Analyse
dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 05.06.

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 05.06. - 09.06.2006:

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 05.06. - 09.06.2006:

Aviva

London - Analysten der Deutschen Bank haben Aviva von "Hold" auf "Buy" hochgestuft. Das Kursziel werde hingegen aus Bewertungsgründen von 935 auf 893 Pence gesenkt, so die Experten in einer Studie. Bislang sei der britische Versicherer als ein schwach wachsendes Unternehmen angesehen worden. Das habe sich aber geändert. Sowohl im Lebensversicherungsgeschäft als auch in den übrigen Geschäftsbereichen seien deutliche Verbesserungen erkennbar.

Cadbury Schweppes

Frankfurt - JP Morgan hat das Kursziel für Cadbury Schweppes von 615 auf 580 Pence gesenkt. Die Einschätzung laute unverändert "Neutral", hieß es in einer Studie. Nach einem verhaltenen Start im ersten Quartal dürfte das Umsatzwachstum im zweiten Quartal zwar für Überraschungen sorgen. Allerdings sei das Margenziel des britischen Getränkekonzerns zu aggressiv und könnte im Lauf des Jahres vom Management gesenkt werden.

Diageo

London - Merrill Lynch hat Diageo von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft. Das Kursziel gaben die Experten in einer Studie mit 1 050 Pence an. Diageo könne sein Ziel von einem organischen Wachstum des Gewinnes vor Zinsen und Steuern (Ebit) von sieben Prozent erreichen. Die Markterwartungen an den Gewinn je Aktie (EPS) für das Geschäftsjahr 2006 seien realistisch, hieß es.

Pennon Group

London - Die Deutsche Bank hat die Einschätzung für Aktien der britischen Pennon Group von "Hold" auf "Buy" angehoben. Das Kursziel wird einer Studie zufolge von 1 340 auf 1 400 Pence erhöht. Der Versorger habe mit den Jahreszahlen positiv überrascht, schreiben die Analysten zur Begründung. Der Vorsteuergewinn von 110,9 Mill. Pfund habe die eigenen Schätzungen von lediglich 102,5 Mill. Pfund klar übertroffen.

Bayer

MÜNchen - Die auf dem US-Krebskongress Asco vom Pharma- und Chemiekonzern Bayer präsentierten Studienergebnisse zum neuen Hoffnungsträger Nexavar sind nach Einschätzung der Bayerischen Landesbank eine "leicht negative Überraschung". Angesichts der geplanten milliardenschweren Übernahme des deutschen Pharmakonzerns Schering besinne sich der Markt offenbar aber darauf, dass die Produktpalette insgesamt breiter werde, sagte Michael Butscher von der Bayerischen Landesbank. Der neue Hoffnungsträger im Pharmageschäft sei zwar weiterhin wichtig, falle insgesamt aber nicht mehr so stark ins Gewicht. Die Daten haben Bayer zufolge aus statischen Gründen zwar das zur Beendigung vorgegebene Ergebnis noch nicht erzielt, weisen aber einen günstigen Trend hinsichtlich der Gesamtüberlebenszeit auf.

Beiersdorf

London - Die ING hat die Beiersdorf-Aktie in einer Ersteinschätzung mit "Buy" und einem Kursziel von 129 Euro eingestuft. "Wir erwarten ab 2007 eine Steigerung des Verbraucherabsatzes auf etwa 5,5 Prozent. Mit Blick auf die Ebit-Marge und den Cash Flow sollten die Ergebnisse bereits 2006 sichtbar werden", schrieben die Analysten in einer Studie. Absatztreiber dürfte den Experten zufolge die Nivea-Marke sein, die sich in den vergangenen Jahren unterdurchschnittlich entwickelt habe.

Daimler-Chrysler

London - Die Credit Suisse hat das Kursziel für Daimler-Chrysler nach Chrysler-Absatzzahlen am unteren Ende der Erwartungen von 46 auf 44 Euro abgesenkt. Dies resultiere aus einer gesenkten Schätzung für den Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) für 2006 und 2007, hieß es in einer Studie. Trotz der im Branchenvergleich schwächeren Kursentwicklung seien andere Automobilwerte wie etwa BMW in schwächerem Umfeld attraktiver. Die Einstufung laute weiterhin "Underperform".

Deutsche Boerse

Mainz - Die geplante Fusion unter den beiden Börsenbetreibern Euronext und Nyse ist aus Sicht der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) sehr wahrscheinlich. Es sei kaum anzunehmen, dass sich die Politik in die Entscheidung einmischen wird, zumal es keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken gebe, so die Analysten in einem Kommentar vom Dienstag. Sollten sich hingegen weitere Aktionäre den skeptischen Stimmen einiger Anteilseigner anschließen, könnte die Transaktion doch noch scheitern und die Deutsche Börse wäre wieder im Rennen.

Adidas AG

London - Die Commerzbank hat adidas nach dem Aktiensplit von "Hold" auf "Buy" angehoben. Das Kursziel liegt laut einer Studie vom Mittwoch splitbereinigt bei 43,75 Euro. Nach dem jüngsten Kursrückgang habe sich das Chance/Risiko-Verhältnis verbessert.

Altana AG

London - Morgan Stanley hat die Aktie von Altana mit "Underweight" bestätigt. Das Kursziel legten die Analysten in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie auf 41 Euro fest. Der 20-prozentige Kursabschlag im Vergleich zur Branche seit März 2006 sei eine überfällige Korrektur und nicht etwa eine Kaufoption, schrieben die Experten.

BASF AG

Mainz - Die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) hat die Einschätzung für BASF mit "Outperformer" und einem Kursziel von 72 Euro bestätigt. Am Vortag hatten gut 89 Prozent der Engelhard-Aktionäre ihre Aktien angedient, so die Analysten in einer Studie vom Mittwoch. Rund fünf Mrd. Dollar seien zwar ein stolzer Preis, dennoch sei die Übernahme wertsteigernd. Die Akquisition sei eine sinnvolle Portfolioabrundung für BASF, da sich damit die Chance biete, sich auf dem Wachstumsmarkt der Automobilkatalysatoren zu positionieren.

Allianz AG

London - Die Deutsche Bank hat Allianz in einer Sektorstudie mit "Buy" und einem Kursziel von 144,00 Euro bestätigt. Die Aktie der Münchener Rück bestätigten die Analysten mit "Hold" und einem Kursziel von 111,40 Euro. Die Branchenentwicklung bleibe eng mit der des Kapitalmarkts verbunden. Allerdings können sich Aktienbewegungen innerhalb des Sektors deutlich voneinander unterscheiden und Spielraum für besonders attraktive Werte bieten, hieß es in der Studie am Donnerstag. Die Experten haben Aktienpaare zum Vergleich zusammengestellt, um so das Kapitalmarktrisiko zu senken und ziehen unter anderem Allianz der Münchener Rück vor.

Bayer AG

Mainz - Die Übernahme des Pharmakonzerns Schering durch den Chemie- und Pharmakonzern Bayer ist nach Einschätzung der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) trotz der schleppenden Annahme der Offerte noch nicht gefährdet. Institutionelle Anleger dienten in der Regel ihre Aktien erst sehr spät an, schreibt LRP-Expertin Silke Stegemann in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie. Bayer biete mit 86 Euro je Aktie einen "attraktiven Preis". Bayer sind bis zum 7. Juni 39,77 Prozent oder rund 77,147 Mill. Schering-Aktien zum Kauf angeboten worden. Damit läuft die Schering-Übernahme auch nach der Verlängerung der Angebotsfrist um zwei Wochen auf den 14. Juni in der vergangenen Woche weiterhin schleppend.

Depfa Bank

MÜNchen - Die Analysten von Merck Finck haben die Depfa Bank als Dax-Kandidat ins Spiel gebracht. Die Öffnung des deutschen Leitindex unter bestimmten Voraussetzungen für ausländische Unternehmen sei eine Aufstiegschance für die Bank mit Firmensitz in Dublin, hieß es in einem Kommentar vom Donnerstag. Mit einem Freefloat von 100 Prozent habe Depfa eine Marktkapitalisierung von 4,5 Mrd. Euro. Damit übertreffe die Bank den Reiseveranstalter Tui (vier Mrd. Euro) und Altana (6,5 Mrd. Euro, aber nur 50 Prozent Freefloat). Die neue Regelung trete allerdings erst im Oktober in Kraft, bei der Indexneuordung im September dürfte somit noch alles beim Alten bleiben.

Equitystory AG

Mannheim - Analyst Karsten Siebert von Midas Research stuft Aktien des Börsenneuling Equitystory mit "Kaufen" und einem Kursziel von 25 Euro ein. Bereits vor dem Börsengang war der Experte dem Papier gegenüber positiv eingestellt, wie aus der Studie vom 31. Mai hervorgeht. Mit der Akquisition der Dgap sei dem Unternehmen ein "wahrer Coup" gelungen; erst durch diese Übernahme sei Equitiystory kapitalmarktfähig geworden.

Aareal Bank

Mainz - Die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) hat die Aktie der der Aareal Bank mit "Underperformer" bestätigt. "Wir halten die Kooperation mit Techem inklusive des Austauschs von Geschäftssparten für sinnvoll, sehen aber keine signifikanten Auswirkungen auf die Umsatz- und Gewinnentwicklung der Aareal Bank", hieß es in der Studie vom Freitag. Das Kursziel liege bei 33 Euro.

ABN Amro

London - Die Deutsche Bank hat die Aktie der ABN Amro Holding von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 25 Euro unverändert gelassen. Die Gewinnaussichten seien bei dem niederländischen Finanzdienstleister auf Grund seiner breiten Aufstellung und seiner Kostenersparnisse weniger gefährdet als in der Vergleichsgruppe, hieß es in der Studie am Freitag. Der Dividendenrendite von 5,2 Prozent stelle zudem eine Abfederung nach unten hin dar.

Bayer AG

Stuttgart - Das Schering-Aktienpaket des Pharma- und Spezialchemiekonzerns Merck Kgaa könnte sich nach Einschätzung der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) als Stolperstein für die Übernahme des Pharmakonzerns Schering durch den Chemie- und Pharmakonzern Bayer erweisen. Merck könne vorerst einen möglichen Zwangsausschluss (Squeeze-Out) verhindern, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Studie.

Bayer AG

MÜNchen - Die Übernahme des Pharmakonzerns Schering durch den Chemie- und Pharmakonzern Bayer könnte sich nach Einschätzung des Bankhauses Merck Finck & Co verzögern. Angesichts der Aufstockung der Schering-Beteiligung auf gut zehn Prozent durch den in erster Runde im Übernahmekampf unterlegenen Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck Kgaa bestehe das Risiko, dass die Mindestannahmequote von 75 Prozent von Bayer am 14. Juni nicht erreicht werde, hieß es am Freitag. Die Übernahme von Schering durch Bayer dürfte am Ende gleichwohl gelingen. Dabei sei keine Erhöhung des Gebotspreises zu erwarten.

Deutsche Lufthansa

Mainz - Die Verkehrszahlen der Lufthansa haben deutlich über den Erwartungen der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) gelegen. Grund sei das erfolgreiche Niedrigpreisangebot in Europa, sagte LRP-Analyst Per-Ola Hellgren am Freitag. Vor allem aus finanzwirtschaftlicher Sicht nicht zu unterschätzen sei aber die Wiederbelebung des Asien-Geschäfts, das das höchste Wachstum seit April 2005 zeigte. Das US-Geschäfts bleibe dagegen unter Druck. Das Frachtgeschäft habe sich ebenfalls "eindeutig positiv" entwickelt.

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