Analyse
dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 09.12.2009

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 09.12.2009

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 09.12.2009

3M

NEW York - Die Citigroup hat die Aktie von 3M nach der Konkretisierung der Prognosen für dieses und das kommende Jahr von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 84 auf 92 Dollar angehoben. Das internationale Geschäft habe sich verbessert und der Mischkonzern sollte in den kommenden neun bis zwölf Monate organisch im Einklang mit der Branchenentwicklung oder sogar schneller wachsen, schrieb Analyst Jeffrey T. Sprague in einer Studie vom Mittwoch. Da der Ausblick des Unternehmens konservativ aussehe, hebe er zudem seine Schätzungen an.

Aixtron

London - Jpmorgan hat die Einstufung für die Aktien von Aixtron auf "Overweight" und das Kursziel auf 25,00 Euro belassen. Er habe seine Prognosen für die Nachfrage von Leds für die Hintergrundbeleuchtung von Flachbild-Fernsehern und PC-Monitoren angehoben, schrieb Analyst Sandeep Deshpande in einer Studie am Mittwoch. Er gehe aber weiterhin davon aus, dass Aixtron im Jahr 2 011 400 Anlagen zur LED-Produktion verkaufen werde. Ein Absatz von bis zu 540 Maschinen sei aber nicht ausgeschlossen. In diesem Fall könnte der Aktienkurs auf 35 Euro steigen.

Bayer

London - Die Societe Generale (Socgen) hat das Kursziel für Bayer von 38,00 auf 52,00 Euro angehoben, die "Hold"-Einstufung aber beibehalten. Die Zielerhöhung spiegele die allgemeine Markterholung wider, schrieb Analystin Marietta Miemietz in einer Studie vom Mittwoch. Das Papier sei fair bewertet. Positive Kurskatalysatoren seien in naher Zukunft nur begrenzt vorhanden. Die sich verzögernde Zulassung für das Thrombose-Mittel Xarelto durch die US-Gesundheitsbehörde FDA habe sie erwartet.

BMW

MÜNchen - Die Unicredit hat die Einstufung für BMW nach den jüngsten November-Absatzzahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 35,00 Euro belassen. Die Verbesserung bei der Absatz-Dynamik habe sich auch im November fortgesetzt, schrieb Analyst Georg Stürzer in einer Studie vom Mittwoch. Er wies dabei besonders auf die verbesserte Nachfrage nach den größeren Auto-Modellen hin. So habe der Premium-Markt, welcher nicht durch die Anreize der verschiedenen Regierungen verzerrt worden sei, die Kehrtwende erreicht.

Demag Cranes

Frankfurt - Sal. Oppenheim hat die Einstufung für Demag Cranes nach einem Analystentreffen auf "Buy" mit einem fairen Wert von 26,50 Euro belassen. Die Nachfrage nach den Produkten des Industrieunternehmens kehre offenbar zurück, schrieb Analyst Peter Metzger in einer Studie vom Mittwoch. Zudem dürften sich Kosteneinsparungen als erheblicher Treiber des Unternehmensgewinns erweisen.

Deutsche Telekom

London - Cheuvreux hat die Einstufung für Deutsche Telekom auf "Outperform" mit einem Kursziel von 12,00 Euro belassen. Der Abgang des Chief Operating Officer (COO) Hamid Akhavan sei ein Verlust für den Konzern, schrieb Analyst Peter Nielsen in einer Studie vom Mittwoch. Es sei spannend ob der Konzern Zugang zum iphone-Vertrieb in den USA erhalte.

Eon

London - Credit Suisse hat die Einstufung für Eon auf "Neutral" und das Kursziel auf 27,00 Euro belassen. Mit anziehenden Wachstumsraten sei bei dem Versorger erst wieder im Jahr 2014/15 zu rechnen, schrieb Analyst Christopher Kuplent in einer Studie vom Mittwoch. Investoren, die kurzfristig höhere Gewinnbeiträge aus den Investitionsprogrammen von Eon erwarteten, könnte dies enttäuschen.

Fresenius Medical

DÜSseldorf - Sal. Oppenheim hat die Einstufung für Fresenius Medical Care (FMC) auf "Buy" mit einem fairen Wert von 38,68 Euro belassen. Die angekündigten Wechsel im Management des Medizintechnikherstellers seien insgesamt positiv zu werten, schrieb Analyst Ludger Mues in einer Studie vom Mittwoch. Zudem liege die Bewertung leicht unter dem europäischen Branchendurchschnitt.

IVG Immobilien

London - Jpmorgan hat das Kursziel für die Aktien von IVG Immobilien von 3,00 auf 5,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Underweight" belassen. Die Rally der Immobilienwerte sei zwar vorbei, schrieb Analyst Harm Meijer in einer Branchenstudie am Mittwoch. Dennoch böten Schwächephasen Einstiegschancen. Für 2010 rechne er mit Gesamtrenditen von zwölf Prozent. IVG habe in den vergangenen Monaten erfolgreich 1,3 Mrd. Euro an Verbindlichkeiten refinanziert. Das Unternehmen sitze aber immer noch auf einem hohen Schuldenberg und der wiederkehrende Cash Flow sei gering.

K & S

London - Die UBS hat die Einstufung für K+S auf "Sell" und das Kursziel auf 26,00 Euro belassen. Seine reduzierten Gewinnschätzungen je Aktie für 2009 reflektierten die schwächeren Drittquartalszahlen sowie die gesunkenen Erwartungen für die Kalisalz-Preise im vierten Quartal, schrieb Analyst Joe Dewhurst in einer Studie vom Mittwoch.

MAN

MÜNchen - Unicredit hat das Papier von MAN von "Hold" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber bei 62,00 Euro belassen. Der Aktienkurs trage nun in angemessener Weise den Unsicherheiten hinsichtlich des europäischen Lastwagenmarktes im kommenden Jahr Rechnung, schrieb Analyst Christian Aust in einer Studie vom Dienstag. Auch der überraschende Abgang der Management-Riege werde im Kurs bereits abgebildet. Den Abschlag auf die Aktie von Konkurrent Volvo hält der Experte für ungerechtfertigt, da MAN insgesamt eine bessere Gewinnentwicklung aufweise.

Munich RE

London - Jpmorgan hat die Einstufung für die Aktien der Munich Re angesichts der neuen Markenstrategie der Direktversicherungstochter Ergo auf "Neutral" und das Kursziel auf 115,00 Euro belassen. Der unmittelbare Vorteil des Verschwindens von Victoria Leben sei, dass deren Versicherungsvertreter nun die Produkte von Ergo Leben vertreiben könnten, schrieb Analyst Michael Huttner in einer Studie am Mittwoch. Ergo müsse allerdings weiter investieren, um das Wachstum des Lebensversicherungsgeschäfts anzukurbeln.

Nestle

London - Die UBS hat das Kursziel für Nestle von 50,00 auf 55,00 Franken angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Ungeachtet der zuletzt überdurchschnittlichen Kursentwicklung im Vergleich zu anderen Aktien im Sektor bleibe die Nestle-Aktie noch immer eine der günstigsten unter den großen Konsumgüter- und Lebensmittelherstellern, schrieb Analyst Alan Erskine in einer Studie vom Mittwoch.

Porsche

Frankfurt - Kepler hat Porsche von "Buy" auf "Reduce" abgestuft und das Kursziel von 54,00 auf 43,00 Euro gesenkt. Analyst Michael Raab hielt die Aktie des Sportwagenherstellers in einer Studie vom Mittwoch für überbewertet. Er kritisierte, dass die weiter veränderte Unternehmensstruktur nicht nur den Gewinn vor Steuern (EBT), sondern auch die Transparenz mindere. Zudem dürften die Entschuldung für die Aktionäre der Porsche Holding teurer als bisher angenommen werden.

Prosiebensat1

London - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für die Aktien von Pro Sieben Sat Eins von 9,50 auf 10,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. In Konjunkturphasen wie der gegenwärtigen entwickelten sich Medienwerte üblicherweise gut, schrieb Analyst Mark Braley in einer Branchenstudie am Mittwoch. Bislang seien die Bewertungen noch vernünftig. Bei den TV-Sendern gehöre Prosieben zu seinen Favoriten. Umsatz-Zuwächse könnten sich im ersten Halbjahr 2010 eins zu eins in den Gewinnen niederschlagen. Außerdem schüre die Übernahme von NBC durch Comcast Übernahmefantasien in diesem Sektor.

Roth & RAU

Frankfurt - Credit Suisse hat das Kursziel für Roth & Rau von 28,00 auf 30,00 Euro angehoben und die Empfehlung auf "Outperform" belassen. Die Solaranlagenbauer Roth & Rau und Centrotherm profitierten von einer sehr starken Nachfrage in Deutschland sowie von Marktanteilsgewinnen chinesischer Fertiger, schrieb Analyst Karsten Iltgen in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Sie blieben daher seine bevorzugten Aktien in dem Sektor.

RWE AG

Frankfurt - Cheuvreux hat die Einstufung für RWE auf "Selected List" mit einem Kursziel von 74,00 Euro belassen. Die Angebotsknappheit auf dem Strommarkt bleibe aufgrund von fehlenden Neubauten und reperaturbedingten Schließungen von Kraftwerken bestehen, schrieb Analyst Sebastian Kauffmann in einer Studie vom Mittwoch. Daher dürfte auch der Strompreis nach oben gehen, da weniger effiziente Kraftwerke den Marktpreis bestimmen würden.

Solar Millennium

DÜSseldorf - Die WestLB hat die Einstufung für Solar Millennium nach vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2008/09 auf "Add" und das Kursziel auf 33,00 Euro belassen. Die Zahlen seien besser ausgefallen als vom Unternehmen prognostiziert, was allerdings nach dem Teilverkauf des Ibersol-Kraftwerks auch nicht weiter überrasche, schrieb Analyst Sebastian Zank in einer Studie vom Mittwoch. Positiv überraschen dürften den Markt dagegen die neuen Ziele für das Jahr 2009/10. So peile das Unternehmen eine Umsatz- und Gewinnsteigerung von mehr als 50 Prozent an.

Sunways

London - Goldman Sachs hat das Kursziel für die Aktie von Sunways von 2,10 auf 4,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Sell" belassen. Nach dem jüngsten Unternehmensausblick habe sich eine neue Prognose für den Umsatz und den Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) ergeben, schrieb Analyst Stephen Benson in einer Studie vom Mittwoch. Nach einem starken dritten Quartal rechnet er nun für 2009 mit Gesamtjahres-Ebit in Höhe von 1,6 Mill. Euro. Angesichts von Überangeboten, hohem Preisdruck und Wettbewerb aus Niedrig-Kosten-Regionen, bleibt er bei der Bewertung der europäischen Solar-Industrie jedoch zurückhaltend.

Volkswagen

Frankfurt - Cheuvreux hat die Einstufung für VW Stämme auf "Underperform" mit einem Kursziel von 80,00 Euro belassen. Der Anteilskauf von 20 Prozent an Suzuki passe perfekt in das Portfolio von Volkswagen, schrieb Analyst Alexander Neuberger in einer Studie vom Mittwoch. Der Anteilskauf könnte auch den Weg zu einer vollen Übernahme in einigen Jahren ebnen. Ein sofortiger Kauf würde zwei zu unterschiedliche Kulturen aufeinanderprallen lassen.

Volkswagen

Frankfurt - Nach der angekündigten Partnerschaft zwischen Volkswagen und Suzuki wird am Markt nun spekuliert, ob der japanische Autobauer in die Stämme oder die Vorzüge der Wolfsburger investieren will. "Wir sprechen hier um eine Beteiligung von etwa vier Prozent. Da es eine strategische Partnerschaft geht, würden die Stämme auf den ersten Blick mehr Sinn machen", sagte ein Händler. Ein weiterer hält hingegen eine Investition in die Vorzüge für wahrscheinlicher, da diese einerseits günstiger seien und andererseits die Umtauschfantasie in Stammaktien hinzukomme. "Allerdings spielt es bei den aktuellen Machtverhältnissen eigentlich keine Rolle, welche Gattung ein Investor besitzt - viel Mitspracherecht bekommt er ohnehin nicht", warf der Börsianer ein. Interessant werde auch, wo die entsprechenden Aktien letztlich herkommen.

VW Vorzugsaktien

Frankfurt - Sal. Oppenheim hat die Einschätzung für VW-Vorzüge nach der Partnerschaft mit Suzuki auf "Neutral" mit einem fairen Wert von 65,00 Euro belassen. Die Transaktion komme nicht überraschend, das Gerücht sei in den vergangenen Monaten immer wieder aufgekommen, schrieb Analyst Christian Breitsprecher in einer Studie vom Mittwoch. Strategisch sei die Kooperation sinnvoll. Der Preis für die Beteiligung sei nicht unüblich hoch für japanische Autobauer.

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