Analyse
dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 07.12.2009

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 07.12.2009

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 07.12.2009

Bayer AG

Frankfurt - Sal. Oppenheim hat Bayer nach weiteren Daten der verlängerten Einstein-Studie zum Gerinnungshemmer Xarelto auf "Buy" mit einem fairen Wert von 56,00 Euro belassen. Die jüngten Daten sorgten für Zuversicht, dass das Mittel zur Behandlung weiterer Krankheiten zugelassen werden könne, zum Beispiel bei Vorhofflimmern, schrieb Analyst Christian Faitz in einer Studie vom Montag. Unsicherheit bestehe noch immer über die Verwendung zur Thrombose-Prävention bei Hüft- und Knieoperationen in den USA. Langfristige Sicherheitsdaten dürften aber helfen, potenziellen Bedenken der amerikanischen Arzneimittelbehörde entgegenzutreten.

Bayerische Motoren Werke

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für BMW auf "Hold" und das Kursziel auf 25,00 Euro belassen. Dank der Kaufanreiz-Programme und einer niedrigen Vorjahresbasis seien die November-Autozulassungszahlen für Westeuropa stark ausgefallen, schrieb Analyst Jochen Gehrke in einer Branchenstudie vom Montag. Dabei hätten die Hersteller von Fahrzeugen für den Massenmarkt erneut besser abgeschnitten als die Produzenten von Luxusautos.

Biotest AG

DÜSseldorf - Die HSBC hat die Vorzüge von Biotest nach der EU-Marktzulassung des Hepatitis-B-Immunglobulins Zutectra von "Underweight" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel von 34,00 auf 35,00 (Kurs: 35,35) Euro angehoben. Die Zulassung sei ein gutes Zeichen mit Blick auf den Produktmix und die Margen des Biotechnologieunternehmens, schrieb Analyst Christian Packebusch in einer am Montag vorgelegten Studie. Packebusch hob seine Gewinnprognosen je Aktie für 2010 und die folgenden Jahre um jeweils ein Prozent an. Die Hochstufung resultiere aus der jüngsten Kursschwäche.

Elmos Semiconductor

DÜSseldorf - Die HSBC hat das Kursziel für Elmos Semiconductor nach einem 240-prozentigen Kursantieg seit Jahresbeginn von 3,60 auf 6,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Der Meinung optimistischer Marktteilnehmer, die bereits Potenzial für einen Kurs von acht Euro sähen, schließe er sich aber nicht an, schrieb Analyst Niels Fehre in einer am Montag vorgelegten Studie. Es gebe noch immer eine Reihe von Risiken für den Halbleiterhersteller, vor allem für das Umsatzwachstum im Jahr 2010. Zudem bezweifle er, dass alle Kostensenkungen nachhaltig seien oder sogar noch gesteigert werden könnten.

Merck

London - Jpmorgan hat die Einstufung für Merck nach einer für das Krebsmittel Erbitux ungünstigen US-Studie zur Behandlung von Darmkrebs auf "Neutral" belassen. Der Misserfolg von Erbitux beschränkte zwar das Umsatzpotenzial des Medikaments, wirke sich aber kaum auf die Unternehmensbewertung aus, schrieb Analystin Alexandra Hauber in einer am Montag veröffentlichten Studie.

Nokia OYJ

London - Jpmorgan hat das Kursziel für Nokia nach einer Investorenveranstaltung von 10,30 auf 8,70 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der Handykonzern müsse buchstäblich zaubern, um die Konkurrenz zu schlagen, schrieb Analyst Rod Hall in einer am Montag veröffentlichten Studie. Insofern erfordere ein Investment in Nokia zu diesem Zeitpunkt eine hohe Dosis an Zuversicht.

Rheinmetall AG

Frankfurt - Credit Suisse hat Rheinmetall nach einer Investorenveranstaltung auf "Outperform" mit einem Kursziel von 50,00 Euro belassen. Insgesamt stimmten die Unternehmensäußerungen zur Gewinnentwicklung und der Strategie zuversichtlich, schrieb Analyst Pascal Spano in einer Studie vom Montag. Mit Blick auf 2010 sei die Aktie des Stahl- und Rüstungskonzerns ein attraktives Investment. Herauszuheben seien das profitable organische Wachstum und wertsteigernde Übernahmen in der Rüstungssparte.

Siemens AG

London - Morgan Stanley hat Siemens von "Overweight" auf "Equal-weight" abgestuft und das Kursziel von 80,00 auf 70,00 (Kurs: 62,17) Euro gesenkt. Während die Märkte für industrielle Automation und Medizintechnik sich 2010 erholen sollten, dürften die Randbereiche des Konzerns die Gewinnentwicklung weiterhin belasten, schrieb Analyst Scott Babka in einer Studie vom Montag. Wertsteigerungen im Kerngeschäft würden dadurch zunichte gemacht. Zudem erschienen die Restrukturierungsbemühungen nicht mehr so deutlich wie bei den Wettbewerbern. Das Margenpotenzial im Verlauf einer gesamtwirtschaftlichen Erholung könnte dadurch begrenzt werden.

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