Analyse
dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 04.02.2009

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 04.02.2009

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 04.02.2009

BMW

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Empfehlung für BMW nach US-Absatzzahlen für Januar auf "Reduce" und das Kursziel auf 19,50 Euro belassen. Die Zahlen zeigten, dass der Abschwung im weltweit größten Automarkt noch nicht zu Ende sei, schrieb Analyst Gregor Claussen in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Claussen geht davon aus, dass die Absatzkrise noch andauern wird. Im Jahr 2009 dürfte der Absatz etwa 30 Prozent unter dem eines "normalen" Jahres mit rund 17 Mill. verkaufter Autos liegen, so seine Prognose.

Beiersdorf

London - Die Deutsche Bank hat die Aktie von Beiersdorf von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 60,00 auf 50,00 Euro gesenkt. Der Konsumgüterhersteller habe im Jahr 2008 von einer Reihe von Themen profitiert, die sich so schnell nicht wiederholen dürften, schrieb Analyst Harold Thompson in einer am Mittwoch vorgelegten Studie. Kurzfristig verliere die Aktie an Attraktivität. Zwar gebe Beiersdorf weiterhin viel Geld aus für Werbung, nehme aber gleichzeitig schwächere Margen in Kauf. Das Unternehmen sollte zudem den Schwerpunkt stärker von den etablierten auf die Schwellenmärkte verlagern.

Daimler

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Empfehlung für Daimler nach US-Absatzzahlen für Januar auf "Hold" und das Kursziel auf 25,00 Euro belassen. Die Zahlen zeigten, dass der Abschwung im weltweit größten Automarkt noch nicht zu Ende sei, schrieb Analyst Gregor Claussen in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Claussen geht davon aus, dass die Absatzkrise noch andauern wird. Im Jahr 2009 dürfte der Absatz etwa 30 Prozent unter dem eines "normalen" Jahres mit rund 17 Mill. verkaufter Autos liegen, so seine Prognose.

Deutsche Lufthansa

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat Lufthansa nach Zahlen für 2008 auf "Buy" mit dem Kursziel 14,00 Euro belassen. Der von der Fluglinie ausgewiesene operative Gewinn von 1,3 Mrd. Euro habe sowohl seine als auch die durchschnittlichen Markterwartungen übertroffen, schrieb Analyst Lars Slomka in einer am Mittwoch vorgelegten Studie. In einem schwachen Markt entwickele sich Lufthansa weiterhin stark.

Deutsche Postbank

DÜSseldorf - Die WestLB hat die Aktie der Postbank von "Add" auf "Neutral" abgestuft. Die neue Einstufung reflektiere das gestiegene Risiko einer weiteren Kapitalerhöhung, schrieb Analyst Neil Smith in einer Studie vom Mittwoch.

Fraport

London - Jpmorgan hat Fraport nach dem bestätigten Ausstieg aus der Beteiligung am Flughafen Frankfurt Hahn auf "Neutral" belassen. Mit diesem Schritt vermeide der Flughafenbetreiber künftige Verluste, schrieb Analyst Damian Brewer in einer am Mittwoch vorgelegten Studie. Eine Fortsetzung der Beteiligung und damit eine Finanzierung der anfallenden Verluste wäre nachteilig für die Aktionäre des Konzerns gewesen. Zudem zeige der Schritt den Fokus des Managements auf die Lösung der Probleme im Kerngeschäft.

Hamburger Hafen und Logistik

Frankfurt - Die Commerzbank hat das Kursziel für die Aktien der Hamburger Hafen und Logistik AG (Hhla) nach vorläufigen Zahlen von 37,00 auf 34,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen (aktueller Kurs: 19,69 Euro). Das Handelsumfeld verschlechtere sich deutlich, auch wenn sich die vorläufigen Gewinne für 2008 noch im Rahmen der Erwartungen bewegten, schrieb Analyst Frank Skodzik in einer Studie vom Mittwoch.

Hannover Rueck

London - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Hannover Rück aus Bewertungsgründen von 27,00 auf 28,00 Euro angehoben und die Empfehlung auf "Hold" belassen. Die Vertragserneuerungsrunden hätten zwar in etwa seinen Erwartungen entsprochen, der Mix der Erneuerungen sei aber enttäuschend, schrieb Analyst Spencer Horgan in einer Studie vom Mittwoch. Die Gewinnprognose des Rückversicherers für 2009 sei optimistisch.

Hannover Rueck

London - Merrill Lynch hat das Kursziel für Hannover Rück von 36,00 auf 37,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Rückversicherungsgesellschaft habe mit einem guten Geschäftsausblick glänzen können, schrieb Analyst Brian Shea in einer Studie vom Mittwoch. Der angepielte Gewinn je Aktie liege deutlich über seinen sowie den durchschnittlichen Marktschätzungen.

Heidelberger Druck

London - Die HSBC hat das Kursziel für Heidelberger Druck nach Zahlen von 9,00 auf 3,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Die Neunmonatszahlen des Druckmaschinenherstellers seien so schlecht wie erwartet, schrieben die Analysten in einer Studie vom Mittwoch. Im dritten Geschäftsquartal seien die Neuaufträge drastisch eingebrochen. Die Stimmung gegenüber der Aktie dürfte ihren Tiefpunkt erreicht haben.

Heidelberger Druck

London - Die Deutsche Bank hat die Aktie von Heidelberger Druck nach Quartalszahlen von "Sell" auf "Hold" hochgestuft und das Kursziel bei 5,00 Euro belassen. Die Ergebnisse des Druckmaschinenherstellers seien besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Peter Reilly in einer am Mittwoch vorgelegten Studie. Der Restrukturierungsplan greife besser als gedacht. Ein Beleg dafür sei die Tatsache, dass das Unternehmen trotz eines 19-prozentigen Umsatzrückgangs auf operativer Ebene die Gewinnzone erreicht hat.

Heidelberger Druck

London - Jpmorgan hat das Kursziel für Heidelberger Druck nach Quartalszahlen von 5,00 auf 4,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underweight" belassen. Auch wenn das Ergebnis im dritten Quartal auf der Gewinnebene positiv überrascht habe, werde der Druck auf die Margen weiter zunehmen, schrieb Analyst Andreas Willi in einer am Mittwoch vorgelegten Studie. Willi erwartet für 2010 nun einen bereinigten operativen Verlust von 145 Mill. Euro, nachdem er zuvor noch eine ausgeglichene Bilanz prognostiziert hatte. Das Kursziel reflektiere nicht die Auswirkungen einer möglichen Kapitalerhöhung, über die jüngst in der Presse spekuliert worden sei.

Hennes & Mauritz

London - Die UBS hat die Einstufung für H & M nach Quartalszahlen von "Sell" auf "Neutral" und das Kursziel von 250 auf 325 schwedische Kronen angehoben. Ausschlaggebend dafür seien der verbesserte Ebit-Ausblick für das laufende Geschäftsjahr und der gute Cash flow im operativen Geschäft, schrieb Analyst Andrew Hughes in einer Studie vom Mittwoch.

Kuka

London - Die HSBC hat das Kursziel für Kuka nach vorläufigen Zahlen für 2008 von 13,00 auf 10,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Infolge der schwachen Auftragseingänge im vierten Quartal seien die Gewinne in den kommenden Quartalen gefährdet, schrieben die Analysten in einer Studie vom Mittwoch. Zudem habe der Roboterhersteller und Maschinenbauer noch keine Prognosen für 2009 geben können. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) für 2008 habe allerdings die Erwartungen übertroffen.

Lonmin

London - Die UBS hat die Einstufung für Lonmin von "Sell" auf "Neutral" und das Kursziel von 550 auf 950 Pence angehoben. Das Verhältnis vom Aktienkurs zum Nettovermögenswert sei bei dem Platinproduzenten derzeit historisch günstig, schrieb Analyst Paul Galloway in einer Studie vom Mittwoch. Darüber hinaus dürfte mittelfristig der britisch-schweizerische Minenbetreiber Xstrata für die noch austehenden 75 Prozent an Lonmin ein Angebot vorlegen.

Merck

London - Jpmorgan hat die Aktien der Merck nach Phase-III-Testdaten für das Parkinson-Medikament Safinamide auf "Overweight" belassen. Die vorgelegten Daten der "Settle"-Studie seien besser ausgefallen als erwartet, schrieb Analystin Alexandra Hauber in einer am Mittwoch vorgelegten Studie. Diese zweite positive Nachricht innerhalb von zwei Wochen zur Medikamenten-Pipeline für die Behandlung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems dürfte den Fokus der Investoren auf das bestehende Aufwärtspotenzial richten. Die Sorgen über das Flüssigkristall-Geschäft dürften in den Hintergrund treten.

Metro

London - Merrill Lynch hat Metro von "Underperform" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel von 26,50 auf 30,00 Euro angehoben. Das Strategie-Update des Konzerns sei überraschend positiv ausgefallen, schrieb Analyst John Kershaw in einer Studie vom Mittwoch. An den Zielen des Managements bestünden allerdings Zweifel. Dennoch führe die niedrige Bewertung des Einzelhandelskonzerns zu einer Anhebung von Kursziel und Einstufung.

Muenchener Rueck

Frankfurt - Die Zahlen der Münchener Rück haben am Mittwoch gemischte Reaktionen bei Händlern hervorgerufen. Einstimmig kritisierten sie das Nettoergebnis, das etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei. Auf der anderen Seite halte der Rückversicherer die Dividende auf Vorjahresniveau, was wiederum positiv zu bewerten sei, sagte ein Händler. Zudem seien die Kommentare des Versicherers insgesamt nicht allzu schlecht, was dem Kurs weiter auf die Sprünge helfen könnte.

Porsche

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Empfehlung für Porsche nach den US-Absatzzahlen für Januar auf "Add" und das Kursziel auf 60,00 Euro belassen. Die Zahlen zeigten, dass der Abschwung im weltweit größten Automarkt noch nicht zu Ende sei, schrieb Analyst Gregor Claussen in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Claussen geht davon aus, dass die Absatzkrise noch andauern wird. Im Jahr 2009 dürfte der Absatz etwa 30 Prozent unter dem eines "normalen" Jahres mit rund 17 Mill. verkaufter Autos liegen, so seine Prognose. Die Auswirkungen auf die Porsche-Aktien sollten aber begrenzt sein, da der Sportwagenhersteller bereits vorläufige weltweite Absatzzahlen genannt hatte.

Porsche

London - Merrill Lynch hat Porsche von "Neutral" auf "Underperform" abgestuft und das Kursziel von 60,00 auf 30,00 Euro gekappt. Der Kauf der VW-Anteile habe den Wert von Porsche verwässert, schrieb Analyst Harald Hendrikse in einer Studie vom Mittwoch. Porsche habe ein Problem: Die Finanzierung der Schuldenlast ohne einen Beherrschungsvertrag mit VW. Sollte ein Beherrschungsvertrag erzielt werden, könnten die in diesem Jahr sinkenden Gewinne bei VW dennoch eine Finanzierung schwierig machen. Porsche könnte letztlich zuviel für VW bezahlt haben.

QSC

London - Exane BNP hat das Kursziel für QSC von 1,60 auf 1,35 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Angesichts der starken Konkurrenz im deutschen Markt sei die Strategie von QSC ein Nachteil, schrieb Analyst Nicolas Didio in einer Studie vom Mittwoch. Ohne größere Anlageinvestitionen sei das QSC-Modell unterlegen. Zudem bestehe Unsicherheit hinsichtlich der Vdsl-Perspektiven des Telekommunikationsunternehmens.

Reed Elsevier

London - Morgan Stanley hat Reed Elsevier von "Equal-weight" auf "Overweight" heraufgestuft und das Kursziel auf 590 Pence belassen. Die Aktie sei ein relativ sicherer Hafen für eine Anlage im Mediensektor, schrieb Analyst Patrick Wellington in einer Studie vom Mittwoch. Die Bewertung mit einem Kurs/Gewinn-Verhältnis von 10,9 auf Basis der in diesem Jahr erwarteten Gewinne sei niedrig.

Roche Holding

London - Jpmorgan hat Roche Holding nach Testdaten zu dem Krebsmedikament Avastin durch die Roche-Tochter Genentech auf "Overweight" belassen. Ob die Studienergebnisse Auswirkungen auf die Häufigkeit und Dauer der Anwendung des Mittels haben werden, könne erst nach der vollständigen Bekanntgabe der Ergebnisse abgeschätzt werden, schrieb Analystin Alexandra Hauber in einer am Mittwoch vorgelegten Studie. Die "Atlas"-Studie, die eine kombinierte Behandlung mit Avastin und Tarceva untersuchte, habe eine deutliche Steigerung der Überlebensrate ohne einen Fortgang der Krebserkrankung gezeigt.

Scania

London - Die Citigroup hat Scania nach Zahlen von "Sell" auf "Hold" hochgestuft, aber das Kursziel auf 67,00 schwedischen Kronen belassen. Der Markt unterschätze bislang den für 2009 zu erwartenden Nachfrage-Einbruch, schrieb Analystin Kristina Church in einem Kommentar am Mittwoch. Die Konsens-Schätzung sei immer noch 30 Prozent zu hoch. Die Aktie des Nutzfahrzeug-Herstellers werde aktuell von der Porsche-Pflichtofferte über 67 Kronen je Aktie getrieben, nicht von Fundamentaldaten.

United Internet

London - Exane BNP hat United Internet von "Underperform" auf "Neutral" heraufgestuft und das Kursziel von 6,30 auf 6,70 Euro angehoben. Die Aktie notiere inzwischen auf einem nicht sonderlich hohen Bewertungsniveau, daher könne eine Hochstufung vorgenommen werden, schrieb Analyst Nicolas Didio in einer Studie vom Mittwoch. Allerdings sei die Strategie für die Geschäftsentwicklung nach wie vor schwach. Das Reseller-Modell verschlechtere sich weiter und der Anteil an Freenet erweise sich als wenig effektiv.

Versatel

London - Exane BNP hat Versatel von "Neutral" auf "Underperform" abgestuft und das Kursziel bei 8,50 Euro belassen. Die Gewinnschätzungen für das Telekomunternehmen würden gesenkt, da der deutsche Markt nach wie vor schwierig sei, schrieb Analyst Nicolas Didio in einer Studie vom Mittwoch. Die Versatel-Aktie verdiene einen Abschlag gegenüber der Branche, da keine Dividende gezahlt werde und zudem die Gewinnperspektiven weniger klar seien, als bei Konkurrenten.

Volkswagen

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Empfehlungen für die deutschen Autotitel nach Vorlage der US-Absatzzahlen für Januar unverändert belassen. Analyst Gregor Claussen stuft Daimler-Aktien weiterhin mit "Hold" und einem Kursziel auf 25,00 Euro ein. Die Empfehlung für BMW beließ er auf "Reduce" mit dem Kursziel 19,50 Euro, die Stämme von Volkswagen (VW) blieben auf "Sell" mit dem Kursziel 70,00 Euro. Porsche beließ der Analyst auf "Add" und das Kursziel bei 60,00 Euro.

Wacker Chemie

London - Die UBS hat das Kursziel für Wacker Chemie vor Zahlen von 145 auf 108 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Nachfrage habe sich in den vergangenen zwei Monaten über fast alle Geschäftsbereiche außer bei Polysilicon hinweg deutlicher als erwartet verschlechtert, schrieb Analyst Patrick Hummel in einer Studie vom Mittwoch. Er erwartet im ersten halben Jahr 2009 keine Erholung bei Siltronic und beim chemischen Geschäft.

Walt Disney

Berlin - Die Landesbank Berlin (LBB) hat nach Zahlen ihr Votum für die Aktie von Walt Disney von "Halten" auf "Verkaufen" gesenkt. Das erste Quartal 2009 habe "für große Enttäuschung gesorgt", schrieb Analyst Emil Heppel in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie. Außer der Konsumgütersparte hätten alle Konzernteile zweistellige Gewinnrückgänge hinnehmen müssen.

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