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dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 10.12.2009

dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 10.12.2009

dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 10.12.2009

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 10.12.2009

Bayer

Hamburg - M.M.Warburg hat die Einstufung für Bayer auf "Hold" mit einem Kursziel von 49,90 Euro belassen Die Ergebnisse einer klinischen Studie zum Medikament Riociguat seien positiv ausgefallen, schrieb Analyst Ulrich Huwald in einer Studie vom Donnerstag. Das Medikament habe Blockbusterpotential, es bedürfe aber noch weiterer Studien. Zudem werde Bayer bereits mit einem Aufschlag zur Branche bewertet.

BMW

London - Morgan Stanley hat das Kursziel für BMW von 36,00 auf 37,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Das Ziel habe sich wieder erhöht, da es die ursprünglich in seinen Berechnungen einbezogene Kapitalspritze von zwei Mrd. Euro nun doch nicht gebe, schrieb Analyst Adam Jonas in einer Studie vom Donnerstag. Seine Gewinnprognosen für den bayerischen Autobauer korrigierte der Experte aber nach den schwächer als erwartet ausgefallenen Drittquartalszahlen nach unten.

Daimler

London - Morgan Stanley hat Anlegern geraten, Daimler-Papiere in BMW umzuschichten. Zwar erhöhte Analyst Adam Jonas in einer Studie vom Donnerstag das Kursziel für die Stuttgarter von 23,00 auf 26,00 (Kurs: 34,83) Euro, blieb aber bei seiner Einschätzung "Underweight". Die Bilanz des Autobauers habe sich mittlerweile wieder verbessert und die Zahlen zum dritten Quartal seien besser gewesen als gedacht. Daraufhin passte Jonas auch seine Gewinnschätzungen nach oben an. Dessen ungeachtet zählten die Daimler-Aktien weiterhin zu den unattraktivsten Titeln überhaupt.

Demag Cranes

London - Die HSBC hat die Einstufung für die Aktien von Demag Cranes auf "Neutral" und das Kursziel bei 28,00 Euro belassen. Die Gesamtjahreszahlen 2009 hätten leicht positiv überrascht, schrieb Analyst Richard Schramm in einer Studie vom Donnerstag. Das operative Ergebnis des vierten Quartals sei trotz starker Umsatzeinbußen ordentlich und der Ordereingang im Quartalsvergleich ließe auf eine Erholung hoffen. Die Prognosen für das Gesamtjahr 2010 seien jedoch weiterhin von Vorsicht geprägt, so der Experte.

Deutsche Lufthansa

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat ihre "Buy"-Einstufung und das Kursziel von 13,60 Euro für die Papiere der Deutschen Lufthansa beibehalten. Die deutsche Fluglinie rechne mit einer Erholung der Nachfrage im asiatischen Frachtverkehr, schrieb Analyst Lars Slomka in einer Studie vom Donnerstag. Im November habe das Unternehmen im Jahresvergleich ein Passagierwachstum von 14,9 Prozent berichtet, so der Experte.

Deutsche Post

Frankfurt - Das Bankhaus Sal. Oppenheim hat den fairen Wert für Deutsche Post-Aktien von 14,50 auf 15,20 Euro leicht angehoben und die "Buy"-Empfehlung beibehalten. Er bewerte das Papier des deutschen Konzerns nach wie vor positiv, schrieb Analyst Markus Hesse in einer Studie vom Donnerstag. Neben dem voraussichtlich starken vierten Quartal spreche der vergangene Investorentag von Konkurrent TNT für den integrativen Ansatz der Deutschen Post. Kostenreduktionen seien hier sichtbarer und das Versandgeschäft im Vergleich mit dem holländischen Konkurrenten robuster, so der Experte. Daher überzeuge Deutsche Post mehr als TNT.

Deutsche Telekom

London - Die Citigroup hat die Einstufung für die Deutsche Telekom nach der Hochstufung des US-Telekommunikationskonzerns Sprint durch Analysten auf "Buy" mit einem Kursziel von 10,70 Euro belassen. US-Analysten witterten die Chance, dass Sprint seine Bandbreite durch eine Fusion mit T USA-Mobile zu verbessern suche, schrieb Analyst Terence Sinclair in einer Studie vom Donnerstag. Da es sich aber nur um Wahrscheinlichkeiten handelt, habe dies noch keine Auswirkung auf die Bewertung der Deutschen Telekom.

Douglas

Frankfurt - Cheuvreux hat das Kursziel für Douglas von 30,30 auf 31,10 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Underperform" belassen. In einer Studie vom Donnerstag erhöhten die Analysten ihre Gewinnschätzungen je Aktie für die Geschäftsjahre 2009, 2010 und 2011 um durchschnittlich 3,8 Prozent. Höhere Umsatzschätzungen und niedrigere Abschreibungen seien dafür verantwortlich. Durch den hohen Wettbewerb seien die Margen des Einzelhändlers aber in Gefahr.

Fraport

Frankfurt - Das Bankhaus Sal. Oppenheim hat die "Neutral"-Empfehlung für Fraport sowie den fairen Wert von 29,00 Euro beibehalten. Die Verkehrszahlen vom November 2009 entsprächen fast dem Vorjahreswert, schrieb Analyst Christian Cohrs in einer Studie vom Donnerstag. Dabei seien Langstreckenflüge wieder stärker für diesen Trend verantwortlich als die Kurzstrecke. Dies sei insbesondere im Hinblick auf die Einzelhandelslizenz des deutschen Flughafenbetreibers positiv, da Langstreckenpassagiere in der Regel mehr Geld am Flughafen ausgäben, so der Experte. Auch außerhalb Frankfurts sei die Entwicklung gut. Die Gesamtleistung des Frankfurter Flughafens im Geschäftsjahr 2009 könne seine Schätzung sogar um 20-30 Basispunkte übertreffen.

Lanxess

Kepler hat die Einstufung für Lanxess-Papiere auf "Buy" und das Kursziel bei 31,00 Euro belassen. Aufgrund der Rezession trete das volle Margenpotenzial des deutschen Spezialchemie-Konzerns noch immer hinter niedrige Auslastungsraten zurück, schrieb Analyst Lutz Grüten in einer Studie vom Donnerstag. Der globale Trend zu umweltfreundlichen Reifen werde von einer sich verändernden europäischen und US-amerikanischen Gesetzgebung getragen und könne das Handelsvolumen von Lanxess unterstützen. Die Produktpalette im Kautschukgeschäft müsse dementsprechend verbessert werden, so der Experte.

Manz Automation

Hamburg - Die Berenberg Bank hat die Einstufung für die Papiere von Manz Automation von "Sell" auf "Hold" sowie das Kursziel von 43,00 auf 54,50 Euro angehoben (Kurs: 57,44 Euro). Er habe aufgrund neuer Auftragseingänge im Wert von insgesamt 15 Mill. Euro sowie der seit Kurzem wieder positiveren Stimmung in der Solarbranche die Einstufung für den auf die Photovoltaik- und LCD-Industrie spezialisierten Anlagenbauer angehoben, schrieb Analyst Lars Dannenberg in einer Studie vom Donnerstag.

Metro

Frankfurt - Cheuvreux hat das Kursziel für Metro von 32,00 auf 35,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Underperform" belassen. Die Risiken für die Umsetzung des Effizienz- und Wertsteigerungsprogramms "Shape" hätten abgenommen, schrieb Analyst Jürgen Kolb in einer Studie vom Donnerstag. Mit Blick auf die Restrukturierung der Supermarktkette Real blieb der Experte aber skeptisch.

Novartis

London - Die Societe Generale (Socgen) hat die Aktie von Novartis von "Buy" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel von 57,00 Franken aber beibehalten. Die Aktie habe mittlerweile nur noch begrenzt Spielraum nach oben, schrieb Analystin Marietta Miemietz in einer Studie vom Donnerstag. Der Pharmahersteller habe im Rahmen des Krebsforschungsseminars beeindruckende Wirksamkeits- und Sicherheitsdaten aus der Enest-Studie für die Medikamente Tasigna und Gleevec vorgelegt. Nach der Kursrally der vergangenen drei Monate sollten Anleger nun Gewinne einstreichen.

Praktiker

Frankfurt - Die WestLB hat das Kursziel für Praktiker von 8,80 auf 7,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Reduce" belassen. Die Baumarktkette sei sehr stark von Griechenland abhängig, da in Bezug auf die Margen der griechische Markt der wichtigste für Praktiker sei, schrieb Analyst Thomas Rosenke in einer Studie vom Donnerstag. Die griechische Wirtschaft hänge in weiten Teilen vom Tourismus ab und die Aussichten für diesen Wirtschaftszweig seien auch im kommenden Jahr alles andere als ermutigend - mit entsprechend negativen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und somit auf die Verbraucherausgaben.

Prosiebensat1

DÜSseldorf - Das Bankhaus Lampe hat das Kursziel für die Titel von Pro Sieben Sat Eins von 3,50 auf 4,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Verkaufen" belassen. Mit Blick auf die jüngsten Gerüchte über einen möglichen Verkauf des Senders N24 schrieb Analyst Frank Neumann in einer Studie vom Donnerstag, dies sei nur eine Möglichkeit und gäbe es auch noch keine endgültige Entscheidung. Überdies biete der Verkauf nur ein geringes Einsparpotenzial. Eine Umstrukturierung erscheine ihm daher wahrscheinlicher. Vor dem Hintergrund wachsender Werbe-Marktanteile und Basiseffekte rechne er insgesamt nur mit einer flachen Umsatzentwicklung der deutschen Sender im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahresniveau, so der Experte. Eine umfassende Erholung in den nächsten Monaten sei eher unwahrscheinlich.

Siemens

DÜSseldorf - Die WestLB hat das Kursziel für Siemens von 55,20 auf 59,00 Euro angehoben, die Einstufung jedoch auf "Reduce" belassen. Grund für das neue Ziel seien seine höheren Prognosen für den operativen Gewinn, die sich nun am oberen Ende der Unternehmensziele bewegten, schrieb Analyst Thomas Langer in einer Studie vom Donnerstag. Der Experte erwartet aber ein schwieriges Handelsumfeld in den ersten beiden Quartalen des Geschäftsjahres 2010, sodass der Aktienkurs unter Druck bleiben dürfte.

SKY Deutschland

London - Morgan Stanley hat das Kursziel für Sky Deutschland von 5,55 auf 5,06 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. Die Kernfrage sei weiterhin, ob das Management den immer schon skeptischen deutschen Verbraucher davon überzeugen könne, sich für einen Bezahlfernsehsender zu entscheiden, schrieb Analyst Patrick Wellington in einer Studie vom Donnerstag. Nach dem angekündigten Weggang von Sky-Chef Mark Williams habe der Markt aber eine zu pessimistische Haltung eingenommen.

SMA Solar

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat ihre Empfehlung für die Titel von SMA Solar auf "Hold" und das Kursziel bei 72,00 Euro belassen. Um der kontinuierlich starken Nachfrage gerecht zu werden, wolle der deutsche Solarzellenhersteller seine Kapazität schrittweise erhöhen, schrieb Analyst Hermann Spellmann in einer Studie vom Donnerstag. Die weltweite Photovoltaiknachfrage und der Marktanteil von SMA seien jedoch nur schwer zu bewerten. Er sehe weiterhin viele Unsicherheiten in Bezug auf die Bewertungsmaßstäbe und eine optimistischere Beurteilung sei daher derzeit nicht möglich, so der Experte.

Solar Millennium

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für die Titel von Solar Millennium auf "Hold" belassen. Die vorläufigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2008/2 009 hätten seinen Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Hermann Spellmann in einer Studie vom Donnerstag. Die Entwicklung des US-Geschäfts sei positiv und könne gemeinsam mit den noch offenen Projektangeboten in Israel und Abu Dhabi die Stimmung am Markt unterstützten. Er rechne weiterhin mit einer eher wechselhaften Entwicklung der Aktie, so der Experte.

Thomas Cook

London - Die UBS hat das Kursziel für Thomas Cook von 310,00 auf 280,00 Pence gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Seine Gewinnprognosen für 2010 lägen etwas über den Konsenserwartungen, schrieb Analyst Jonathan Leinster in einer Studie vom Donnerstag. Im Vergleich mit Tui Travel bevorzugt der Experte weiterhin die Aktien von Thomas Cook, da sie deutlich günstiger bewertet seien. Die Berufung von Paul Hollingworth zum neuen Finanzchef von Thomas Cook dürfte von den Investoren positiv aufgenommen werden.

Thyssen-Krupp

Hamburg - M.M.Warburg hat die Einstufung für Thyssen-Krupp auf "Buy" mit einem Kursziel von 30,00 Euro belassen. Nach einer Restrukturierungsphase habe Thyssen-Krupp mittelfristig gute Gewinnaussichten, dies habe auch Moody"s erkannt, die das Kreditrating des Stahlkonzerns bestätigt hätten, schrieb Analyst Bjoern Voss in einer Studie vom Donnerstag. Die gegenwärtige Bewertung biete eine gute Einstiegsgelegenheit.

Tui Travel

London - Die UBS hat das Kursziel für Tui Travel von 250,00 auf 265,00 Pence angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Seine Gewinnprognosen für 2010 lägen etwas unter den Konsenserwartungen, schrieb Analyst Jonathan Leinster in einer Studie vom Donnerstag. Der Experte bevorzugt weiterhin die Aktien von Thomas Cook . Sie seien im Vergleich zu denen von Tui Travel deutlich günstiger bewertet.

VW AG Vorzugsaktien

London - Nomura hat die Einstufung für die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) nach dem Einstieg bei Suzuki auf "Buy" mit einem Kursziel von 82,00 Euro belassen. Es gebe starke strategische Gründe für eine Partnerschaft des Wolfsburger Autokonzerns mit dem japanischen Autohersteller, schrieb Analystin Dorothee Cresswell in einer Studie vom Donnerstag. Suzuki verschaffe VW Zugang zur Expertise im Kleinwagensegment und ermögliche in Zukunft die Expansion auf dem indischen Markt.

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