Analyse
dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 02.02.2009

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 02.02.2009

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 02.02.2009

BMW

Hamburg - M.M. Warburg hat das Kursziel für BMW von 23 auf 18 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Aufgrund der sich fortsetzenden Schwäche des Sektors sei es durchaus wahrscheinlich, dass der Automobilkonzern sowohl 2009 als auch 2010 Verluste einfahre, schrieb ein Analyst in einer Studie vom Montag.

BMW

Frankfurt - Equinet hat die Einstufung für BMW nach einem Zeitungsbericht über Gespräche zwischen BMW, PSA Peugeot Citroen und der französischen Regierung auf "Hold" mit einem Kursziel von 20 Euro belassen. Über ein mögliches Zusammengehen von BMW und PSA sei schon lange gesprochen worden, schrieb Analyst Tim Schuldt in einer Studie vom Montag. Sollten den Gerüchten nun wirklich Taten folgen, dürfte der Markt seiner Ansicht nach negativ darauf reagieren.

Burberry

London - Morgan Stanley hat das Kursziel für Burberry von 336 auf 270 Pence gesenkt und die "Equal-weight"-Empfehlung beibehalten. Bis zur zweiten Hälfte des Jahres 2010 dürfte sich die operative Profitabilität beim britischen Modehersteller nicht verbessern, schrieb Analystin Louise Singlehurst in einer Studie vom Montag. Die zuletzt angekündigten Kostensenkungsmaßnahmen würden sich erst ab 2010 bemerkbar machen. Für eine positivere Einschätzung sei es derzeit noch zu früh.

Daimler

Hamburg - M.M. Warburg hat das Kursziel für Daimler von 30 auf 21 Euro gesenkt. Das Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr dürfte bei Mercedes-Benz und Daimler Trucks im laufenden Geschäftsjahr negativ ausfallen, hieß es in einer Studie vom Montag. Das Liquiditätspolster dürfte bis Ende 2010 weitestgehend aufgebraucht sein, weshalb von einer Dividende abgesehen werden sollte.

Danone

Amsterdam - Die ING hat das Kursziel für die Aktien der Groupe Danone von 52 auf 53 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Nahrungsmittelkonzern sei auf Kurs, um 2009 ein Gewinnwachstum je Aktie von zehn Prozent zu erreichen, schrieb Analyst Marco Gulpers in einer am Montag vorgelegten Studie. Unterstützt werde diese Entwicklung durch die schrittweise Verbesserung bei den Milchprodukten und einer begrenzten Preiselastizität der Nachfrage bei Säuglings- und Gesundheitsnahrung.

Deutsche Bank

Hamburg - M.M.Warburg hat die Deutsche Bank nach der Streichung von 1 100 Arbeitsplätzen auf "Hold" bei einem Kursziel von 25 Euro belassen. Die Deutsche Bank befände sich auf dem Weg der Besserung, schrieb Analyst Andreas Pläsier in einer Studie vom Montag. Allerdings sei er der festen Überzeugung, dass die Stimmung für die Banken-Branche von negativen Nachrichten aus dem öffentlichen Banken-Sektor belastet werden dürfte.

Deutsche Boerse

Frankfurt - Cheuvreux hat die Einstufung für Deutsche Börse von "Outperform" auf "Underperform" gesenkt und das Kursziel für die Aktien von 83 auf 42 Euro nahezu halbiert. Auf kurze Sicht seien die Fundamentaldaten des Börsenbetreibers und die Stimmung an den Märkten negativ, schrieb Analyst Felix Braune in einer Studie vom Montag. Er reduzierte seine Schätzungen für Umsatz und Gewinn für die Jahre 2009 und 2010. Auf lange Sicht seien die Kurstreiber aber intakt. Die Aktien dürften aufgrund der guten Positionierung besser als die Konkurrenten abschneiden. Eine bessere Entwicklung als der Dax dürften die Aktien jedoch nicht erreichen.

Deutsche Euroshop

London - Die Credit Suisse hat Deutsche Euroshop mit "Outperform" und einem Kursziel von 27,00 Euro neu aufgenommen. Die Risiken im europäischen Immobilienmarkt hätten etwas abgenommen, schrieben die Analysten in einer Branchenstudie vom Montag. Investoren dürften die stabilen Dividenden, die niedrige Volatilität und den moderaten Wertzuwachs bei Immobilienaktien wieder stärker zu schätzen wissen.

Deutsche Lufthansa

Frankfurt - Equinet hat die Einstufung für Lufthansa nach der Einigung auf Kurzzeitarbeit im Cargo-Geschäft auf "Hold" mit einem Kursziel von 11 Euro (aktueller Kurs: 9,370 Euro) belassen. Es sei positiv, dass Lufthansa früh auf den wirtschaftlichen Abschwung reagiere, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Montag. Gleichzeitig werte er es negativ, dass der wirtschaftliche Abschwung den Konzern derart hart treffe. Der schwache Ausblick der übernommenen Austrian Airlines sei ebenfalls negativ. Angesichts dieser Nachrichten erscheine seine Einschätzung für das Jahr 2009 möglicherweise als zu optimistisch. Er halte es durchaus für möglich, sie noch einmal überarbeiten zu müssen, so der Analyst.

Dexia

London - Die Credit Suisse hat das Kursziel für Dexia Banque nach Zahlen von 5,00 auf 2,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underperform" belassen. Die von der Bank angekündigten Verluste für das Geschäftsjahr 2008 implizierten einen Fehlbetrag für das Schlussquartal von rund 2,3 Mrd. Euro, schrieben die Analysten in einer Studie vom Montag. Das Geschäftsmodell sei erheblich beschädigt. Die Bank sei auf die Finanzierung von Großkunden angewiesen, was wiederum unterstützende Maßnahmen durch die Regierung verlange.

Douglas

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat die Aktie von Douglas von "Buy" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 53,00 auf 26,00 Euro mehr als halbiert. Der zuletzt vorgelegte Zwischenbericht des Einzelhändlers habe enttäuscht, schrieb Analyst Michael Kuhn in einer am Montag vorgelegten Studie. Kuhn senkte seine Gewinnschätzungen für das Geschäftsjahr 2008/09 um 21 Prozent und für 2009/10 um 41 Prozent. Das Konjunkturumfeld sei zu negativ, um Gewinnwachstum zu ermöglichen.

Douglas

DÜSseldorf - Die HSBC hat das Kursziel für Douglas-Aktien vor Quartalszahlen von 28 auf 26 Euro gesenkt und die Empfehlung auf "Underweight" belassen. Analyst Jesko Mayer-Wegelin senkte in einer Studie vom Montag seine Prognosen und verwies zur Begründung auf die sich abschwächende flächenbereinigte Umsatzentwicklung. Es stelle sich nun die Frage, ob Douglas seine Ergebnisse aus dem ersten Quartal das Jahr über verteidigen könne.

GEA

London - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für GEA vor Quartalszahlen von 22,00 auf 15,00 Euro gesenkt, die Empfehlung jedoch auf "Buy" belassen. Auch wenn die Geschäfte des Maschinen- und Anlagenbauers robuster als die anderer Kapitalgüter-Unternehmen verlaufen dürften, sinke die weltweite Industrieleistung doch in einem noch nie da gewesenen Ausmaß, schrieb Analyst Peter Reilly in einer am Montag vorgelegten Studie. Reilly gab sich daher deutlich vorsichtiger und schraubte seine Gewinnprognosen je Aktie um bis zu 32 Prozent nach unten.

Holcim

London - Die Credit Suisse hat das Kursziel für Holcim von 41,00 auf 36,00 Schweizer Franken gesenkt und die Einstufung auf "Underperform" belassen. Negative Währungseffekte könnten die Gewinne des Zementherstellers in diesem Jahr belasten, schrieben die Analysten in einer Studie vom Montag. Auch könnten Risiken im Zusammenhang mit Holcims Schuldensituation die Bilanz ungünstig beeinflussen. Hinzu kämen Zeichen der Schwäche in den Schwellenländern.

Infineon

London - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Infineon vor Zahlen von 0,70 auf 0,55 Euro gesenkt und die Empfehlung auf "Hold" belassen. Die Pleite der Speicherchip-Tochter Qimonda belaste die Bilanz des Technologie-Konzerns zusätzlich, schrieb Analyst Kai Korschelt in einer am Montag vorgelegten Studie. Er hält eine Refinanzierung von bis zu 1,1 Mrd. Euro in diesem Jahr für notwendig. Seine Schätzungen für das Geschäftsjahr 2009 korrigierte er nach unten. Dabei verwies Korschelt auch auf die schwachen Quartalsprognosen der Konkurrenz.

Kontron

London - Goldman Sachs hat das Kursziel für Kontron von 9,20 auf 8,20 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Nach Veröffentlichung der Umsatzzahlen 2008 habe er seine Einschätzungen überarbeitet und das Kursziel für die Titel des Minicomputer-Herstellers nach unten angepasst, schrieb Analyst Rudolf Dreyer in einer Studie vom Montag.

Lanxess

KÖLN - Sal. Oppenheim hat die Einstufung für Lanxess auf "Neutral" und den fairen Wert auf 15,00 Euro belassen. Trotz der Abhängigkeit von zyklischen Endkunden wie Reifenhersteller, Automobilbauer und Baufirmen dürfte das Spezialchemie-Unternehmen eine wirtschaftliche Abschwächung besser als noch in der Vergangenheit bewältigen, schrieb Analyst Marcus Konstanti in einer Studie vom Montag. Die Unternehmensstruktur habe sich enorm verändert. Zudem gestalte Lanxess die Kostenstruktur flexibler. Negative Nachrichten in den kommenden Monaten könnten dennoch zu einstweiligen Kursrückschlägen führen, hieß es zur Begründung der Anlageempfehlung. Eine Dividendenrendite von rund 7,5 Prozent und die günstige Bewertung dürften das Rückschlagspotenzial aber begrenzen.

Lanxess

Frankfurt - Cheuvreux hat das Kursziel für Lanxess-Aktien von 15 auf 14 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Outperform" belassen. Der Aktienkurs des Spezialchemie-Konzerns habe seinen Tiefpunkt erreicht und ein Einstieg sei sinnvoll, schrieb Analyst Martin Roedinger in einer Studie vom Montag. Seine Schätzungen für den Gewinn in den kommenden Jahren reduzierte er jedoch und erwartet nun für 2009 einen um 29 Prozent geringeren Gewinn als bisher. Die Kürzung von Arbeitszeit und Boni sei jedoch ein schneller und intelligenter Schachzug des Managements, um dem Abschwung zu begegnen.

Lanxess

MÜNchen - Die Unicredit hat Lanxess nach einem angekündigten Kostensparprogramm auf "Hold" mit einem Kursziel von 21 Euro belassen. Die auf 35 Stunden verringerte Wochenarbeitszeit werde positiv gewertet, da eine zügige Reaktion auf die wirtschaftliche Lage und eine Einigung mit den Mitarbeitern erfolgte, schrieb Analyst Andreas Heine in einer Studie vom Freitag. Zwar unterstreiche das Vorgehen die bisher gute Managementleistung, ein Auslöser für Kurssteigerungen sei es allerdings nicht. Zudem sei eine Dividendenkürzung wahrscheinlich.

MTU

Frankfurt - Sal. Oppenheim hat die Einstufung für MTU-Aktien auf "Neutral" mit dem fairen Wert 23,40 Euro belassen (aktueller Kurs: 21,31 Euro). Der Triebwerksbauer habe seine Ziele für 2008 bestätigt und werde damit die Markterwartungen erfüllen, schrieb Analyst Winfried Becker in einer Studie vom Montag. Für 2009 rechnet er allerdings mit einem Rückgang des bereinigten Gewinns je Aktie um 8,5 Prozent.

MTU

NÜRnberg - Die HSBC hat die Empfehlung für MTU nach einem Zeitungsinterview mit Vorstand Egon Behle auf "Overweight" bei einem Kursziel von 27 Euro belassen. Das Interview habe zum Ausdruck gebracht, dass derzeit keine ernste Verschlechterung der Profitabilität in Sicht sei, schrieb Analyst Richard Schramm in einer Studie vom Montag. Der Flugzeugbauer habe gute Chancen auf eine weiterhin stabile Entwicklung. Auch die Stimmung im Hinblick auf die MTU-Aktie sollte positiv bleiben.

Premiere

Frankfurt - Sal. Oppenheim hat Premiere auf "Sell" mit dem fairen Wert 2,00 Euro belassen. Dass die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsich t (BaFin) den Großaktionär News Corp. von einem Pflicht-Übernahmeangebot befreien werde, sobald dieser mindestens 30 Prozent der Anteile an dem Bezahlfernsehsender besitze, sei erwartet worden, schrieb Analystin Sonia Rabussier in einer Studie vom Montag. Die voraussichtlich schwachen Zahlen für 2008 und die Kapitalerhöhung mit enormen Verwässerungseffekten stützten ihre Verkaufsempfehlung. Zudem sei mit einem positiven Cash Flow nicht vor 2012 zu rechnen.

Procter & Gamble

Frankfurt - Independent Research hat das Kursziel für Procter & Gamble nach Quartalszahlen von 65 auf 59 Dollar gesenkt, aber die Empfehlung auf "Akkumulieren" belassen. Die Geschäftsentwicklung des Konsumgüterherstellers habe sich deutlich abgeschwächt, schrieb Analyst Lars Lusebrink in einer Studie vom Montag. Auch der Rückgang der operativen Marge um 90 Basispunkte auf 20,9 Prozent sei negativ zu werten. Lusebrink senkte seine Prognose für das Ergebnis je Aktie (EPS) für das Geschäftsjahr 2008/09 auf 3,62 Dollar und für 2009/10 auf 3,83 Dollar.

Puma

Frankfurt - Cheuvreux hat das Kursziel für Puma-Aktien von 152 auf 127 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underperform" belassen. In einer Studie vom Montag senkte Analyst Jürgen Kolb seine Prognosen für die Jahre 2008 bis 2009. Die Profitabilität des Sportartikelherstellers werde unter Druck geraten. Der Experte erwartet, dass das Unternehmen angesichts des Martumfeldes sein Aktienrückkauf-Programm stoppen wird.

Qiagen

DÜSseldorf - Die WestLB hat Qiagen vor Zahlen von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und den Titel von der "WestLB Mid & Small Cap Focus List" gestrichen. Die gute Kursentwicklung der vergangenen Monate zeige, dass der Markt sich bereits auf gute Ergebnisse in den Jahren 2008 und 2009 eingestellt habe, schrieb Analystin Cornelia Thomas in einer Studie vom Montag. Eine unter den Erwartungen liegende Prognose des Biotechnologieunternehmens könnte daher den Kurs belasten. Wechselkursbewegungen, speziell beim britischen Pfund und dem kanadischen Dollar, dürften im laufenden Jahr einen negativen Einfluss haben.

RIO Tinto

Paris - Cheuvreux hat die Einstufung für Aktien des Bergbaukonzerns Rio Tinto auf "Underperform" und das Kursziel auf 1 400 Pence belassen. In einer Studie vom Montag verwies Analystin Raoudha Bouzekri auf Gespräche von Rio Tinto mit Gesellschafter Chinalco. Darin sei es um eine Erhöhung des Anteils des chinesischen Aluminiumherstellers an Rio Tinto gegangen. Die Expertin glaubt, dass Rio Tinto um Schulden abzubauen eine Kapitalerhöhung durchführen oder Vermögen zu niedrigen Werten verkaufen könnte. Dies bewertet sie als negativ.

Roche

ZÜRich - Cheuvreux hat die Einstufung für Aktien des Schweizer Pharmakonzerns Roche vor Zahlen auf der "Selected List" und das Kursziel auf 255 Schweizer Franken belassen. In einer Studie vom Montag rechnet Analyst Marcel Brand damit, dass die Margen der Pharmasparte über den Erwartungen liegen, die Margen in der Sparte Diagnostik aber darunter. Der Experte erwartet eine Umsatzprognose, die im hohen einstelligen Bereich liegt, sowie ein entsprechendes Gewinnwachstum im Jahr 2009.

SAP

London - Die Credit Suisse hat die Einstufung für SAP auf "Outperform" und das Kursziel auf 32,00 Euro belassen. Die Analysten reduzierten aber in einer Studie vom Montag ihre Umsatzprognosen für 2009 von 12,4 auf 11,6 Mrd. Euro. Ihre Schätzungen beinhalteten auch die rückläufigen Umsätze im Lizenzgeschäft. Die Experten gehen aber davon aus, dass sich die Lizenzumsätze wieder erholen werden. Auch bei den operativen Margen gebe es noch Potenzial.

SAP

MÜNchen - Die Unicredit hat SAP nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 33 Euro belassen. Das im vierten Quartal 2008 eingeleitete Kostensparprogramm habe zu einer Überraschung bei den Margen geführt, schrieb Analyst Knut Woller in einer Studie vom Freitag. Insgesamt habe der Softwarekonzern das gleiche Kostensenkungspotenzial wie während des letzten Abschwungs. Der zusätzliche Mitarbeiterabbau sollte zudem zu einer Steigerung der operativen Margen führen. Woller hob daher seine Gewinnerwartungen je Aktie für 2009 und 2010 leicht an.

Software

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat die Aktie der Software AG von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 36,00 auf 60,00 Euro angehoben (aktueller Kurs: 46,63 Euro). Das Geschäftsmodell der Darmstädter erweise sich als robuster als gedacht, schrieb Analyst Uwe Schupp in einer am Montag vorgelegten Studie. Das Management habe das Unternehmen bislang außerordentlich gut durch die Wirtschaftskrise geführt. Der Software-Hersteller wachse in allen Bereichen, das Margenpotenzial sei hoch und die Bilanz stark. Schupp unterstrich zudem die überzeugenden Ergebnisse für das vierte Quartal.

Solarworld

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Aktie von Solarworld von "Add" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel aber bei 17,00 Euro belassen. Die negativen Nachrichten zum Auftragsbestand dürften anhalten, schrieb Analyst Robert Schramm in einer Studie vom Montag. Jüngste Pressemeldungen von Wafer-Kunden ließen erkennen, dass etwa sieben Prozent der langfristigen Verträge nicht eingehalten werden könnten. Dies sei einer der Gründe, warum der Optimismus des Managements in Bezug auf steigende Gewinne in diesem Jahr nicht geteilt werden könne.

Takkt

Hamburg - M.M. Warburg hat die Empfehlung für Takkt nach der Ankündigung eines Vorstandswechsels auf "Buy" bei einem Kursziel von 11 Euro belassen. Der Wechsel an der Unternehmensspitze komme nicht überraschend und dürfte reibungslos verlaufen, schrieb Analyst Thilo Kleibauer in einer Studie vom Montag. In den kommenden Wochen stünden einige Nachrichten bei Takkt an.

Takkt

Frankfurt - Sal. Oppenheim hat Takkt von "Strong Buy" auf "Buy" abgestuft, den fairen Wert aber auf 12 Euro belassen (aktueller Kurs: 7,65 Euro). Obwohl die Aktie derzeit stark unterbewertet sei, bedürfe es für die Erreichung des fairen Wertes noch einer Verbesserung des Geschäftsumfelds, schrieb Analyst Christian Bruns in einer Studie vom Montag. Das Marktumfeld in der EU und den USA sei mittlerweile problematischer geworden, als er dies vorher erwartet hatte.

Takkt

Frankfurt - Cheuvreux hat die Einstufung für Aktien des Versandhandelsunternehmens Takkt vor einem Führungswechsel auf "Outperform" und das Kursziel bei 9,60 Euro belassen. In einer Studie vom Montag erwartet Analyst Craig Abbott einen glatten Ablauf des Wechsels. An die Stelle des aus persönlichen Gründen abtretenden Vorstandschefs werde am 20. März wahrscheinlich eines der anderen vier Mitglieder der Unternehmensspitze nachrücken.

Tesco

MÜNchen - Die Unicredit hat das Kursziel für Tesco von 285 auf 320 Pence angehoben, die Einstufung aber auf "Sell" belassen. Vor dem Hintergrund der schlechten Stimmung gegenüber der Aktie könnte das Kurs/Gewinnverhältnis für 2010 von 11,3 auf 10,0 sinken, schrieb Analyst Volker Bosse zur Erklärung des neuen Kursziels in einer Studie vom Montag. Die Margen des Supermarktbetreibers dürften aber weiter unter Druck bleiben. Tesco sehe sich starkem Gegenwind aus Großbritannien und auch aus dem übrigen Europa ausgesetzt.

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