Analyse
dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 11.09.2008

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 11.09.2008

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 11.09.2008

BMW

MÜNchen - Unicredit hat die Einstufung für die Aktie von BMW nach einer Ankündigung von weiteren Rückstellungen zur Risikovorsorge auf "Buy" und das Kursziel bei 34,00 Euro belassen. Zwar sollten die von BMW-Finanzchef Michael Ganal in einem "Handelsblatt"-Interview angekündigten Rückstellungen im zweiten Halbjahr 2008 niedriger als im ersten ausfallen, schrieb Analyst Christian Aust in einer Studie vom Donnerstag. Aber er werde wegen der möglichen weiteren Belastungen seine Prognosen womöglich anpassen müssen.

Deutsche Bank

DÜSseldorf - Die WestLB hat ihre Empfehlung für die Deutsche Bank auf "Buy" und das Kursziel auf 95 Euro belassen. Da die Deutsche Bank bereits eine Zwei-Marken-Strategie mit der Norisbank fahre, sei sie die Bank mit den meisten Synergiemöglichkeiten durch eine Übernahme der Postbank , schrieb Analyst Georg Kanders in einer Studie vom Donnerstag. Das Gewicht des Privatkundengeschäfts würde sich selbst ohne diese Synergien fast verdoppeln.

Deutsche Bank

Frankfurt - Die Übernahme eines Postbank-Anteils durch die Deutsche Bank wäre nach Einschätzung von equinet "neutral" für die Deutsche Bank und leicht positiv für die Postbank zu werten. "Die Variante eines Anteilskaufs von knapp unter 30 Prozent ist die wahrscheinlichste und bei einem Preis von rund 50 Euro je Aktie würde die Deutsche Bank auch nicht zu viel bezahlen", schrieb Analyst Philipp Häßler in einem aktuellen Kommentar. Der Anteil könne mit einer Option auf eine spätere Aufstockung angereichert werden - auch das würde in Anbetracht der finanziellen Restriktionen der Deutschen Bank Sinn machen.

Deutsche Bank

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Aktien der Deutschen Bank nach der Bestätigung von Gesprächen über eine Beteiligung an der Postbank auf "Add" und das Kursziel auf 65 Euro belassen. Eine Beteiligung von unter 30 Prozent sei wahrscheinlich, um eine Kapitalerhöhung zu vermeiden, schrieb Analyst Michael Dunst in einer Studie vom Donnerstag. Bei einem Kauf zum Preis von 50 bis 55 Euro je Postbank-Aktie dürfte die Kernkapitalquote zwar sinken, sich aber immer noch im Zielbereich von acht bis neun Prozent bewegen. Eine Übernahme zu diesen Bedingungen hätte auf seine "Add"-Empfehlung keine Auswirkungen, so Dunst.

Deutsche Post

Frankfurt - Equinet hat die Einstufung für die Aktie der Deutschen Post nach Gesprächen mit der Deutschen Bank um eine mögliche Beteiligung an der Postbank auf "Buy" und das Kursziel bei 20,00 Euro belassen. Positiv sei, dass die Veräußerung der Postbank zu einem vernünftigen Preis immer noch möglich sei, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Donnerstag. Dies sei vor einigen Wochen noch unwahrscheinlich gewesen. Negativ wäre aber nach Ansicht des Analysten ein Verkaufspreis zu bewerten, der deutlich niedriger als 50 Euro je Postbank-Aktie ausfällt.

Douglas

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Douglas nach einer Roadshow auf "Buy" und das Kursziel auf 37 Euro belassen. Der Einzelhändler habe sich im Hinblick auf das wichtige Weihnachtsgeschäft in Deutschland zuversichtlich gezeigt, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Donnerstag. Die Steigerung der Zahl der Douglas-Geschäfte von 442 auf 500 Läden bleibe das mittelfristige Ziel.

Eon

London - Goldman Sachs hat die Aktie von Eon von der "Pan-Europe Conviction Buy List" entfernt. Die Titel bleiben aber auf der "Pan-Europe Buy List", die Anlageempfehlung laute weiterhin "Buy" und das Kursziel 52,67 Euro, hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie. Vorwiegend wegen der fallenden Rohstoffpreise, die sich quer durch den Sektor negativ ausgewirkt hätten, entfernten die Analysten die Aktie von der Empfehlungsliste. Die Fundamentaldaten und das langfristige Wachstumspotenzial des Versorgers seien weiterhin attraktiv. Das Kursziel reflektiere ein Aufwärtspotenzial von 44 Prozent.

EADS

Paris - Cheuvreux hat EADS von "Outperform" auf "Selected List" hochgestuft und das Kursziel auf 24,00 Euro belassen. Die Ziele des neuen Sparprogramms des Luft- und Raumfahrtkonzerns schienen glaubwürdig, schrieb Analyst Antoine Boivin-Champeaux in einem Kommentar am Donnerstag. Außerdem werde sich der nächste Nachfrageabschwung weniger stark aufwirken als befürchtet. Die Auftragsbücher seien weiterhin prall gefüllt.

Fresenius Medical Care

Paris - Die Societe Generale hat in einer Ersteinschätzung Fresenius Medical Care (FMC) mit "Buy" und einem Kursziel von 42,00 Euro bewertet. Das Unternehmen sei hervorragend positioniert, um vom Dialyse-Geschäft voll zu profitieren, schrieb Analyst Rodolphe Besserve in einer Studie vom Donnerstag. Die Aktie sei eine ausgezeichnete defensive Anlage. Zudem sei bei Veröffentlichung der Zahlen für das dritte Quartal mit einer Anhebung der Unternehmensprognosen zu rechnen.

Fresenius Medical Care

London - Jpmorgan hat das Kursziel für Fresenius Medical Care (FMC) von 42,50 auf 47,00 Euro erhöht und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die stetigen Einnahmen machten FMC im derzeitigen Wirtschaftsumfeld zu einem Kerninvestment, schrieb Analyst Thomas Jones in einer Studie vom Donnerstag. Aufgrund der stabilen Gewinnsituation und der Wachstumsfantasie im internationalen Geschäft sei die Bewertung mit dem 16,9-fachen der prognostizierten Gewinne im kommenden Jahr nicht zu hoch.

Fresenius

Paris - Die Societe Generale hat in einer Ersteinschätzung Fresenius mit "Sell" und einem Kursziel von 46,00 Euro bewertet. Die externe Wachstumsstrategie sei verwirrend, schrieb Analyst Rodolphe Besserve in einer Studie vom Donnerstag. Zudem erlaube die holdingähnliche Struktur des Konzerns kaum Synergien zwischen den einzelnen Bereichen und die jüngste Übernahme von APP bedeute zusätzliche Risiken. Ohne APP sei der Wert von Fresenius-Aktien bei 51,00 Euro anzusetzen. Er empfiehlt, Aktien von Fresenius in Aktien der Tochter Fresenius Medical Care umzutauschen.

Fresenius

Frankfurt - Die Commerzbank hat Fresenius auf "Buy" und das Kursziel auf 64 Euro belassen. Analyst Volker Braun verwies in einer Studie vom Donnerstag auf den frühzeitigen Abschluss der APP-Akquisition. Dadurch könne APP Pharma bereits ab September in der Bilanz der Gesundheitskonzerns konsolidiert werden.

Imclone Systems

NEW York - Die UBS hat das Kursziel für die Aktie von Imclone Systems nach Ablehnung der Offerte des US-Pharmakonzerns Bristol-Myers Squibb in Höhe von 60 Dollar je Aktie von 65,00 auf 70,00 Dollar erhöht und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Seine Kurszielerhöhung reflektiere die Aussage von Imclone-Chef Carl Icahn, ein anderes Angebot von 70 Dollar je Aktie in bar erhalten zu haben, schrieb Analyst Maged Shenouda in einer Studie vom Donnerstag.

K+S

London - Jpmorgan hat in einer Ersteinschätzung K+S mit "Overweight" und einem Kursziel von 97,00 Euro bewertet. Die Nachfrage nach Pottasche werde in den nächsten Jahren weiter wachsen, schrieb Analyst Neil C. Tyler in einer Studie vom Donnerstag. Die entstehende Lücke zwischen Angebot und Nachfrage werde zu weiter steigenden Preisen für Düngemittel bis 2011 führen.

Merck

MÜNchen - Unicredit hat die Einstufung für die Aktie von Merck nach weiteren positiven Ergebnissen für das Krebsmedikament "Erbitux" auf "Buy" und das Kursziel bei 95,00 Euro belassen. Die Ergebnisse der Phase-III-Studie "Extreme" und die erwartete Zulassung von Erbitux für Kopf- und Halskrebs durch die europäische Arzneimittelbehörde "Emea" sollte die Stimmung für die Aktie am Markt verbessern, schrieb Analyst Markus Mayer in einer Studie vom Donnerstag. Er rechnet mit einer positiven Kursreaktion.

Norddeutsche Affinerie

London - HSBC hat die Einstufung für die Aktie der Norddeutschen Affinerie (NA) nach Zahlen für das dritte Quartal 2008 von "Underweight" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel von 29,70 auf 31,10 Euro erhöht. Die ausgezeichneten Zahlen hätten wieder sowohl die Marktschätzungen als auch seine Prognosen übertroffen, schrieb Analyst Thorsten Zimmermann in einer Studie vom Donnerstag. Er führe die hohen Gewinne auf die hohen Metallpreise zurück und habe seine Prognosen für die Geschäftsjahre 2008 und 2009 angehoben.

Praktiker

London - Morgan Stanley hat Praktiker von "Equal Weight" auf "Underweight" abgestuft und das Kursziel von 15 auf 9 Euro gesenkt. Die Aktie der Baumarktkette sei in einem zunehmend schwächeren Konsumumfeld der am stärksten fremdfinanzierte Wert, schrieb Analyst Fred Bjelland in einer Studie vom Donnerstag. Außerdem habe der Einzelhändler im vergangenen Jahr gerade mal ein Ebita von 44 Mill. Euro bei einem Umsatz von fast drei Mrd. Euro erreicht. Zudem sei es nur fünf Jahre her, dass Praktiker noch Verlust gemacht habe. Es sei durchaus möglich, dass sich das wiederhole.

Premiere

London - Die Deutsche Bank hat Aktien von Premiere nach einem Wechsel an der Unternehmensspitze von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 12,00 auf 16,00 Euro erhöht. Der Austausch des Premiere-Chefs durch einen Vertreter des US-Großaktionärs News Corp. , Mark Williams, erhöhe die Chance auf eine Trendwende in der finanziellen Entwicklung des Bezahlfernsehsenders, schrieb Analyst Paul Reynolds in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie. Die Benennung des neuen Vorstandschefs sei eine wichtige Entwicklung für den Sender. Sie steigere die Chancen für weitere Investitionen von News Corp. in Premiere.

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