Analyse
dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 06.05.2009

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 06.05.2009

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 06.05.2009

Adidas

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für adidas nach Zahlen von 23,00 auf 20,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Der Sportartikel-Hersteller habe den Markt mit einem sehr schwachen Quartalsergebnis geschockt, schrieb Analyst Michael Kuhn in einer Studie am Mittwoch. Vor diesem Hintergrund rechne er mit einem deutlichen Rückgang der Konsens-Schätzungen für 2009. Er habe außerdem seine Gewinnvorhersage für 2010 um zehn Prozent gekürzt.

Adidas

London - Merrill Lynch hat das Kursziel für adidas von 32,00 auf 29,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Das Management habe für das erste Halbjahr nun nur noch ein ausgeglichenes Ergebnis prognostiziert, was zu einer Reduzierung seiner Gewinnschätzung von 2,92 auf 1,40 Euro für 2009 führe, schrieb Analyst Rodolphe Ozun in einer Studie vom Dienstag. Im zweiten Halbjahr dürfte es aber zu einer Erholung bei dem Sportartikelhersteller kommen.

Adidas

Frankfurt - Equinet hat das Kursziel für adidas nach Zahlen von 24,00 auf 22,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Reduce" belassen. Das Quartalsergebnis des Sportartikel-Herstellers sei deutlich schlechter als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie am Mittwoch. Vor diesem Hintergrund habe er seine Gewinnprognosen 2009 und die folgenden Jahre heruntergeschraubt. Derzeit seien keine Impulse für Kursgewinne in Sicht.

Aixtron

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat Aixtron vor Zahlen von "Buy" auf "Hold" heruntergestuft, aber das Kursziel von 4,50 auf 5,80 Euro angehoben. Grund sei die starke Kursentwicklung seit Anfang März, schrieb Analyst Uwe Schupp in einer Studie am Mittwoch. Er rechne mit einem soliden Quartalsergebnis des Spezialmaschinenbauers. Das Unternehmen habe seinen Marktanteil 2008 voraussichtlich ausgebaut und sogar die wichtige Marke von 70 Prozent übersprungen.

Bank OF America

NEW York - Die Citigroup hat das Kursziel für die Aktien der Bank of America von 10,00 auf 14,00 Dollar angehoben und die Einschätzung der Papiere auf "Buy S" belassen (aktueller Kurs: 3,50 Dollar). Es herrsche nun etwas mehr Klarheit bezüglich des zusätzlichen Kapitalbedarfs der Bank, schrieb Analyst Keith Horowitz in einer Analyse vom Mittwoch. Er gehe davon aus, dass die gemessen an der Bilanzsumme größte Bank der Vereinigten Staaten nach der Veröffentlichung der Ergebnisse des "Stress-Tests" der US-Zentralbank am Donnerstag weitere 33 Mrd. Dollar an frischem Kapital benötige. In Presseberichten sei hingegen von einem Bedarf von 34 Mrd. Dollar die Rede, ergänzte der Experte.

Bayer

London - Jpmorgan hat das Kursziel für Bayer nach Zahlen von 55,00 auf 54,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Overweight" belassen. Wegen der überraschend schwachen Entwicklung der Sparte Material Science habe er seine Jahresprognose 2009 um 6,3 Prozent heruntergeschraubt, schrieb Analyst Neil Tyler in einer Studie am Mittwoch. Allerdings sei die Talsohle in Sicht. In der Sparte Healthcare des Pharma- und Chemiekonzerns rechne er im Jahresverlauf mit einer Erholung der Margen.

BMW

London - Merrill Lynch hat die Aktie von BMW nach Zahlen für das erste Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 34 Euro belassen (aktueller Kurs: 28,860 Euro). Das Minus beim Vor- und Nachsteuerergebnis sei geringer als von ihm befürchtet ausgefallen, ebenso der Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Autogeschäft, schrieb Analyst Harald Hendrikse in einer Studie vom Mittwoch. Dagegen habe das Ebit in der Finanzdienstleistungssparte seine Schätzung verfehlt.

BMW

Frankfurt - Independent Research hat die Einstufung für BMW nach Erstquartalszahlen von "Akkumulieren" auf "Kaufen" und das Kursziel von 30,00 auf 35,00 Euro angehoben. Die Kennziffern hätten seine Erwartungen und die Marktprognosen übertroffen, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Mittwoch. Positiv werte er, dass sich der operative Cashflow im Segment Automobile um 5,6 Prozent auf 1,12 Mrd. Euro verbessert habe. Diermeier hob seine Gewinnschätzungen für 2009 und 2010 an.

Beiersdorf

London - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für die Aktien von Beiersdorf auf "Hold" und das Kursziel auf 45,00 Euro belassen. Der Konsumgüterkonzern versuche gerade in einem schrumpfenden Markt die Umsätze zu steigern, schrieb Analyst Harold Thompson in einer Studie am Mittwoch. Vor diesem Hintergrund sei die entscheidende Frage, ob der vom Unternehmen für das Kerngeschäft prognostizierte Margenrückgang von 200 Basispunkten konservativ oder realistisch sei.

Demag Cranes

Frankfurt - Cheuvreux hat die Einstufung für Demag Cranes nach Quartalszahlen von "Underperform" auf "Outperform" und das Kursziel von 17,00 auf 21,00 Euro angehoben. Die Zahlen seien zwar enttäuschend ausgefallen und der Ausblick wenig erfreulich, dennoch habe der Markt kaum darauf reagiert, schrieb Analyst Bernd Laux in einer Studie vom Mittwoch. Das lasse ihn vermuten, dass der Aktienkurs die wirtschaftlichen Umstände bereits vollständig wiedergebe. Von daher gebe es nun nur noch den Weg nach oben. Gleichzeitig senkte er seine Gewinnziele für 2009 um 33 Prozent, für 2010 um 23 Prozent und für 2011 um sieben Prozent.

Deutsche Bank

London - Merrill Lynch hat das Kursziel für Aktien der Deutschen Bank von 17,40 auf 34,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Underperform" belassen. Die Kreditmärkte begännen sich zu erholen, schrieb Analyst Derek de Vries in einer Studie vom Mittwoch. Hauptgrund für die anhaltend negative Einstufung der Deutschen Bank seien Sorgen um die Nachhaltigkeit der Eigenkapitalrendite. Zudem sei besonders die Investmentbank, die den Profit der Gruppe maßgeblich bestimmt habe, durch die Finanzkrise betroffen.

Deutsche Post

Frankfurt - Die Commerzbank hat Deutsche Post nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 11 Euro belassen. Die entgültigen Zahlen für das erste Quartal hätten den zuvor veröffentlichen Eckdaten weitgehend entsprochen, schrieb Analyst Frank Skodzik in einer Studie vom Mittwoch. Der Logistikkonzern mache weiterhin sehr guten Fortschritte bei Kosteneinsparungen und Restrukturierungsmaßnahmen. Auch der Ausblick für das Gesamtjahr stütze seine Einstufung.

Deutsche Post

Amsterdam - Kepler hat Deutsche Post nach Quartalszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 11,00 Euro belassen. Insgesamt hätten die Kennziffern seine Erwartungen erfüllt, schrieb Analyst Andre Mulder in einer Studie vom Mittwoch. Das gute Ergebnis habe sich aber kaum vom vorherigen Zwischenbericht unterschieden. Die Entwicklung der Nettoverschuldung dürfte aufgrund notwendiger Vorsorgeaufwendungen im verbleibenden Jahr nicht so positiv verlaufen wie in den ersten drei Monaten.

Deutsche Post

Frankfurt - Equinet hat die Einstufung für Deutsche Post nach endgültigen Zahlen auf "Hold" und das Kursziel auf 9,00 Euro belassen. Das Quartalsergebnis habe im Vergleich zu den vorläufigen Eckdaten keine Überraschungen gebracht, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Mittwoch. Der Verlust im Express-Geschäft sei dennoch enttäuschend. Vor diesem Hintergrund erschienen seine Gesamtjahresprognosen zu optimistisch.

Deutsche Postbank

MÜNchen - Die Unicredit hat die Einstufung für Postbank nach Erstquartalszahlen von "Hold" auf "Buy" und das Kursziel aus Bewertungsgründen von 13,00 auf 20,00 Euro angehoben. Die Zahlen hätten nach den Andeutungen auf der Hauptversammlung nicht überrascht, schrieb Analyst Andreas Weese in einer Studie vom Mittwoch. Die Hochstufung gründe sich unter anderem auf das gesunkene Risiko einer Kapitalerhöhung, ein solides Geschäftsmodell sowie auf die Erwartung positiver nachrichten zu "Bad Banks" in Deutschland. Zudem dürfte sich der Markt mittelfristig zunehmend auf eine mögliche Vollübernahme durch die Deutsche Bank konzentrieren.

Deutsche Postbank

Frankfurt - Equinet hat das Kursziel für Aktien der Postbank nach Zahlen von 14,00 auf 16,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Das Quartalsergebnis habe dank niedrigerer Kosten zwar über den Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie am Mittwoch. Insgesamt habe das Institut aber schwache Zahlen vorgelegt. Die Kursziel-Anhebung sei eine Reaktion auf die höheren Bewertungen der Konkurrenz. Die mögliche Einrichtung einer Bad Bank sei bereits angemessen eingepreist.

Draegerwerk

MÜNchen - Die Unicredit hat die Einstufung für Drägerwerk nach Erstquartalszahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 20,00 Euro belassen. Enttäuschend sei vor allem der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) und vor Einmaleffekten in der Medizin-Sparte ausgefallen, schrieb Analystin Silke Stegemann in einer Studie vom Mittwoch. Derzeit sehe sie für Drägerwerk insbesondere mit Blick auf die Medizin-Sparte kein Licht am Ende des Tunnels.

Draegerwerk

Frankfurt - Equinet hat die Einstufung für Drägerwerk nach Zahlen auf "Hold" und das Kursziel auf 15,00 Euro belassen. Das Quartalsergebnis sei schlechter als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Mittwoch. Die Entwicklung des Auftragseingangs deute auf einen anhaltenden Abschwung bei dem Medizin- und Sicherheitstechnik-Spezialisten hin.

Fiat

London - Die Citigroup hat das Kursziel für Fiat nach der Einigung über den Einstieg bei Chrysler von 8,00 auf 9,20 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Aus der Perspektive der Autoindustrie sei ein Zusammenschluss von Fiat, Chrysler und Opel logisch und wäre wahrscheinlich positiv für die Fiat-Aktionäre, schrieb Analyst John Lawson in einer Studie vom Mittwoch. Auch wenn noch Hindernisse bestünden, sei eine neue Holdingstruktur vorstellbar. Die Fiat-Gruppe könnte in dieser vom größten Teil der Schulden befreit werden und die Aktie auf mehr als zehn Euro steigen.

GEA Group

London - Jpmorgan hat das Kursziel für Aktien der GEA Group nach Zahlen von 10,00 auf 11,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die operative Marge und der Cashflow des Anlagenbauers seien im ersten Quartal enttäuschend ausgefallen, schrieb Analyst Andreas Willi in einer Studie am Mittwoch. Vor diesem Hintergrund habe er seine Gewinnprognose 2009 zwar um 16 Prozent gekürzt. Da er aber wie bei anderen Unternehmen der Branche das mittelfristige Erholungspotenzial berücksichtige, steige sein Kursziel.

GEA Group

London - Die Citigroup hat die Aktien der GEA Group nach Quartalszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 11,00 Euro belassen. Die Entwicklung in den ersten drei Monaten des Jahres habe die Stärke des Spezialmaschinenbauers in der Krise gezeigt, schrieb Analystin Natalia Mamaeva in einer Studie vom Mittwoch. Das Ergebnis sollte die Skeptiker im Markt zuversichtlich stimmen, nachdem die Kursentwicklung zuletzt unter Zweifeln an der Margenentwicklung gelitten habe.

Hannover Rueck

London - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für die Aktien der Hannover Rück nach Zahlen auf "Hold" und das Kursziel auf 28,50 Euro belassen. Die operative Entwicklung im ersten Quartal sei weitgehend im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, schrieb Analyst Spencer Horgan in einer Studie am Mittwoch. Die reduzierten Gewinnziele des Rückversicherers spiegelten eine realistischere Einschätzung der Investment-Gewinne wider und deckten sich mit seinen Vorhersagen.

Hannover Rueck

London - Merrill Lynch hat das Kursziel für Hannover Rück von 37,00 auf 38,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Ergebnisse im ersten Quartal seien sehr solide gewesen, schrieb Analyst Brian Shea in einer Studie vom Mittwoch. Möglicherweise werde die Aktie im gegenwärtigen Umfeld als langweilig und defensiv angesehen. Demgegenüber stünde aber die Fähigkeit des Rückversicherers, langfristig Wert für die Aktionäre zu schaffen.

Heidelberger Druck

Frankfurt - Equinet hat Heidelberger Druck nach Zahlen von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 5,00 auf 7,00 Euro angehoben. Die eingeleiteten Restrukturierungen wirkten sich langsam aus, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie am Mittwoch. Die jüngsten Ergebnisse des Druckmaschinenherstellers sollten die Hoffnung auf bessere Ergebnisse nähren. Er halte die aktuellen Konsens-Schätzungen für zu pessimistisch.

Henkel

Frankfurt - Sal. Oppenheim hat die Aktie von Henkel nach Zahlen auf "Reduce" mit einem fairen Wert von 20 Euro belassen (aktueller Kurs: 22,39 Euro). Nach Bekanntgabe vorläufiger Zahlen vor einigen Wochen habe der endgültige Quartalsbericht wenig Überraschendes enthalten, schrieb Analyst Jörg P. Frey in einer Studie vom Mittwoch. Er rechne mit keiner besonders schwachen Entwicklung bei dem Konsumgüterhersteller, bleibe angesichts der hohen Bewertung der Aktie gegenüber den Papieren von Wettbewerbern aber bei seiner Einschätzung.

Henkel

Hamburg - M.M. Warburg hat Henkel nach Quartalszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 27,80 Euro belassen. Die endgültigen Zahlen für das erste Viertel des Jahres hätten nicht überrascht, schrieb Analyst Sven Dopke in einer Studie vom Mittwoch. Wichtig für das Erreichen der Unternehmensziele für 2012 seien unter anderem eine starke Erholung im Klebstoff-Bereich, basierend auf der Integration von National Starch sowie Kostensenkungen.

Henkel

Frankfurt - Equinet hat Henkel nach detaillierten Zahlen von "Reduce" auf "Accumulate" hochgestuft und das Kursziel von 17,00 auf 24,00 Euro angehoben. Das Quartalsergebnis habe im Vergleich zu den vorläufigen Zahlen keine Überraschungen gebracht, schrieb Analystin Nadeshda Demidova in einer Studie vom Mittwoch. Allerdings habe das Klebstoff-Geschäft die Talsohle inzwischen erreicht. Gleichzeitig erweise sich die Konsumgüter-Sparte als konjunkturresistenter. Zudem werde das Unternehmen dank Einsparungen seine Margen in den kommenden Monaten voraussichtlich steigern.

Henkel

Amsterdam - Kepler hat Henkel nach Quartalszahlen auf "Reduce" mit einem Kursziel von 18,00 Euro belassen. Die Vorhersehbarkeit des Geschäfts bleibe gering, schrieb Analyst Lutz Grüten in einer Studie vom Mittwoch. Die vom Chemiekonzern für 2012 angestrebte Ebit-Marge von 14 Prozent dürfte kaum erreicht werden. Eine Abschreibung auf das vor kurzem erworbene Unternehmen National Starch käme nicht überraschend. Eine 25-prozentige Wertberichtung würde die Gewinn- und Verlustrechnung mit rund 750 Mill. Euro belasten und könnte die Dividende gefährden.

Henkel

MÜNchen - Die Unicredit hat die Einstufung für Henkel nach Erstquartalszahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 20,00 Euro belassen. Die Kennziffern hätten keine Überraschungen gebracht und ein Ausblick habe gefehlt, schrieb Analyst Christian Weiz in einer Studie vom Mittwoch. Schließlich seien die Eckdaten bereits bei der Gewinnwarnung am 9. April mitgeteilt worden.

Henkel

Frankfurt - Die Commerzbank hat Henkel nach Zahlen auf "Reduce" mit einem Kursziel von 16,00 Euro belassen. Die endgültigen Kennziffern zum ersten Quartal hätten den vorläufigen Eckdaten entsprochen, schrieb Analyst Andreas Riemann in einer Studie vom Mittwoch. Ferner habe der Konsumgüterhersteller einen undetaillierten Ausblick für das restliche Jahr gegeben. Die Entwicklung der Klebstoff-Sparte dürfte sich nach Aussagen von Henkel im nächsten Quartal leicht verbessern.

Hochtief

London - Goldman Sachs hat das Kursziel für Hochtief von 34,00 auf 41,20 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Nach den deutlichen Kursgewinnen von Bauwerten im vergangenen Monat und Anzeichen einer Stabilisierung der Wirtschaftslage könne nun von einer Erholung der Gewinne ausgegangen werden, schrieb Analyst Eshan Toorabally in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Im Durchschnitt schienen die meisten Aktienkurse von Unternehmen im Bausektor eine Rückkehr zu durchschnittlichen Margen bereits einzupreisen. Die ersten drei Monate des Jahres dürften allgemein noch schwach verlaufen sein, so Toorabally mit Blick auf die anstehenden Quartalsberichte.

Infineon

London - Merrill Lynch hat Infineon von "Underperform" auf "Buy" heraufgestuft und das Kursziel von 0,45 auf 3,20 Euro angehoben. Gutes Cash-Management, Kostensenkungen und erste Finanzierungen hätten den Refinanzierungsbedarf auf etwa 400 Mill. Euro gedrückt, schrieb Analyst Jonathan Crossfield in einer Studie vom Dienstag. Zudem sorgten neue Entwicklungsaufträge, so etwa für Nokia, für Umsatzfantasie.

Linde

London - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Linde nach Zahlen auf "Buy" und das Kursziel auf 80,00 Euro belassen. Der Industriegase-Hersteller habe ein starkes Quartalsergebnis vorgelegt, schrieb Analyst Tim Jones in einer Studie am Mittwoch. Angesichts der im Branchenvergleich führenden Geschäftsentwicklung und der Einsparungen sei die Bewertung der Aktie zu niedrig.

Linde

London - Merrill Lynch hat die Einstufung für Linde auf "Underperform" mit einem Kursziel von 51,00 Euro belassen. Trotz der schwierigen Geschäftsbedingungen sei es dem Industriegasehersteller gelungen ein ordentliches erstes Quartal abzuliefern, schrieb Analyst Andrew Stott in einer Studie vom Mittwoch. Allerdings müsse der schwache Free Cashflow bemängelt werden. Für das Gesamtjahr sei mit einem Minus von 19 Prozent beim Gewinn je Aktie zu rechnen.

Linde

London - Jpmorgan hat das Kursziel für Linde nach Zahlen von 85,00 auf 64,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Das operative Ergebnis des ersten Quartals sei hinter seinen Erwartungen zurückgeblieben, schrieb Analyst Neil Tyler in einer Studie vom Mittwoch. Dies stütze seine Einschätzung, dass Teile des Linde-Geschäfts anfällig für den aktuellen Konjunkturabschwung seien. Vor diesem Hintergrund habe er seine Gewinnprognose 2009 für den Industriegase-Hersteller um 17 Prozent gekürzt.

Linde

London - Die Citigroup hat Linde nach Quartalszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 100,00 Euro belassen. Nach einem schwierigen Start in das Geschäftsjahr gebe es Anzeichen für verringerte Lagerbestände bei den Kunden, schrieb Analyst Andrew Benson in einer Studie vom Mittwoch. Diese Entwicklung dürfte sich in der zweiten Jahreshälfte bemerkbar machen, ebenso wie neue Aufträge. Angesichts der generierten liquiden Mittel und der langfristigen Wachstumsperspektiven sei die Bewertung des Titels zu niedrig.

Metro

London - Jpmorgan hat Metro nach Zahlen von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 27,00 auf 38,50 Euro angehoben. Das Quartalsergebnis sei im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, schrieb Analyst Jaime Vazquez in einer Studie am Mittwoch. Er beurteilt das aufgelegte Restrukturierungs- und Sparprogramm "Shape 2012" positiv. Mittelfristig bestehe bei dem Handelskonzern weiterhin die Aussicht auf eine Zerschlagung.

Metro

London - Die Citigroup hat Metro nach Quartalszahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 25,00 Euro belassen. Der Umsatz habe seine Erwartungen getroffen, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei knapp darunter geblieben, schrieb Analyst Ben Spruntulis in einer Studie vom Mittwoch. Das erste Jahresviertel sei aufgrund von Kalendereffekten traditionell das am wenigsten profitable bei Metro.

Muenchener Rueck

London - Merrill Lynch hat die Einstufung für Münchener Rück nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 125,00 (aktueller Kurs: 105,23) Euro belassen. Die Ergebnisse im ersten Quartal hätten im Rahmen der Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Brian Shea in einer Studie vom Mittwoch. Der Rückversicherer biete eine solide Bilanz in einem sich verbessernden operativen Umfeld. Nach der jüngst eher unterdurchschnittlichen Entwicklung könnte die Aktie nun wieder etwas aufholen.

Muenchener Rueck

Frankfurt - Equinet hat die Einstufung für Münchener Rück nach Zahlen auf "Buy" und das Kursziel auf 110,00 Euro belassen. Das Quartalsergebnis sei schlechter als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Mittwoch. Allerdings habe der Rückversicherer seine Umsatzziele für 2009 angehoben. Der größte Unsicherheitsfaktor für das Unternehmen bleibe die Entwicklung an den Kapitalmärkten. Das Risiko von Abschreibungen auf das Anleihe-Portfolio bleibe bestehen.

Muenchener Rueck

ZÜRich - Kepler hat Münchener Rück nach Quartalszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 133,00 Euro belassen. Die negative Entwicklung der kombinierten Schaden/Kosten-Quote im Primärversicherungsgeschäft komme unerwartet, vor allem da dies nur auf einen längeren Winter zurückgeführt werde, schrieb Analyst Fabrizio Croce in einer Studie vom Mittwoch. Positiv sei die Verkleinerung des Portfolios strukturierter Kredite. Insgesamt habe der Rückversicherer ein zufriedenstellendes Ergebnis vorgelegt.

Muenchener Rueck

MÜNchen - Die Unicredit hat die Einstufung für Münchener Rück nach Erstquartalszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 125,00 Euro belassen. Die Zahlen hätten zwar seinen Erwartungen entsprochen, der Gewinn sei aber unter den Marktprognosen geblieben, schrieb Analyst Bernd Müller-Gerberding in einer Studie vom Mittwoch. Der Konzern halte sich mit einer konkreten Einschätzung für den Gewinn pro Aktie weiterhin zurück. Das Management habe aber das langfristige Ziel einer Risikokapital-Rendite von 15 Prozent bestätigt.

Pfeiffer Vacuum

Frankfurt - Equinet hat das Kursziel für Pfeiffer Vacuum nach Zahlen von 42,00 auf 53,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Vakuumpumpen-Hersteller habe ein solides Quartalsergebnis vorgelegt, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Mittwoch. Vor diesem Hintergrund habe er seine Prognosen leicht angehoben. Die positiven Nachrichten seien inzwischen aber eingepreist.

Qiagen

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Papiere von Qiagen nach einer Analystenkonferenz auf "Buy" mit einem Kursziel von 19,50 Dollar belassen. Analyst Daniel Wendorff ging in einer Studie vom Mittwoch weiterhin davon aus, dass sich das Biotechnologie-Unternehmen erfolgreich durch die Konjunkturschwäche manövrieren und die Zielvorgabe für das Jahr 2009 erreichen werde. Zudem dürfte die Konkurrenz für die HPV-DNA-Tests begrenzt bleiben und mögliches Aufwärtspotenzial gehe unter anderem von einer Schweinegrippe-Pandemie aus.

Wacker Neuson

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat Wacker Neuson vor Zahlen von "Neutral" auf "Sell" heruntergestuft, aber das Kursziel auf 4,50 Euro belassen. Angesichts des pessimistischen Ausblicks des Tiefbau-Spezialisten habe sie ihre Umsatzprognose für das Geschäftjahr 2009/10 um 14 Prozent gekürzt, schrieb Analystin Katja Filzek in einer Studie vom Mittwoch. Für die anstehenden Quartalsergebnisse rechne sie mit einem 70-prozentigen Einbruch beim Auftragseingang. Der Umsatz sei voraussichtlich um 40 Prozent zurückgegangen.

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