Analyse
dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 08.12.2008

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 08.12.2008

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 08.12.2008

Aegon NV

Amsterdam - ING hat Aegon in einer Ersteinschätzung auf "Buy" und einem Kursziel von 6 Euro bewertet. Die Geschäfte des Versicherungskonzerns seien durch diversifizierte Gewinnbeiträge weniger zyklisch als bei der Konkurrenz, schrieb Analyst Albert Plough in einer Studie vom Freitag. Bei der Erholung am Anleihemarkt sei Aegon ein interessantes Unternehmen.

BMW

MÜNchen - Die Unicredit hat die Titel von BMW trotz sinkender Absatzzahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 27 Euro belassen. Der Autobauer habe für November wie auch Konkurrent Mercedes deutlich gesunkene Umsatzzahlen präsentiert, schrieb Analyst Georg Stürzer in einer Studie vom Montag. Der Druck im gehobenen Mittelklasse-Bereich sei enorm und die Nachfrageschwäche habe nun auch die kleineren Segmente wie die 1er-Serie und den Smart erreicht.

Celesio AG

Frankfurt - Equinet hat Celesio von "Accumulate" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel auf 26 Euro belassen. Auch wenn bei dem Pharmahändler gewisse Risiken und Unsicherheiten zu verzeichnen seien - etwa im Hinblick auf die Verschuldung, den Goodwill und die Gesundheitsreform -, biete das Kursniveau doch Sicherheit, schrieb Analyst Martin Possienke in einer Studie vom Freitag. Langfristig geht er davon aus, dass die Mehrzahl der europäischen Apothekenmärkte liberalisiert wird. Celesio werde davon profitieren.

Deutsche Bank AG

Paris - ING hat Deutsche Bank von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 53,60 auf 20,00 Euro gesenkt. Notwendige Abschreibungen und die Beschleunigung der Übernahme der Postbank dürften im ersten Quartal 2009 zu einem weiteren finanziellen Bedarf führen, schrieb Analyst Alain Tchibozo in einer Studie vom Freitag. Das passiere zu einem Zeitpunkt, an dem die Kapitalmärkte rückläufige Erträge verzeichneten. Dort generiere das Finanzinstitut üblicherweise den höchsten Gewinnbeitrag.

Deutsche BÖRSE AG

Frankfurt - Cheuvreux hat die Einstufung für die Aktie der Deutschen Börse nach Pressemeldungen über Fusionsgespräche mit der New York Stock Exchange (Nyse) auf "Selected List" mit einem Kursziel von 83 Euro belassen (aktueller Kurs: 54,80 Euro). Dass die Gespräche ergebnislos beendet worden seien, sei letztlich positiv, schrieb Analyst Felix Braune in einer Studie vom Montag. Der Börsenbetreiber sei in seiner jetzigen Form sehr gut aufgestellt. Ein Zusammenschluss wäre negativ für die Anteilseigner gewesen.

Gildemeister AG

Frankfurt - Equinet hat das Kursziel für die Titel von Gildemester von 6,00 auf 4,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Die jüngsten stark rückläufigen Auftragseingangs-Zahlen für die Werkzeugmaschinenindustrie in Deutschland und Japan sowie erste Gewinnwarnungen von Wettbewerbern unterstützten seine negative Einschätzung für die Nachfrageentwicklung, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Montag.

Infineon Technologies

London - Goldman Sachs hat die Aktie von Infineon Technologies von der "Buy List" entfernt und auf "Neutral" abgestuft. Das Kursziel wurde von 3,50 auf 1,20 Euro gesenkt (aktueller Kurs: 0,875 Euro). Zudem wurde der Bewertungshorizont für das Ziel von bislang neun auf nun 24 Monate erhöht. Produktionskürzungen in der Automobilbranche lösten eine deutlich höhere Verschuldung als zuvor angenommen aus, schrieb Analyst Simon Schäfer in einer am Montag vorgelegten Studie. Schäfer korrigierte seine Gewinnschätzungen je Aktie für die Geschäftsjahre 2009 und 2010 nach unten.

Microsoft Corp

Frankfurt - Independent Research hat die Aktien von Microsoft von "Kaufen" auf "Akkumulieren" abgestuft und das Kursziel von 25 auf 22 Dollar reduziert. Angesichts des Scheiterns der letzten Übernahmeofferte sei er vorsichtig, was den Erfolg der erneuten Verhandlungen mit Yahoo angehe, schrieb Analyst Jens Hasselmeier in einer Studie vom Montag. Unter strategischen Gesichtspunkten würde er den Kauf des Suchmaschinengeschäfts jedoch weiterhin begrüßen. Aufgrund des nicht nur im Online-Geschäft zunehmenden Wettbewerbsdrucks und der aktuellen sowie künftigen Konjunkturlage habe er seine Prognose für 2008/09 nach unten angepasst.

Philips

London - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Philips nach einem Analystentag von 22 auf 14 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Die Analysten senkten in einer Studie vom Montag ihre Prognosen für den niederländischen Elektronikkonzern und begründeten dies mit dem wirtschaftlichen Abschwung. Die "Vision 2010"-Ziele würden zurückgenommen werden, hieß es mit Verweis auf Konzernaussagen. Die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer werde sich nun auf die Frage richten, ob die Kosteneinsparungen die negativen Umsätze 2009 ausgleichen können. Die Aktie sei fair bewertet.

Rheinmetall AG

MÜNchen - Die Unicredit hat das Kursziel für Titel von Rheinmetall von 40 auf 25 Euro reduziert, die Einstufung jedoch auf "Buy" belassen. Das neue Kursziel resultiere aus deutlich verminderten Schätzungen für den Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) der Automobilzuliefer-Sparte, schrieb Analyst Christian Obst in einer Studie vom Montag. Die Prognose für die Rüstungs-Sparte bleibe unterdessen unverändert.

United States Steel

NEW York - Goldman Sachs hat die Aktien von United States Steel von der "Conviction Sell List" gestrichen und sie stattdessen auf die "Conviction Buy List" gesetzt. Die Analysten sehen den Stahlpreis in einer Bodenbildung. Das geringere Angebot durch weltweite Produktionskürzungen überwiege die schwache Nachfrage.

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