boeing

London - Die HSBC hat Boeing mit "Underweight" und einem Kursziel von 45,00 Dollar in die Bewertung aufgenommen. Vorerst dürften die Flugzeugproduktionszahlen im Jahr 2009 den Höhepunkt erreichen und bis 2011 um 20 Prozent sinken, schrieb Analyst Harry Nourse in einer Branchenstudie vom Dienstag. Der Markt unterschätze diese Entwicklung, da er sich zu sehr an den Verkehrszahlen der Fluggesellschaften orientiere und nicht den gesamten Zyklus überblicke. Flottenkapazitäten und Renditen würden nicht ausreichend beachtet. Der Abwärtstrend betreffe auch die Militärsparte des Flugzeugbauers.

EADS

London - Die HSBC hat EADS von "Neutral" auf "Underweight" abgestuft und das Kursziel auf 10,50 Euro belassen. Vorerst dürften die Flugzeugproduktionszahlen im Jahr 2009 den Höhepunkt erreichen und bis 2011 um 20 Prozent sinken, schrieb Analyst Harry Nourse in einer Branchenstudie vom Dienstag. Der Markt unterschätze diese Entwicklung, da er sich zu sehr an den Verkehrszahlen der Fluggesellschaften orientiere und nicht den gesamten Zyklus überblicke. Flottenkapazitäten und Renditen würden nicht ausreichend beachtet. Zusätzlich dürfte die Profitabilität von EADS durch negative Wechselkurseinflüsse in Mitleidenschaft gezogen werden.

Henkel

Paris - Die Societe Generale (Socgen) hat Henkel von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 25,00 auf 40,00 (Kurs: 34,95) Euro angehoben. Henkel sei das bevorzugte Anlageobjekt im Bereich Haushalts- und Körperpflege sowie Kosmetika (HPC). Der Konzern biete sektorweit das größte Restrukturierungspotenzial, schrieb Analyst Emmanuel Bruley des Varannes in einer Studie vom Dienstag. Zudem seien die jüngsten Umbesetzungen an der Konzernspitze vielversprechend. Auch dürfte der Konzern von der im Vergleich zu den Wettbewerbern stärksten Positionierung in Schwellenländern profitieren. Das Geschäftsprofil sei besonders zyklisch.

Merck

London - Citigroup hat Merck nach dem von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA zurückgewiesenen Zulassungsantrag für das MS-Mediakament Cladribin auf "Hold" mit einem Kursziel von 70,00 Euro belassen. Zwar bleibe er hinsichtlich Cladribins Potenzial optimistisch, jedoch sei dies das zweite Regulierungsproblem in sechs Monaten, schrieb Analyst Marc Dainty in einer Studie am Dienstag. Dies wecke Besorgnis über die Fähigkeit des Pharmakonzerns, zu Ergebnissen zu kommen.

Merck

Frankfrut - Die Commerzbank hat Merck nach der Abweisung des Zulassungsantrags für Cladribine-Tabletten durch die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA von "Add" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 72,00 auf 64,00 Euro gesenkt. Der von ihm der oral verabreichten Variante des Multiple-Sklerose-Medikaments beigemessene Substanzwert sinke von 7,60 auf 3,60 Euro, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Dienstag. Dies reflektiere die Unsicherheit und die Verzögerung der Zulassung in den USA.

Merck

London - Merrill Lynch hat das Kursziel für Merck nach einer Abweisung des Zulassungsantrags für Cladribine-Tabletten durch die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA von 71,00 auf 67,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Warum die Zulassung für diese Form des Multiple-Sklerose-Medikaments verweigert wurde, sei unklar, schrieb Analyst Sacchin Jain in einer Studie vom Montag. Daran werde sich nichts ändern, bis der Pharmakonzern, voraussichtlich zu Beginn des Jahres 2010, Gespräche mit der FDA führe. Sacchin bezieht die Umsatzerwartungen für das Mittel in den USA nicht länger in seine Prognosen für den Pharmakonzern ein.

Tui

Frankfurt - Independent Research hat die Einstufung für Tui nach vorläufigen Zahlen von Tui Travel auf "Akkumulieren" mit einem Kursziel von 5,80 Euro belassen. Insgesamt seien die Geschäftszahlen zwar ohne Überraschungen ausgefallen, der Ausblick sei aber erfreulich, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Dienstag. Hervorzuheben sei auch der Anstieg bei der bereinigten operativen Marge.

Volkswagen AG

London - Citigroup hat das Kursziel für Volkswagen-Stämme von 120,00 auf 96,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Dank staatlicher Anreizprogramme europäischer Staaten sei der erwartete Zusammenbruch des Marktes ausgeblieben, schrieb Analyst John Lawson in einer Studie am Dienstag. Positiv sei auch die solide Finanzierung der Branchenunternehmen.

VW AG Vorzugsaktien

London - Merrill Lynch hat die Vorzugsaktien von Volkswagen in die "Europe 1 List" aufgenommen und die Einstufung auf "Buy" mit einem Kursziel von 100,00 (Kurs: 59,15) Euro belassen. Die deutlichen Kursverluste aufgrund der finanziellen Probleme im Nahen Osten seien nicht gerechtfertigt, schrieb Analyst Harald Hendrikse in einer Studie vom Dienstag. Der Unternehmenswert betrage derzeit gerade einmal einen durchschnittlichen operativen Cash Flow - zu wenig für den Marktführer in Europa, China und Brasilien, der zudem eine der besten Wachstumsraten der Branche habe und die höchsten Margen im Sektor erziele.

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