Analyse
dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 09.01.2009

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 09.01.2009

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 09.01.2009

Alcatel-Lucent

London - Morgan Stanley hat Alcatel-Lucent von "Overweight" auf "Equal-weight" abgestuft und das Kursziel von 4,00 auf 2,00 Euro halbiert. Seine Sektorfavoriten seien die Titel der Konkurrenten Nokia und Capgemini, schrieb Analyst Patrick Standaert in einer Studie vom Freitag. Seine Gewinnprognosen für den Telekom-Festnetzausrüster hat der Analyst deutlich gesenkt, da die Markteintrübung schneller als vorhergesagt eintreten dürfte. Dennoch rechnet er weiterhin mit einer möglichen langfristigen Erholung des Marktes.

Allianz

London - Die Deutsche Bank hat ihre Empfehlung für die Allianz auf "Buy" und das Kursziel auf 110,00 Euro belassen. Die Veräußerung der Dresdner Bank gestalte sich alles andere als einfach und es wäre besser gewesen, wenn die Verkaufsbedingungen nicht mehr geändert worden wären, schrieb Analyst Spencer Horgan in einer am Freitag vorgelegten Studie. Horgan betrachtet aber die erneute Überarbeitung der ursprünglichen Veräußerungskonditionen als unerheblich für die Allianz-Aktie. Nach der jüngsten Kursschwäche infolge der bestehenden Unsicherheiten sei der Einstiegszeitpunkt für Investoren nun sehr günstig.

Bayer

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Beobachtung für die Aktie von Bayer mit "Add" und einem Kursziel von 47,30 Euro neu aufgenommen. Der Pharmakonzern dürfte von seiner breit gefächerten Geschäftsstruktur und insbesondere von der stark dynamischen Entwicklung bei Bayer Schering Pharma profitieren, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer am Freitag vorgelegten Studie. Unter den Aktien im Dax sei Bayer im Jahr 2009 ein sicherer Hafen.

Commerzbank

London - Jpmorgan hat das Kursziel für die Aktien der Commerzbank nach weiteren staatlichen Hilfsmaßnahmen von 5,60 auf 4,70 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underweight" belassen. Die staatliche Beteiligung dürfte in jedem Fall zu einer Verwässerung führen, schrieb Analystin Francesco Tondi in einer Studie vom Freitag. Es dürfte entweder eine Kompensation durch oder eine Umwandlung in Eigenkapital erfolgen. Die beste Möglichkeit, das Vertrauen in den Titel wieder herzustellen, sei die Beseitigung kritischer Vermögenswerte und eine drastische Restrukturierung.

Deutsche Boerse

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Aktie der Deutschen Börse von "Add" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber von 71,00 auf 66,00 Euro gesenkt. Analyst Roland Pfänder reduzierte in einer Studie vom Freitag seine Gewinnschätzungen je Aktie und begründete den Schritt mit den erheblich schlechteren Aussichten für das Kapitalmarktumfeld. Die Hochstufung erklärte Pfänder mit dem höheren Aufwärtspotenzial für die Aktie gemessen am Kursziel.

Infineon

London - Merrill Lynch hat die Aktien von Infineon Technologie nach der jüngsten Kursentwicklung von "Neutral" auf "Underperform" abgestuft und das Kursziel auf 1,00 Euro belassen (aktueller Kurs: 0,955 Euro). Die vorsichtige Bewertung der Aktie bleibe mit Blick auf eine mögliche Refinanzierung bestehen, schrieb Analyst Jonathan Crossfield in einer Studie vom Freitag. Infineon brauche bis Mitte 2010 mindestens 500 Mill. Euro, um die ausstehenden Anleihen bedienen zu können.

Palm

NEW York - Needham hat die Bewertung der Aktien von Palm nach der Ankündigung eines neuartigen Mobiltelefons auf "Hold" belassen. Seine Einschätzung behalte er nur wegen der hohen Innovationsgeschwindigkeit im Smartphone-Markt bei, schrieb Analyst Charlie Wolf in einer Studie von Freitag. Negativ sei vor allem, dass das neue Telefon zunächst exklusiv vom Mobilfunkprovider Sprint vertrieben werde. Dessen Netz verliere aber schnell an Bedeutung.

Siemens

DÜSseldorf - Die WestLB hat das Kursziel für Siemens von 51,00 auf 46,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die schwachen Auftragseingangszahlen der deutschen Industrie im November zeigten die Richtung auch für Siemens an, schrieb Analyst Adrian Hopkinson in einer Studie vom Freitag. Es sei wahrscheinlich, dass der Industriekonzern seine Prognosen auf der Hauptversammlung am 27. Januar revidieren muss.

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